Beiträge von Retro-Train

    Nach dem trocknen der Farbe musste ich feststellen, dass meine Augen mir mal wieder einen Streich gespielt hatten, der unentdeckt geblieben war: Die Stirnseite des seitlichen Simses hatte teilweise leider auch noch blaue Farbe ab bekommen und das muss vor dem übernächsten Schritt noch korrigiert werden. Zuerst aber noch der nächste Schritt: Verzierung der Dome und Lampenränder mit Goldfarbe. Bei letzterem gibt es einen verblüffend einfachen Trick: Plexiglas-Lichtleiter herausnehmen. Einen oft schon gebrauchten Goldlackstift (dessen Goldfarbe nicht nur an der Spitze ist) von vorne in die leere Öffnung der Lampe einführen bis zum Anschlag. Einmal um die eigene Achse drehen und sorgfältig wieder zurückziehen. Trocknen lassen (Bild) und Lichtleiter wieder einführen - fertig.

    Bei den hinteren (Blind-)Lampen wurde diese Bemalung der Lampenränder dann zu einer herausforderung, sprich "Niferlibüez".

    In Absprache mit Christian noch mein Feedback: Der Zusammenbau gestaltete sich recht einfach und hat Spass gemacht. Zusätzlich habe ich beim Kohlen-Trichter Echt-Kohle eingefüllt und vorne wie hinten sowie das Fahrwerk der ex BR 89 schwarz bemalt. Mit der Beschriftung bin auch ich nicht weiter gekommen.

    Im Vergleich zu meinem Modell (links) welches ja der Initiator zu diesem 3D Druck-Modell war, muss ich neidlos zugeben: 1:0 für den 3D Druck :thumbsup: und Christian hat am Computer gute Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit mit ihm hatte auch Spass gemacht :thumbup:.

    Schluss-Fazit:

    Wenn ich das mit dem Zusammenbau trotz meiner Augeneinschränkung hinkriege, dann kann das jeder der bei Christian diesen Bausatz im Shop kauft :thumbsup:.

    Salü Zäme

    es war ein Gedanke, der mir schon länger im Kopf herum geisterte. Die Idee, einer speziell kunstvoll gestalteten Fantasie-Dampflok auf Basis der Märklin BR 89 (3000). Nun vergreife ich mich nie an schönem Material (auch wenn es dieses wie Sand am Meer beim Occasionsmarkt gibt).

    Dann lief mir an der Börse Birmensdorf im Dezember 2025 für nur 2 Franken als "defekt" eine solche Lok in die Finger. Staubig, abgegriffene Seitenbeschriftung und rostig, wo sie nur rostig sein konnte. Auf dem Gleis unter Strom: Ein funktionierender Umschalter und ein brummen des Motor's vorwärts wie rückwärts verriet mir, dass noch Leben in der Lok drinn steckte...

    Technisch läuft die Lok nach einem Service (reinigen, oelen und Kohle/Bürste ersetzen) wieder wie die Sau. Diese Märklin 3000er sind halt eben doch "unkaputtbar".

    Das Gehäuse wurde also erstmal gründlich gewaschen...

    Egal ob die Modelle aus 1979/1980 noch werthaltig sind und oder preislich gegen Null sinken, es sind für mich schöne Kindheitserinnerungen. Ich weiss es noch heute, bin damals halb verzweifelt, als von HAG ab ende 1978 erste Gerüchte aufkamen, es gäbe nächstens mal die Doppellok BLS Ae 8/8, diese 1979 konkret angekündigt wurde und es bis 1981 dauerte, bis sie im Cenci in Riehen auch erhältlich war. Anderseits gab es einem die Gelegenheit, darauf zu sparen und das Geld zusammen bekommen. Wäre das Modell 1978 gleich verfügbar gewesen, ich hätte als 14 Jähriger die CHF 396.- gar nicht aufbringen können.

    Danke Hermann, für diese schöne Jugenderinnerung. Da hattest du in Deiner Jugend etwas mehr Glück mit Deinem Traum von der BLS Ae 8/8 als ich mit der Irniger-Dampflok. Die limitierte A 3/5 703 von Irniger wurde ausschliesslich im Dezember 1979 zum Kauf angeboten, denn jedes Jahr wurde ja wieder von etwas anderem 50 Stück gestaltet.

    Hatte das Bild der Irniger SBB B 3/4 Dampflok "vernuschet", jetzt aber doch wieder gefunden zum nachliefern. Eine DB BR 24 (Märklin 3003) mutierte unter Irniger's Regie auch mal zur SBB B 3/4:

    Ebenfalls eine Irniger-Lokomotive, die ich nicht besitze. Ich finde sie aber auch weniger überzeugend als die A 3/5 703, sprich etwas gar weit von der wirklichen B 3/4 weg.

    Zum vergleich die Märklin BR 24...

     

    ...Und was ich vor einiger Zeit aus einem solchen (aber schrottreifen) Märklin 3003 Modell umgebaut hatte. Der Kohlenwagen ist ein Eigenbau.

    Wenn sich nicht mal Märklin getraute (die haben eigentlich kaum Hemmungen) ihre vormalige SBB Rangierloks 29216 SBB E 3/3 8500 Tigerli im Jahre 2003, vorher 1996 + 1997 die 29215 SBB Ee 3/3 16371 rot & 28722 SBB Ee 3/3 16332 braun als einzelnes kaufbares Katalog-Modell anzubieten, dann ist es schwierig für dieses Gebiet genügend viele Interessenten und potentielle Käufer zu finden.

    Hallo Hermann,

    als ehemaliger Auktionator, der Du warst mag ich Deine Einschätzungen und sachlichen Komentare sehr. Es war ja eben das Plus von Irniger: Er hatte vor Märklin bereits in den 70er/80er Jahren diese Idee und sie umgesetzt. Somit hatte er ja keine (Märklin-)Konkurenz und bei nur auf 50 limitierte Loks (wo die Hälfte wahrscheinlich eh unter der Hand an Stammkunden weg gingen) war das Risiko überschaubar.

    Aber bei tausenden Sonderserien ist der Stellenwert pro Modell massiv gesunken. 1980, also vor 46 Jahren hat im EA jemand ernsthaft ein Inserat aufgegeben, er suche einen Kredit für einen Hausbau und biete dafür als Sicherheit seine Märklin-Sammlung. Heute würde man das als Affront gegen Modellbahnsammler betrachten, dass sich da jemand lustig über Sammler macht. Leider geht aus dem EA Inserat nicht hervor, ob die Person damit erfolgreich war? Allein dass das jemand gemacht hat, zeigt auf, dass die Modellbahn damals einen viel grösseren Stellenwert hatte. Aber ohne dass jemand etwas falsch gemacht hätte oder "schuld" ist, die Begehrlichkeit pro einzelnes Modell geht zurück, selbst wenn die Auflage 1 Stk ist, wenn zig tausende Modelle auf dem Markt vorhanden sind.

    Wenn heute schon gute Modelle für 50% tiefere Preise zu haben sind, manchmal auch 75-80% noch weniger, dann hat eine umlackierte DB Lok als SBB Modell praktisch keine Chance mehr, das Käufer Interesse zu erreichen.

    Das ist mir durchaus bewusst. Ich habe diese Irniger-Modelle nicht als Wertanlage, sondern zu meinem eigenen Vergnügen gekauft.

    EMAG-Zürich, Aarau-Rohr, Swisstoys, SWIMO, Swiss-Modell, Morep, Semaphore, Friho-Lenk, Ls-Loc Basel, Loki-Spengler Wohlen, Wabu, Ruco u.a. mehr, dazu Intermodell und Merker & Fischer (M&F) aus Deutschland mit SBB Teilsortiment aus dem Nischenbereich. Aufzählung bei Weitem nicht vollständig. Wie weit diese teils hervorragenden Hersteller, teils auch einfach gestrickte Anbieter untereinander kooperierten, oder unter eigenem Namen die Modelle eines Mitbewerbers verkauften, dies ist mir nicht bekannt.

    Auch das dürfte die relativ geringe Stückzahl bei Irniger erklären: Es gab zwar damals Bausätze die weit detailierter und näher am Original waren als die "falsche" Irniger Lok, aber man musste dafür selber Hand anlegen, was schon damals nicht allen gegeben war*. Ein Beispiel von zusammenwürfeln verschiedener Komponenten habe ich selber im Fuhrpark: Die Deutsche Dampflok der BR 74 von GEM (vertrieben durch Walker und Holzapfel) als Metallgehäuse-Bausatz, die dem Vorbild entsprach und das Fahrwerk der Märklin BR 24 Nr.3003 (siehe Bild Verpackung) verwendete, welche dieselbe Radstellung aufweist (die Märklin BR 74 Nr. 3095 kam erst später auf den Markt):

    *Ein solcher hatte zuvor offensichtlich erfolglos versucht das von mir als "Modellbahnschrott" gekaufte Modell zusammenzubauen. Musste erst einiges berichtigen (wieder trennen und richtig zusammenkleben) und fehlende Teile selber herstellen.

    Das mit der Preisentwicklung stimmt mich ebenfalls nachdenklich.

    Die Sonder-Exemplare von Irniger hätten mein Budget damals gesprengt. Darum habe ich keine solchen Preziosen. Hoffentlich findest du bessere Angaben zu den gesuchten Modellen.

    Danke für Deinen interessanten Bericht zu Irniger. Das mit dem Budget erging mir damals als Teenager eben genau so. Umso glücklicher bin ich nun, dass ich genau jene A 3/5 703 Dampflok, die mich damals zum sabbern brachte, nun praktisch zum Spartarif mein Eigen nennen darf und jetzt (noch besser) sogar deren 2 Irniger Sondermodelle inklusive Zertifikate besitze.

    Hat Irniger nie in Zeitschriften inseriert, dass sich sein Wirken auf diese Weise zurück verfolgen lässt? EA zum Beispiel?

    EA + LOKI (auch "Die Modellbahn") da habe ich schon nachgeforscht - Fehlanzeige. Wenn er inseriert hatte wegen der Sondermodelle, so war das in Winterthurer Zeitungen, wurde mir gesagt. Aber die einen (Winterthurer Woche) haben nicht ein so weit zurück reichendes Archiv und "Der Landbote" (heute TA-Media) hat nichts gefunden (oder wollte nichts finden).

    Wenn er tatsächlich ohne den Segen von Märklin produzierte dann wollte er so vieleicht "keine schlafenden Hunde wecken". Jedenfalls waren bis Weihnachten immer alle Modelle ausverkauft.

    Eigentlich hatte ich gehofft, dass es unter den zahlreichen Forumisten der eine oder andere auch noch etwas über diese Modelle weiss oder vieleicht gar ein solches Modell besitzt.

    Seit ich die Eb 3/5 ersteigert hatte, interessierte mich das Thema "Irniger" wieder. An einer Börse traf ich zufällig einen weiteren Irniger-Lok Besitzer, der sich im Gespräch mit mir outete. Ich durfte über ihn weitere Leute kennen lernen die ein Modell besassen und begann Informationen zusammenzutragen. Es ergaben sich dabei viele interessante Gespräche und fast jeder Besitzer eines Modells wusste meistens von einem weiteren Besitzer, wo ich dann auch noch vorbei gehen durfte. Daraus entstand dann ein Bericht in der Zeitschrift "Eisenbahn Amateur".

    Was bei Irniger sonst noch (wissentlich) produziert wurde ist eine SBB B 3/4 auf BR 24 Basis (3003), eine TEE-Farbene Re 4/4 l (Basis RET 800) mit chromglänzenden SBB Emblem vorne und hinten, sowie eine C 5/6 auf Basis BR 44.

    Abschliessend kann ich leider keine vollständige Liste liefern, von wann bis wann und was alles bei Irniger an Sondermodellen produziert wurde.

    Meine SBB EB 3/5 wurde im Jahr 1984 Produziert und die neu erworbene SBB A 3/5 im Jahr 1979.

    Zu Guter Letzt:

    Manchmal muss man erwachsen werden bis ein Kindheitstraum in Erfüllung geht. Aber sich als Erwachsener freuen wie ein Kind das geht immer noch :);).

    Gratuliere Christian, da hast Du Dir was schönes geleistet. Beim schmökern bin ich noch auf Stan Laurel und Oliver Hardy (Dick und Doof) gestossen. Auch aufgefallen: Bei allen Figuren wird aber das "Kind" nicht beim Namen genannt, sondern nur erwähnt, was die Figuren tun. Könnte das PR begründet sein?

    Nach meinem Umzug nach Winterthur 1970 bin ich auf dem Weg zur Arbeit täglich an diesem Modellbahnladen vorbeigekommen und habe mir immer die Neuauslagen im Schaufenster angesehen. Allerdings war mir nicht bewusst, dass dort derartige Raritäten hergestellt wurden.

    In der Regel war nur eine veredelte Lokomotive im Schaufenster und dezent mit "Irniger Sondermodell" angeschrieben. Dies natürlich nebst anderem Rollmaterial, mehr nicht.

    Wenn Du gebrauchte Modelleisenbahnen suchst, wäre Richard Braun in Seuzach auch noch ein Tipp ;).

    Aber vor 50 Jahren musste man sich zur Decke strecken, wenn man Schweizer Modelle ausserhalb der grossen Serien wollte.

    Genau da lag die Marktlücke, die Herr Irniger gefunden hatte.

    Und: Roger ich wette, dass Du beim Anblick der veredelten grünen Ae 6/6 (3050) auch feuchte Augen gekriegt und an der Scheibe des Schaufensters die Nase platt gedrückt hättest:

    Leider gehört das Ae 6/6 Modell, das ich ablichten durfte nicht mir und auch "no chance" es zu erwerben. Zu jedem Modell gab es ein von Herrn Irniger persönlich signiertes Zertifikat. Meine Lokomotive hat die Nummer 31/50 und die Serie der A 3/5 703 wurde 1979 gemacht.

    Im Betrieb hatte ich die Dampfer nie erlebt

    Ich auch nicht im grossen Stil, aber die letzte fahrplanmässige Fahrt mit einer Dampflok habe ich als Kind 1975 noch erlebt: MThB Eb 3/5 ab Winterthur und im gleichen Jahr 100 Jahre Tösstalbahn, wo mein Nachbar (ein pensionierter Lokführer) die Dampflok pilotiert hatte. Er und der Heizer konnten es sich nicht verkneifen, als sie nach Oberseen unter einer Brücke voller Trainspotter durchfuhren, dafür zu sorgen, dass schwarzer Rauch aus dem Schornstein der Lok quoll und die ganze Brücke einnebelte :D.

    Es ist schon einige Zeit her, dass ich in meinem Vorstellungs Thread mein "Irniger Sondermodell" der SBB EB 3/5 Dampflok vorgestellt hatte.

    Irniger war ein Fachgeschäft an der Haldenstrasse (heute Theaterstrasse) in Winterthur, das es längst nicht mehr gibt. Auf die Advent-Zeit hin liess er in den 70er und 80er Jahren jeweils von einem Künstler erst 30 später 50 Märklin Lokomotiven (Elektro- oder Dampfloks) veredeln und verkaufte diese mit Zertifikat als "Irniger Sondermodelle" zum angemessenen Preis. Was ich mir da jeweils die Nase an der Schaufensterscheibe platt gdrückt habe, doch das Taschengeld reichte nicht...

    Ich nehme mal stark an, dass diese Sondermodelle ohne den Segen von Märklin angefertigt wurden, sonst würden sie bestimmt im Sammler-Katalog (z.B. Koll) vertreten sein.

    Eine Ae 6/6 mit richtig chromglänzenden Zierstreifen? Damals im Handel eine Fehlanzeige. Irniger hatte 30 Stück davon gemacht (Basis 3050). Was Märklin später die E-63 zur SBB Ee 3/3 gestaltete oder die 3029 zur SBB E 3/3 machte: Irniger war ein bis zwei Jahrzehnte früher dran mit dieser Idee. Gerade bei den Schweizer Dampfloks waren zu jenem Zeitpunkt nur wenige erschwingliche Modelle zu haben. Auf die Schnelle fällt mir nur gerade die Liliput A 3/5 604 ein. Bei Irniger wurden nicht selten Deutsche Modelle "Eingeschweizert". So auch bei meiner EB 3/5, die aus einer T5 gemacht wurde. Der Grund weshalb ich dieses Thema nochmals aufgreife: 3, 2, 1, meins! Eine Irniger A 3/5 703 für nur 45 Franken.

    Wieder (wie schon bei der EB 3/5) hatte der Verkäufer keine Ahnung, was er da anbot und griff sich an die Stirn, als ich bei der Übergabe unter dem Inleit der Verpackung das Zertifikat vorfinden konnte. Klar es ist eine "eingeschweizerte" BR38 (P8) und einiges stimmt somit nicht, aber sie ist alleweil näher dran am Original als die damals auch erhältliche Buco A 3/5...

    Zwei Irniger-Dampfloks nebeneinander...

    Und der direkte Vergleich mit der A 3/5 604 von Liliput, wo die Unstimmigkeiten dann schonungslos ans Tageslicht kommen. Bei der 700er Serie wäre nochmals einiges Anders als bei der 600er Serie. Aber für die damalige Zeit...

    Salü Zäme,

    erstmal noch ein grosses "Danke" an Giorgio, der mit seinen Post-Originalvorlagen meinem Traum von "Budget-Post-Zug" Flügel verliehen hatte. Auf dessen Grundlage zeichnete/gestaltete ich am Computer die neuen Bastelbogen, die sich zu dem was ich hatte, wie Tag und Nacht unterscheiden. Zum 3. Mal angefangen, aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei ;).

    Nun kommt die Stunde der Wahrheit, ob mein "Budget-Post-Zug" gestalterisch/politisch korrekt ist. Wie schon erwähnt sind die Seiten der Container (ausser beim Matterhorn-Päckli-Container) unterschiedlich gestaltet. Zwar ist pro Container derselbe Spruch, aber je Seite in unterschiedlicher (Landes-)Sprache:

    "bei sonne und regen" / "con pioggia o sole"

    "landesweit" / "dans tout le pays"

    "zügig" / "rapido"

    "rund um die Uhr" / "par tout les temps"

    "packete unterwegs" / "per pacchi esigenti" (nicht der gleiche Spruch aber passend)

    Den Zug sieht man ja meist nur von der Seite und so präsentiert er sich beim rauf- oder runterfahren jedesmal von einer anderen Gestaltung (ich wurde auch bereits gefragt, ob ich 2 von diesen Zügen habe). Bei einem gekauften Set, gibt's sowas bekanntlich nicht.

    Ich habe seinerzeit von der Post Originalvorlagen bekommen (und genau dasselbe gemacht wie Du) mit allen möglichen Slogans in 3 Landessprachen

    Hallo Giorgio,

    danke vielmals für Dein Angebot, das ich gerne annehme (Du hast eine PN). Dafür gehe ich noch so gerne ein 3. Mal auf Feld 1 zurück :D. Leider kam ich (wie so oft) erst etwas spät auf den Geschmack, so dass die Post mir nur die aktuellen Sprüche mit den Ortsnamen anbieten konnte...

    Zurück auf Feld 1, denn: Der Bastelbogen war zwar problemlos zusammenbaubar, aber beim betrachten überzeugte das Design der Container mich nicht wirklich :really:.

    Ich suchte im Netz nach Bildern unter dem Begriff "Schweizer Postcontainer". Es gab nicht so viele Seitenaufnahmen, aber doch genügend brauchbare :). So konte ich fotoreale Postcontainer als Bastelbogen gestalten. Den einzigen "Schönheitsfehler" (den ich in Kauf nehme) sind je nach Lichtverhältnissen, die leicht farblichen Unterschiede beim gelb der Container.

    Bei den Sprüchen mussten es die "alten" sein, denn die heutigen mit Ortsnahmenspiel gefallen mir nicht mehr so gut. Auch habe ich festgestellt, dass es dieselben Sprüche in verschiedenen (Landes-)Sprachen gab. So ein Beispiel findet sich auf diesem Bild. So habe ich mir einen Sport daraus gemacht mit demselben Spruch, die eine Seite auf Deutsch und die andere Seite auf Italienisch oder Französisch zu gestalten. Ich weiss das gab es so nie, aber man sieht den Zug auf der Anlage ja meistens nur von einer Seite.

    Das "Päckli-Matterhorn" als Blickfang im Zug, wäre eigentlich ein langer Container... :thinking:. Da mir das Sujet aber so sehr gefiel, ich aber keinen langen Container im Zug wollte, wurde er mal eben verkürzt und die Nummer entsprechend an die kurzen Container angepasst. 8o Doch was sehe ich auf der Autobahn? Ein Post-LKW mit Anhänger und einer der kurzen Container hatte das "Päckli-Matterhorn-Motiv". Okay, somit ist nur die Containernummer falsch 😀😎. Auch nicht weiter tragisch, da es bekanntlich von einem Sujet mehrere Container gab, die sich nur durch eine andere Nummer unterschieden (2x "Packete unterwegs" mit unterschiedlichen Nummern). Und: Ich weiss, da gäbe es noch die Kapellbrücke oder die Pyramiden mit Kameltreck als Sujet, aber die sind dann nicht mehr so nach meinem Geschmack...

    Die gezeichneten Container wurden auf 160 gr. Papier ausgedruckt und innen mit 1mm Karton verstärkt zusammengebaut/geklebt.

    Salü Zäme,

    als die schweizer Post anfing auf der Schiene die Post mit gelben Containern zu befördern, waren es die witzigen Sprüche auf denselben, welche mir gefielen.

    Schon länger sah ich mich nach Post-Containerwagen im Modell um. Aber ob Piko, Liliput, HAG oder wer sie sonst noch anbietet, es haben alle halt ihren Preis, selbst als gebraucht. Nun gut, dafür bekommt der Kunde auch ein sehr detailiertes Modell.

    An der letzten Börse liefen mir 3 leere Containertragwagen für ein Trinkgeld in die Finger. Das war der Grundstein. Nun bin ich ja nicht gerade als Nietenzähler bekannt und versuche mal eine günstige Variante aus Papier und Karton. Da ich ja sowieso immer mal wieder meine Augen trainieren muss mit Bastelbogen zusammenbauen. Die Zeichnung ist schonmal nicht schlecht geglückt. Da das Design der Post aber geschützt ist habe ich das Bild verkleinert.

    Ähm Valentin,

    da fehlen aber noch ein paar Schneeflocken...?(

    Und dann würde man nicht mehr unterscheiden können, ob das Video Grosstraktion oder Modell zeigt. Ich meine: Grossartig gemacht :thumbsup:. Die filigranen Signale welche die Ausfahrt regeln sind der Hammer! 👍👍👍