Beiträge von M@ttu BE

    Alles wird natürlich noch koloriert, mehrheitlich grau, da der Grossteil Beton und Asphalt ist.
    Der Einbau in eine Anlage wäre möglich, der Massstab (1:100) ist tauglich.. Nur die Ausgangslage mit den beiden Autobahnspuren die sich kreuzen müsste noch gelöst werden..

    Lang ists her.. viel getan hat sich nur bedingt..


    Trotzdem denke ich es ist mal wieder Zeit für neue Bilder..
    Die Ladekräne sowie die LTM 1750 sind leider noch nicht fertig..



    Volvo FH 16 Globetrotter, entstanden nach dem Besuch am Truckertreffen NogHarder in Lopik (NL)



    Liebherr LTR 1220, Raupenteleskopkran, Fräsbausatz

    Hallo Zusammen


    Ich hab ja länger nichts mehr Blicken lassen... Grund ist auch die LAP oder auch QV genannt...


    Nun bringt es das 4. Lehrjahr auch mit sich mit, das noch so einige Projektarbeit wartet...
    Das Ergebnis einer solchen ist auch mein neustes Projekt. Eine Autobahnbrücke nach Vorbild.
    Dieses steht bei der Verzweigung Brüggmoos bei Biel/Bienne und hat vom Astra die Bezeichnung BB89 erhalten.


    Die Brücke ist das erste Diorama, das ich aus selbst gezeichneten (angepasste Schalungspläne) Frästeilen gebaut wurde..




    Testaufbau

    gegen 2 Uhr ging es mit dem Hub los.
    Die LR 1400 (mit der, bei Fanger, Schwerlastausleger genannten Auslegerkonfiguration) ist mit einem 42m Hauptausleger und 35m Derrickausleger ausgerüstet.



    Die Brücke wird abgedreht, so dass sie fast parallel zu den Gleisen schwebt.


    Fast geschafft



    Die eingesetzte LR 1400/1 hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, und ist momentan der Stärkste Raupenkran von Fanger. Ab Juli bekommt er einen grossen Bruder, der auf die Bezeichnung LR 1750/2 hört. Womit Fanger in Zukunft den Stärksten Raupenkran der Schweiz besitzt. (100t Unterschied zur Toggenburger CC3800)

    So endlich gibt es erste Bilder von letzter Nacht.
    Der Trip von Meinem Vater und mir begann zuhause um 22:00. Gnädigerweise durfte ich den Hinweg fahren.
    Parkplätze hatte es da noch genügend...


    Um 23.30 war noch alles Ruhig



    Die Stahlkabel zur Lastaufnahme waren alle schon vorbereitet. Es musste nur noch der Kran über die Brücke schwenken, und die Schlingen in den Rollenkonstruktionen (keine Ahnung wie die offiziell heissen) eingehängt werden.
    Zur Lastaufnahme wurden der Brücke 4 Laschen aus Stahl angeschweisst.


    Einschwenken über die Brücke


    Anschlagen der Brücke


    Die Ruhe vor dem Sturm


    Zwischen diesen Bildern und dem Hub gab es noch einen kleinen Schreckensmoment. Im Hintergrund sieht man die Bahnstromleitung..
    Diese wurde abgestellt und geerdet. Während den Arbeiten zur Erdung der Leitung gab es einen Kurzschluss.
    Ich dachte zuerst es wäre ein "kleines" Feuerwerk mit Soundeffekt.
    Etwas gutes hatte der Kurzschluss ja neben der wohl leicht angekohlten Stange schon... Stand doch Bruno (Bahnnutzer) plötzlich neben mir, trotz seiner vorgängig angekündigten Verhinderung.. :thumbsup:

    Hmm...
    Ich denke mal nicht dass dies der Platz für den Pneukran sein wird...
    Ich denke da eher an einen von den Dreien
    Daher auch die beiden Spuren. Hier ist das gut zu sehen.


    Der Grund wesshalb wohl ein Raupenkran den Hub ausführen wird, liegt in der grossen Ausladung die nötig sein wird.
    Die Pneukrane allgemein haben mit solchen Ausladungen und Gewichten Mühe, Zumal es ausser dem LTM 11200 von Senn keine wirklich Grossen Pneukrane in der Schweiz gibt.
    Selbst der, hebt bei einer Ausladung von 2.5 m (also nichts) nur gerade rund 300 Tonnen. Die 1200 Tonnen die er theoretisch Heben könnte erreicht er nur mit einem Schwerlastausleger... und der existierte bisher höchstens auf dem Papier oder vielleicht auf dem Testfeld in Ehingen.


    Adrian
    oder hast du da andere Infos?

    Bald gibt es grosses zu sehen...
    Im Moment deutet zwar nur ein Berg Sand und einige Holzbohlen (Bongossi) darauf hin.. Aber in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai wird die Brücke Scheibenstrasse ausgehoben..

    Eine Frage an die Experten: Wieso entstehen beim Giessen von Betonwänden diese konischen Einbuchtungen mit dem Kunststoffdeckel... diese, sowie zahlreiche Lufteinschlüsse habe ich vor dem Streichen zugespachtelt. Gerade die Luftblasen sind eine Sisiphosarbeit...


    Roger
    Die "Einbuchtungen" sind die Überbleibsel von den Schalungsankern, mit denen die Schalungselemente/Schaltafeln beim Betonieren fixiert wurden. Sie haben nun aber keine funktion mehr, sondern verursachen höchstens noch eindringendes Grundwasser. Wenn sie nicht aussen abgedichtet wurden desshalb ist auch der Deckel drauf.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Schalungsanker

    Roger
    Da muss man schon schauen... Nicht das nach Vollendung der Anlage das Haus wegen der durchgerosteten Bewehrung einstürzt und die Anlage wieder zerstört... ;)


    Lieber Oski,


    bis Schweizer Armierung durchgerostet ist, deckt vermutlich Roger bereits seit langem die kühle Erde (50 bis 70 Jahre). Du als Experte (für Statik - nicht für das Ableben) weisst doch das sicher . . . ;) :)

    Günter, doof nur das es quasi kein Schweizer Betonstahl gibt... Der Stahl kommt meistens aus dem Ausland...



    Oski, ich weiss schon das der kleine Bereich nicht unbedingt reicht...