Beiträge von ol_hogger

    Hallo zusammen,


    manchmal will eine elektrische Lokomotive nicht mit Oberleitung fahren. Bei dieser Ae 6/6 von Kleinbahn war auf der "Steckdose" in Dachmitte kein Strom ...



    Sie soll eigentlich Kontakt haben mit dem Isolator daneben, der die Dachleitung trägt. Diese verbindet die Stromabnehmer mit dem Steckkontakt. Die Grundplatten unter den Panthographen haben extra Nuten, in denen die Leitungen beim Aufschrauben der Stromabnehmer festgeklemmt werden.


    Einer meiner Vorgänger hatte das bemerkt und zu beheben versucht: es waren innen Schmelzspuren vom Löten. Anstatt dessen habe ich eine Verkabelung (grau) unter dem Dach angelegt, die mit Unterlagscheiben Kontakt zu den Stromabnehmerschrauben hat. Dazu habe ich die beiden Leitungen (braun und gelb) getrennt, um besser arbeiten zu können. Für die Zukunft habe ich aus dem Nähkästchen einpolige, lösbare Universalverbinder entwendet (sie heissen dort Druckknöpfe) und eingelötet, mit Isolierschlauch zur Sicherheit.


    Auf dem Ballastgewicht erkennt man die Zahl 1010, es wurde offenbar von der sechsachsigen ÖBB-Lok übernommen.



    Glück zu!


    Klaus

    Hallo zusammen,


    auch Trix hat gewichtiges an Gussklümpchen geleistet:



    Die Express- und die International- Version unterscheiden sich nur in den Radsätzen. Die Stromabnahme war zu der Zeit über Schienenschleifer (die meisten habe ich auf der Rückseite versteckt), und man musste nur diejenigen, die auf der Mittelschiene liefen, gegeneinander austauschen, und schon kam der Strom von der anderen Seitenschiene.



    Das heisst auch, eine Internationallok konnte wieder für Dreischienengleis von Märklin eingerichtet werden, der artgerechten Umgebung für Gussklötze. Es gab sie auch zweimotorig.



    Wegen dieser Lok habe ich eine Oberleitung angeschafft, weil ich den Trick noch nicht kannte.


    Vielleicht zeigt hier einer die BLS Ae 4/4 ?


    Glück zu!


    Klaus