Beiträge von Bo'Bo'Bo'

    Hallo Zusammen


    Der Sonntag vor einer Woche, der 06.03.2022, war für die Mitarbeiter der Rigi Bahnen und einige Fotografen (zu denen ich zählte) ein besonderer Tag. Der Bhe 2/4 Nr. 3 von 1937 hatte seinen letzten normalen Einsatztag. Von den vier Motorwagen aus den Jahren 1937/1953 wird nach aktuellem Stand einer längerfristig als betriebsfähiges historisches Fahrzeug erhalten bleiben. Dies wird jener mit der Nummer 1 sein. Motorwagen 3 & 4 werden an private oder Firmen zum Aufstellen und zur Umnutzung abgegeben. Wohin sie genau kommen, wird noch von Rigi Historic kommuniziert. Im weiteren werden drei Vorstellwagen weggegeben. Der Motorwagen Nr. 2 und ein Vorstellwagen werden längerfristig abgestellt bei den Rigi Bahnen bleiben, im Gegensatz zu den Motorwagen 3 & 4 jedoch ohne dass Teile entnommen werden. So könnte man sie irgendwann wieder in Betrieb nehmen.


    Letzte Einsätze des Motorwagens 3.


    Einfahrt mit dem letzten Fahrplanzug am 06.03. in Vitznau. Er war den ganzen Tag mit einem Zettel, der auf die Abstellung aufmerksam machte, sowie Blumenschmuck unterwegs.


    Danach wurde der Vorstellwagen weggestellt und alle vier Motorwagen für eine Abschiedsfahrt aufgestellt. Die Abschiedsfahrt wurde durch die Rigi Bahnen Mitarbeiter in ihrer Freizeit durchgeführt. Dazu durfte noch eine Hand voll Fotografen mit.


    Erster Fotohalt bei der Bergfahrt oberhalb von Vitznau. Hier hin kommt man normalerweise nicht, da das Gelände dort sehr steil ist.


    Aufstellung der drei roten Motorwagen auf der Schnurtobelbrücke.


    In der Kurve oberhalb der Brücke dann mit allen vier Motorwagen und der He 2/2 18. Die kleine Lok von 1938 ist technisch stark mit den Motorwagen verwandt. Sie wurde beschafft, weil man sich 1937/38 nur drei ganze Motorwagen leisten konnte. Vom vierten wurde nur der Antriebsteil gebaut, der dafür zwei Vorstellwagen mitnehmen kann. Der vierte Motorwagen wurde dann 1953 beschafft. Er trägt seit einigen Jahren Migros-Werbung.


    Vorbeifahrten an den Fotografen unterhalb Freibergen.


    Interessante Parallelfahrten auf der Doppelspur Freibergen - Kaltbad.


    Aufstellung auf der Doppelspur. Danach wurde es mit dem Licht zum fotografieren problematisch.


    Talfahrt


    Zum Schluss noch Nachtaufnahmen mit dem Motorwagen 3 auf der Drehscheibe in Vitznau.


    Vor dem Depot gab es noch eine letzte Aufstellung mit den roten Motorwagen 1-3.


    Der Motorwagen 3 durfte dann am Montag, 07.03.2022, noch den Schülerzug/Seilbahnersatz nach Kaltbad fahren, im Verlaufe des Tages begannen dann die Demontagearbeiten. Wichtige Bauteile wie die Motoren werden für das historische Fahrzeug ausgebaut. Dem Nachnutzer nützen diese nämlich eh nichts mehr. Der Motorwagen 4 wird irgendwann in den nächsten Wochen/Monaten folgen. Auch mit einer baldigen Abstellung des Motorwagens 2 ist zu rechnen. Ab April werden ab Vitznau die neuen Bhe 4/6 von Stadler fahren.

    Hallo Christian


    Danke für die Antwort. Der Tread im tbk hatte ich schon mal gelesen, glaube jemand hatte ihn im BFS verlinkt. Auch ich bin der Meinung: Lieber einen starken Motor statt überall freien Durchblick. Auf die Rollos bin ich noch gespannt. Von einigen Herstellern weiss man jedoch, ein starker Motor bedeutet nicht immer hohe Zugkraft, man muss diese noch auf die Schienen bringen :). Gut zu wissen, dass sich seit der Bm 4/4 bei LSM in diesem Bereich nichts geändert hat :thumbup:.

    Hallo Christian


    Danke für den interessanten Bericht :thumbsup:. Was LS Models Triebfahrzeuge angeht, habe ich mit der Bm 4/4 schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Da wir auch schon zwei RBe 540 vorbestellt haben und wohl noch 1-2 RBe 4/4 dazu kommen werden, wäre ich noch an der Zugkraft dieser Lok interessiert (nehme an, dass diese bei den RBe dann ähnlich ausfallen wird). Bei der Bm 4/4 kann ich mich nicht beklagen, die zieht mehr weg als nötig ist. Nur die Stromabnahme ist dort sehr verschmutzungsanfällig und macht gelegentlich Probleme.

    Nur nicht so schnell, Röbi :D. Ich muss zuerst noch eine Innenbeleuchtung für die Wagen auftreiben, sonst wird das nichts ;). Deshalb habe ich "evtl." und "in den nächsten Wochen" geschrieben, denn die Ideen existieren wie noch häufig nur in den Gedanken. Nichg einmal auf dem Papier habe ich etwas aufgezeichnet. Habe nur mal recherchiert, wie es so mit dem möglichen Ausgangsstrom der ESU Lokdecoder etc. aussieht. Denn wenn eine Innenbeleuchtung mit stromführenden, dann ab der Lok gespiesen. Eine Lösung mit speziellen "Decoderwagen" wie Steuerwagen (die je nach dem eh einen Decoder erhalten), Panoramawagen oder Gepäckwagen machen die Zugszusammenstellung mehr mühsam als dass es etwas bringt. Die "Logik-Ausgänge" der ESU Lokdecoder mit einem kleinen Transistor verstärken würde ja noch gut gehen. Das wirkliche Problem sehe ich darin, dass dann bei zwei oder mehr Loks in einem Zug Kurzschlussgefahr besteht, wenn man an einer Lok die Kupplung einschaltet ?(. Bei den Wagen würde ich eh jedem einen Brückengleichrichter verpassen, damit es von der Polarität nicht drauf an kommt, wie herum er steht, aber bei den Loks wird es problematisch. Eben ein Problem von den "nur" zweipoligen Kupplungen. Oder an den Loks braucht es kleine Schalter, mit denen man die Kupplung abtrennen kann, wenn sie in einer Doppeltraktion laufen. Lok von den Schienen nehmen und die Kupplung ein-/ausschalten kann aber auch nicht die Lösung sein, wenn es denn überhaupt DIE Lösung gibt :).

    Mein bald 101-jähriger Vater hat verständlicherweise nicht mehr so viel Ideen.

    ...

    Das ist leider so. Dafür kann ich keine Lösung anbieten.

    Wenn Du auch so alt wirst, hast Du genug Zeit, um allen "Kunden" das Ausdrucken mit einem 3D Drucker beizubringen :phat:. CAD Zeichnungen erstellen wäre längerfristig eh auch etwas sinnvolles zum lernen :). So spätestens wenn ich auch pensioniert bin. Hoffe wir müssen dann in deinem Alter nicht noch arbeiten ;(.

    Hallo Zusammen


    Lange - oder besser gesagt sehr lange habe ich nicht mehr über die Baufortschritte unserer Anlage berichtet. In erster Linie haben wir den 5. Schattenbahnhof, Airolo, endgültig fertiggestellt sowie das Programmiergleis und die LUX-Radreinigungsanlage in Betrieb genommen.


    Das zweite ist die, äh... Schattenbahnhofbeleuchtung... :lol:


    Die Schattenbahnhöfe und die verdeckten Strecken sind jetzt eindeutig besser beleuchtet als der Rest des Raums :whistling::facepalm:. Der Zweck, der verständlicherweise nicht jedem logisch erscheint für diesen Aufwand ist, dass man zum einen mit der Kameralok etwas sieht und zum anderen beim beheben von Entgleisungen, Störungen und ähnlichen Zwischenfällen auch mehr sieht ;). Mit einer kleinen Führerstandsfahrt mit der Roco-Kameralok Re 460 lässt sich das am besten zeigen. Die Qualität der kleinen versteckten Kamera ist nicht überragend und in einem so grossen Raum (auch wenn er immer zu klein ist :D) zeigt das schwache WLAN Signal der Lok seine Grenzen auf. Deshalb gibt es vor allem an den äusseren Kehren im Raum kurze Aussetzer, die durch das Aufzeichnungsprogramm wie übersprungen (oder besser gesagt gar nicht aufgezeichnet) wurden, was zu kleinen Sprüngen im Video führt.


    Mein Dank fürs zuschneiden des Videos geht an meinen 12 jährigen Bruder, der das viel besser beherrscht als ich :thumbsup:.

    Hallo Röbi

    Martin (Bueti) ist jetzt dran, Versuche mit einer stromführenden Version der Kupplung zu machen. Wahrscheinlich werde ich die Konstruktion noch etwas anpassen, um das Anbringen von Käbelchen besser zu unterstützen.

    Mein Vater hat mir heute Mittag schon wieder geschrieben, dass er wieder mal eine Idee hat (gibt es regelmässig :D). Dieses Mal ging es erneuert um die eine Innenbeleuchtung mit diesen Magnetkupplungen, evtl. machen wir in den nächsten Wochen auch ein paar Versuche in diese Richtung (einfach mit den 8 von Dir gelieferten Kupplungspaaren). Denn irgendwie eröffnen diese Dinger schon unglaublich viele Möglichkeiten ;).


    Ich habe mir nochmal ein paar Gedanken gemacht, wie sich die Vor- und Nachteile gegenüber der bei uns normalerweise eingesetzten Roco Kurz- und Universalkupplungen zusammenfassen lassen.


    Vorteile:

    - In Kurven und auf Weichen kuppelbar

    - nicht ganz stimmende Höhe oder nicht perfekt ausgerichtete Kupplung kein Problem

    - Innenbeleuchtung etc. sehr einfach möglich

    - Einfach von Hand zu trennen durch auseinanderziehen der Wagen

    - Keine Beschädigungen durch verhakende Kupplungen bei Entgleisungen möglich

    - Abstände und Montageart am Fahrzeug (NEM Schächte, div. ältere Kupplungsaufnahmen) aufgrund der Eigenproduktion (auf Deine Anlage bezogen) individuell anpassbar


    Nachteile:

    - Nicht mit anderen Systemen kompatibel (wie z.B. Universalkupplungen von Roco, die mit normalen Bügelkupplungen, Märklinkupplungen etc. kuppelbar sind)

    - Vorentkuppeln nicht möglich, was beim Rangieren zu Mehraufwand führen kann

    - Nicht als automatische Fahrzeugkupplung realisierbar

    - Nicht mit Entkupplungsgleisen trennbar

    - Keine langfristig sichergestellte Produktion (wenn Du mir in 50 Jahren noch so eine ausdrucken kannst, fresse ich sie auf :phat:)


    Alles in allem ein tolles Projekt und so etwas in Zukunft für Personenzüge einzusetzen, will ich irgendwie nicht ganz ausschliessen ;).

    Danke für die Komplimente :). Es war mit den dunklen Fahrzeugen und dem hellen Schnee gar nicht so einfach, etwas schlauen hinzubekommen. Aber ich lerne auch immer mehr mit der Zeit dazu und hatte im Lightroom etwas über eine Stunde lang herumprobiert, bis ich eine gute Lösung fand, wie ich sowohl die Details im Schnee als auch diejenigen der Fahrzeuge nicht verliere.


    Von den etwa 30 Fotografen habe ich schon von etwas sechs ein paar Bilder gesehen und jeder hat etwas anderes draus gemacht. Ein Kollege von mir hat z.B. mehr "Stimmungsbilder" draus gemacht, sieht auch sehr gut aus, dafür verliert man Details im Bild (was ich eben ein wenig schade finde).


    @Hermann

    Danke für die Bilder aus Goldau. Ich kenne diese bewundernswerte Person seit diesem Jahr auch persönlich. Unglaublich was er mit seinen Leuten alles so auf die Beine stellt :thumbsup:.


    Am Sonntag vor einer Woche hat er mir noch ein paar andere Schleuderbilder ermöglicht:

    Bei diesem einmaligen Fahrzeug handelt es sich um die ex. ARB (heute RB) Schleuder He 2/3 8 von 1930.


    In dieser Dunkelheit musste ich dann aber auch die Grenzen meiner neuen D850 kennenlernen :D.

    Hallo Zusammen


    Dieses Wochenende habe ich nicht nur Röbis geniale Kupplungen getestet ;), sondern auch an einer Fotofahrt teilgenommen. Die Bilder, die dabei entstanden, möchte ich Euch nicht vorenthalten :).


    Die Fahrt wurde durch eine Privatperson organisiert, teilgenommen haben etwa 30 Fotografen aus der Schweiz und mehreren umliegenden Ländern. Das Objekt der Begierde war die während 18 Jahren durch Martin Horath und sein Team in Goldau aufgearbeitete Dampfschneeschleuder R12 (ex. RhB) der DFB (Dampfbahn Furka Bergstrecke). Bekanntlich kann die Strecke ja wegen der Lawinengefahr und den grossen Schneemengen nur während den Sommermonaten befahren werden. Auf den ersten paar Metern oberhalb Realp bis zur Wilerbrücke kann jedoch auch im Dezember ohne Probleme geschleudert werden :D. Am Abend standen dann Nachtaufnahmen auf dem Programm.


    Projektleiter und Schleuderführer Martin Horath beim schmieren.


    Bereit in Realp, geschoben wird die Schleuder durch die ex. FO HG 3/4 No. 4


    Auf den ersten Metern entlang der Furkareuss blies der Wind in die falsche Richtung und verdeckte die Schleuder jeweils schnell mit Dampf und Schnee. So war es nur wenige Sekunden nach dem Anfahren möglich, vernünftige Fotos zu machen.


    Die Auswurfrichtung wurde dann u. A. wegen dem Wind gewechselt.


    Fahrt vorbei an der Hipp'schen Wendescheibe


    Fotografen vor der Schleuder ;). So etwas ist nur bei genaustens abgesprochenen Fotofahrten möglich.


    Gleiche Situation wenige Minuten später


    Bergfahrt weiter bis zur Wilerbrücke.


    Auch von oben eine imposante Erscheinung.


    Überfahrt Wilerbrücke


    Auf der Rückfahrt gab es dann noch ein paar Zwischenhalte.


    Zur "blauen Stunde" vor dem DFB Depot in Realp.

    Lieber Röbi


    Zum Anfang mal: Ich bin begeistert von Deiner Arbeit! :thumbsup: Die Tests am Wochenende habe ich mit grosser Freude gemacht und die Resultate sind durchwegs positiv ausgefallen. Nun der gewünschte Testbericht. Wir (mein Vater, der übrigens auch sehr angetan von Deiner Arbeit ist, und ich) haben mehrere Testzüge zusammengestellt bzw. die Kupplungen in bestehende, heikle Züge eingesetzt.


    Testzug 1

    7 Wagen

    225cm Länge

    32 Achsen

    Wagen EW IV + Bpm 61 + Bt Roco

    Lok Re 460 Roco

    2mm Kupplungen

    Geschoben und gezogen absolut kein Problem


    Der erste Zug war ein normaler 7-Wagen EW IV Pendel mit Rollmaterial von Roco. Er sollte mal grob aufzeigen, ob die Kupplungen überhaupt ansatzweise Anlagentauglich sind. Ich habe ihn die 30 Promille Rampe hochgezogen und geschoben, Nothalte mit anschliessender ruckartiger Anfahrt bei einer umgerechneten Geschwindigkeit von 125 km/h vollzogen und ihn durch die bei uns engsten Radien (55cm bei einer Schattenbahnhofseinfahrt) gewürgt. Probleme oder auch nur irgendwelche Auffälligkeiten gab es natürlich nicht!


    Der einzige Mangel war der etwas grössere Abstand zwischen den Wagen im Vergleich mit den Roco Kurzkupplungen, mit welchen wir diesen Zug bisher gekuppelt hatten.



    Testzug 2

    33 Wagen

    720cm Länge

    138 Achsen

    Wagenfabrikate Roco/Kombimodell

    Loks HAG/Trix Re 420/620

    2mm Kupplungen

    Trennung im Gegenbogen + Gefällsbruch am Ende des Wendles (60cm Radius, 24 Promille), der Zug war auf beide Wendelumdrehungen verteilt


    Der zweite Testzug bestand aus zwei zusammengekuppelten UKV Zügen. Mit 720cm Länge war es vermutlich der längste Zug, der diese Anlage je befahren hat. Da die Kehrschleifen nur für max. 420cm ausgelegt sind, was unserer normalen maximalen Zuglänge entspricht, konnte ich damit nur die Hauptstrecke ohne weiteres befahren. Die ganze Bergfahrt mit Steigungen von bis zu 26 Promille und 60cm Radien im verdeckten machten die 2mm Kupplungen (!!!) anstandslos mit! Dann am Ende des Wendels bei der Bahnhofseinfahrt gab es eine Trennung. Einen zweite Fahrt zeigte wieder das gleiche Verhalten. Dazu beigetragen haben vermutlich viele Faktoren: Zum einen war der ganze Zug auf zwei Wendelebenen mit 60cm Radien und 24 Promille Steigung verteilt, zum anderen gibt es an dieser Stelle sowohl einen Gefällsbruch (vom Wendel in den steigungslosen Bahnhof) als auch einen Gegenbogen, der dann dem Betrachter ein imaginäres Kehrtunnel verklickern soll.



    7,2m Zug, die HAG/Trix Re 10/10 lief am Limit!


    Testzug 3 (Testzug 2 um 5 Wagen gekürzt)

    28 Wagen

    620cm Länge

    118 Achsen

    Wagenfabrikate Roco/Kombimodell

    Loks HAG/Trix Re 420/620

    2mm Kupplungen

    Keine Trennung


    Der gleiche Zug um 5 Wagen (1m Länge) gekürzt verursachte keine Probleme mehr und kam mit den 2mm Kupplungen um die ganze Anlage. Auch Nothalte mit ruckartigen Anfahrten bei umgerechnet 100 km/h verliefen ohne Trennung.


    Testzug 4 (Testzug 2 mit 3mm Kupplungen)

    33 Wagen

    720cm Länge

    138 Achsen

    Wagenfabrikate Roco/Kombimodell

    Loks HAG/Trix Re 420/620

    3mm Kupplungen

    Keine Trennung


    Nochmals der gleiche Zug, aber in voller Länge, dafür mit 3mm Kupplungen. Jetzt konnte ihm nichts mehr anhaben, eine ungewollte Trennung war absolut unmöglich.


    Testzug 5

    12 Wagen

    385cm Länge

    52 Achsen

    Wagen 8 * Roco IC 2000 + 4 * Roco FS TEE Wagen

    Lok Roco Re 460

    2mm Kupplungen

    Geschoben und gezogen absolut kein Problem


    Unseren 8-Wagen IC 2000 von Roco verlängerte ich um vier TEE Wagen des gleichen Herstellers. Probleme gab es keine. Auch hier war aber wieder der Kupplungsabstand grösser, was optisch weniger gut aussieht.


    Testzug 6

    2-Achser div. Probleme (Höhe, Abstand)

    2mm Kupplungen

    Entgleisungen und Trennungen nur durch Abstandsprobleme, alles andere ohne Schwierigkeiten


    Die angedrohten 2-Achser von Liliput, bei welchen mein Vater Roco-Kurzkupplungskinematiken drunter gebastelt hat und die Kupplungen deshalb weder in der Höhe noch in der Länge stimmen, verursachten einige Probleme, die aber nicht Deinen Kupplungen zugeschrieben werden können. In den 60cm Radien gab es Entgleisungen und Trennungen wegen Überpufferung.



    Wie Du siehst, bereiteten die unterschiedlichen Höhen keine Probleme, jedoch der zu geringe Abstand (was an den Wagen liegt). Normalerweise setzen wir dort die höhenverstellbaren Roco Kurzkupplungen ein, da diese erstens eben in der Höhe angepasst werden können und zweitens, die in den meisten Fällen wichtigste Eigenschaft, etwas länger sind als die normalen. Je nach Wagen muss dann einseitig oder gar bei beiden Wagen eine solche eingesetzt werden, um den Längenunterschied auszugleichen.


    Testzug 7

    Alte Roco EW II

    2mm Kupplungen

    Keine Probleme


    Der letzte war ein kurzer EW II Pendel mit Wagen der ersten Generation von Roco. Diese waren noch mühsamer als die 2-Achser, nur eine Mischung aus höhenverstellbaren Kurzkupplungen, aus normalen Kurzkupplungen und bei einem Übergang Roco Universalkupplungen führte bisher zum Erfolg. Mit Deinen Kupplungen war es einfach einsetzen-kuppeln-abfahren! :thumbsup: Kein einziges Problem auf allen noch so mühsamen Weichenstrassen.


    Zwar planen wir keine Umstellung des Kupplungssystem auf unserer Anlagen, sind aber von Deinen Kupplungen voll und ganz begeistert! :D Einfach nur genial was Du da machst! Ob es bei den Personenwagen mit den Innenbeleuchtungen dann nicht doch noch in diese Richtung geht, kann ich nicht sagen, mein Vater hatte aber da schon einige Ideen, was man alles damit machen könnte, was sonst unmöglich ist.


    Die Endergebnisse inkl. Verbesserungsvorschläge:


    Die 2mm Kupplungen sind für unsere Zwecke vollkommen ausreichend, da unsere Züge aufgrund der Anlage die 420cm nicht überschreiten. Auch mit 6m Zügen z.B. für eine grosse Ausstellungsanlage oder so würden sie keine Probleme machen. Mit grösseren Radien wohl sowieso nicht.


    Die 2mm Kupplungen lassen sich noch gut trennen, ohne Angst um die Kupplungskinematik haben zu müssen. Bei den 3mm Kupplungen hingegen traute ich mich nur bei Fahrzeugen mit stabiler Führung (HAG Loks etc.), diese einfach auseinander zu ziehen.


    Die Kupplungen passen eigentlich sehr gut in die NEM Schächte der Loks und Wagen. Bei dreien hakelten sie jedoch stark beim rausnehmen und war ziemlich mühsam. Vorallem bei einer neueren Roco Re 4/4 II, die die beiden "Armen" der Kupplung durch ein kleines Plastikteil getrennt hat, war es fast nicht möglich, diese ohne beschädigen raus zu nehmen :(.


    Das letzte und wohl wichtigste: Falls Du solche Kupplungen an andere verkaufen würdest, wären sicherlich mehrere Längen erforderlich. So können die Kupplungen z.B. bei normalen Roco Personenwagen noch um ein paar 10-tel mm verkürzt werden, um ein optisch perfektes Ergebnis zu erzielen, während gewisse Sonderfälle oder eben Bastelmurks wie unsere 2-Achser deutlich längere benötigen würden.


    Zu guter Letzt:

    Vielen Dank, dass wir an diesem Versuch teilnehmen durften! Es war ein spannender Versuch und zeigte einmal mehr, dass Du dich dabei mit vielem beschäftigen musstest (NEM Normen etc.). :thumbup:


    Vermutlich werden wir die Kupplungen in den nächsten Wochen/Monaten noch für ein paar Versuche einsetzten oder gar definitiv in einem Zug. Falls es dann etwas wichtiges zu vermelden gibt, werde ich dies natürlich hier mitteilen.

    Hallo Röbi


    Dieses Thema verfolge ich mit grossem Interesse. Deine Berichte und Bilder sehen vielversprechend aus :thumbsup:. Ich habe mir heute mal ein paar Gedanken gemacht, wie es denn bei einem Einsatz auf einer Anlage so aussehen könnte. Dabei kam mir eine Frage:
    Wie sieht es mit Wagen aus, bei denen die Kupplungsschächte nicht genau auf der gleichen Höhe liegen? Wird da das eine Fahrzeug aus den Schienen gehoben? Bei den von uns für die Personenzügen genutzten Roco-Kurzkupplungen z.B. gibt es ja für solche Fälle höhenverstellbare. Allgemein stelle ich mir diese Magnetkupplungen in der Höhe recht steif vor. Hast Du für so etwas schon eine Lösung? Es ist ja leider nicht so, dass alle Hersteller bei allen Modellen immer auf der genau gleichen Höhe ihre Kupplungsschächte platzieren... :(. Rogers Vorschlag mit den in der Länge versetzten Magneten würde ausserdem eine noch genauer übereinstimmende Höhe erfordern ?(.


    @Philipp Eine wirklich "gute" H0m Kupplung auf Magnet-Basis finde ich auch sehr interessant. Mit unseren H0m Fahrzeugen haben wir bisher noch kaum Erfahrungen gemacht, da die Strecke noch nicht steht. Jedoch sehen die Bemo-Kupplungen auch nicht besonders gut aus und vor allem bei fest gekuppelten Pendelzügen (bei uns auch Deh Pendel der FO/MGB) könnte das eine gute Lösung abgeben :thumbup:.

    Vielleicht nicht klassisch "schön", aber ganz besonders speziell finde ich Dein Foto vom Schoellenen Zug. Hast Du einfach das Auto auf der Hauptstrasse für eine Weile stehen gelassen? Und oder bist Du ein bischen die Felsflanken hoch gestiegen, jetzt im Winter? Man muss 2 x hinschauen, Dein Ausschnitt wirkt wie eine Modellbahn Anlage, welche noch nicht ganz fertig ist, das macht das Foto spannend und gibt ihm seinen Reiz.:thumbsup: Womöglich ist der Schnee ;)Sprühschaum von der Firma Noch?

    Hallo Hermann


    Nichts von all dem, dort gibt es ein paar Parkplätze. Meistens sind sie von Touristen aus dem Ausland gefüllt, die in die Schöllenen-Schlucht runter schauen wollen. Dieses Jahr sind es bekanntlich weniger, da findet man ab und zu auch ein Plätzchen.

    Hallo Zusammen


    Schon länger habe ich mich nicht mehr hier gemeldet, war aber immer als stiller Mitleser dabei. Da es bei der MoBa nicht so schnell vorangeht und ich das schöne Wetter auch noch für anderes genutzt habe, sind wieder ein paar Bahnbilder entstanden. Seit diesem Monat bin ich mit einer anderen, etwas besseren Kamera unterwegs, man merkt den Unterschied doch ziemlich gut ^^.


    Ein erster Test der neuen Kamera war der 20.11., an dem die Be 4/6 12320 auf Geburtstagsfahrt war. Sie wurde dieses Jahr 100-jährig. Da ich vom MoBa-Club am Abend her lieber noch ein wenig länger liegen blieb, reichte es nur für ein Foto am Nachmittag in Rietheim. Das Wetter zeigte sich leider den ganzen Tag nicht von seiner besten Seite :(.


    Am Tag drauf, dem 21.11., war ein Fussballextrazug von Luzern nach Lugano angekündigt. Da dieser über die Gotthard-Bergstrecke verkehrte, war für mich klar, was ich an diesem Tag mache ;). Mit einem Kollegen ging es nach dem Mittag nach Wassen, wo der Nebel nicht hin kam. Danach schauten wir noch auf dem Oberalppass, wie viel Schnee es noch hat (zwei Wochen zuvor schneite es).



    Und dann noch der heutige Tag, der 27.11. Auch wieder gab es am Gotthard interessantes zu sehen. Zum einen der Verbano-Express aus Luino, zum anderen die SBB Historic Ae 6/6 11411 "Zug" auf Führerstandsfahrt.


    Da der Zug fast den ganzen Tag im Gegenlicht fuhr, setzte ich das auch so um. In Silenen kam die Sonne gerade so über den Berg, Schnee hatte es aber (noch) keinen.


    Kurzausflug in die Schöllenen, der Oberalppass war leider schon geschlossen.


    Dann am Nachmittag die Ae 6/6 auf Talfahrt zwischen Göschenen und Erstfeld, schön im Schnee. Da mein Vater mit dem Auto mitkam, konnten wir den Zug mehrmals überholen, wenn er durch die Kehrtunnels Zeit verlor. Das letzte Bild habe ich leider ziemlich unterbelichtet, da es dort unten kurz vor Erstfeld überraschenderweise viel dunkler war. Mit dem Lightroom habe ich es zwar ein wenig gerettet, aber die ganz dunklen Stellen sind endgültig im schwarzen "versoffen".


    Auf dem Heimweg probierte ich dann noch ein paar Sachen aus... :D

    Der Eisenbahn-Amateurclub Schwyz (EAS) öffnet sein Clublokal in Aufiberg anlässlich des internationalen Tages der Modelleisenbahn für die interessierte Bevölkerung.


    Öffnungszeiten:

    2.+3. Dezember 2021, 19-22 Uhr

    4. Dezember 2021, 10-15 Uhr


    Wo:

    Altes Schulhaus Aufiberg

    Aufiberg Plätzli 6

    https://goo.gl/maps/iymyMMLaaeuFFj2i7


    Was gibt es zu sehen:

    Die H0-Modulanlage, eine kleine H0m Anlage und evtl. noch eine Spur-N Anlage des Bahnhofs von Steinen (SZ) im alten Zustand. Im weiteren werden an allen drei Tagen die IIm-Bähnler im Dachstock mit ihren Echtdampfmodellen ihre Runden drehen. Für die kleinen Besucher wird es ein Rangierspiel geben.


    Es werden die an diesem Tag geltenden COVID-19 Massnahmen umgesetzt. Bleibt die Lage unverändert, wird dies Maskenpflicht und Beschränkung auf 30 Personen bedeuten. Viel mehr passen sowieso nicht auf einmal in das alte Schulhaus, wenn man sich noch frei bewegen können und einen gewissen Abstand einhalten will. Dafür ist das Zertifikat nicht notwendig. Da so kein Kaffee und Kuchen verkauft werden darf, ist dafür gesorgt, dass das Restaurant Aufiberg wenige Meter nebenan an diesen Tagen geöffnet hat :thumbsup:. Dort wird man wohl auch immer einige Clubmitglieder antreffen.


    Weitere Infos im Flyer:

    EAS_Flyer_Tag_der_Modellbahn_2021_2_Nov.pdf

    Wir freuen uns auf Euch!

    Das scheint mir jetzt doch etwas weit her geholt... Aber wer weis.

    Flexible Touchscreens sind heute eigentlich nicht mehr soo teuer, als dass man sowas nicht mehr verbauen könnte...

    Display geht natürlich auch... (ich bin noch nicht ganz in diesem Zeitalter angekommen ;)) ich meinte nur, dass eine Möglichkeit geschaffen wurde, mit beiden Bügeln oben zu fahren.

    Wie ich mir eine Eisbrecher-Schaltung für Winterbetrieb bei vereister Fahrleitung vorstellen muss ist mir aber nicht so ganz klar. Vielleicht braucht es die um das eingefrorene Design aufzutauen?

    Hallo Teddy

    Ich nehme an, damit ist eine Funktion gemeint, bei der beide Stromabnehmer oben sind. Durch die heutigen Automatiken muss man da wohl extra einen Taster dafür verbauen, da nicht einfach je ein Taster für jeden Stromabnehmer verbaut wird. Einfaches verkomplizieren und dann wieder ausbügeln :thinking:. Ist aber alles nur eine Vermutung.


    Gerade habe ich gemerkt, dass ich euch die Bilder von kurz nach der Anlieferung vorenthalten habe:


    Der Zug (wenn man das so nennen kann) kam wohl deutlich früher als der erste, denn um 05:30, als ich dort ankam, stand er schon auf dem Verbindungsgleis und Personal war keines mehr da (Vergleich: Der erste kam damals etwa um 05:15 an). Also konnte ich ihn nicht mehr auf der Zuger Seite des Bahnhofs fotografieren (was eigentlich Ziel dieser Aktion war). Jedoch machte ich trotzdem ein paar Aufnahmen.


    So präsentierte sich die Sache.


    Beweis, dass es wirklich ein anderer ist: Betriebsnummer 42.


    Der kleine steht noch auf den Finken :D.

    Nur wenige Meter ist er vom Zahnstangengleis entfernt.


    Leider stand er vom Prellbock und den Masten her nicht so fotogen da.


    Die Stadler Eea 936, die ihn brachte, mit den Kupplungswagen.


    Der BDhe 2/4 13 mit seinem Steuerwagen Bt 23 haben einen anstrengenden Arbeitstag vor sich. Oben auf dem Hochperron der BDhe 4/4 15 mit Bt 25 zu sehen.


    Ich bin dann mit dem ersten Zug auf die (noch) Bratwurstfreie Rigi und habe den Blick auf das Nebelmeer genossen, denn der Bhe 4/6 41 ist nur von MO-FR auf Testfahrten, da immer noch ein Stadler Mitarbeiter dabei sein muss und am Wochenende mit den vielen Passagieren kaum noch Platz für eine Testfahrt ist. Er stand über das Wochenende in der Auftauhalle unter dem Hochperron, damit ihn ja keiner anschauen musste ;).

    Hallo Marc


    Der Holzboden und der Wagen allgemein sieht sehr realistisch aus. Danke fürs zeigen Deiner Arbeiten :thumbsup:. Ich hoffe, irgendwann auch mal so etwas fertig zu bringen, denn es sind doch ein paar Wagen. Erste Versuche für solche Holzböden kamen bei mir schon mal nicht so schlecht heraus, aber es braucht noch viel Übung.