Beiträge von TEE1055

    Danke fürs Nachbessern, die ersten Fotos waren für mich ausreichend.

    Natürlich hat jeder andere Ansprüche an ein Modell, aber ich finde ein Modellkostrukteur sollte schon das Ziel haben, das Aussehen des Vorbilds ungefähr zu treffen ;)


    https://www.derbysulzers.com/sncf262BD1.html


    Man beachte auf dem ersten Bild der verlinkten Seite die Stirnfenster, deren Abstand zueinander und zum Dach. Die Rundungen und der Schienenräumer sind auch eher frei interpretiert.

    Die Fertigung und Lackierung erscheinen mir aber sehr sauber.

    Moin Michel


    Dieser Zug hat es mir auch angetan. Ein Modell des Generatorwagens ist mir nicht bekannt, in Grosserie gibt es das sicher nicht. Bei den Kleinserienumbauern weiss man nie, die Franzosen sind da sehr kreativ. Leider wird das Vorbild auch in der gängigen Wagenliteratur nicht behandelt. Es fällt wohl im Gegensatz zu Gepäckwagen nicht in die Kategorie "Voitures=Reisezugswagen".

    Von der Grundform ähnlich sind die Wagen für Dampfheizung. Da gibt es ein Modell von Jouef:


    http://lestrainsjouef.free.fr/fr/zoom/pages/hj4/hj4030.html

    Ein interessantes, wohl nie in Grossserie realisierbares Modell.


    Gestern im Halbdunkel beim Lesen des Beitrags vor dem Einschlafen habe ich gedacht, dass Hermann eine schöne Antiquität aus den 70ern gefunden hat, aber das ist ja Baujahr 2019!

    Fulgurex war nie die Speerspitze unter den Kleinserienherstellern, aber hier ist der Niedergang doch deutlich zu sehen. Simple Detailierung, undurchsichtige Fenster und viel zu kleine Führerstandsfenster. Produzieren die auch in Nordkorea?

    Fast als Schlussbouqet dieses Beschriftungsbogens folgt dieses eher frei interpretierte Modell. Wohl hat Liliput eine der beiden SBB Am 842 hergestellt, aber das bereits damals eher veraltete Basismodell entspricht nur sehr entfernt den Vorbildern. Vor einigen Jahren habe ich mein Modell bei der Digitalisierung beschädigt und ein geätzter Geländersatz von Krüger lag auch auf Lager. Was also damit machen?

    1992 konnte Sersa drei neue MaK G 1204 BB in Betrieb nehmen. Nach damaligen Usus wiesen die Loks ausschliesslich Frauennamen auf , keine Nummern. Das Trio hiess Bettina, Corinne und Daniela. Letztere war definitiv die attraktivste, daher habe ich mich für sie entschieden. Nach einem Jahr wurde sie bereits mit einer Kollegin an die SBB verkauft. Voilà:



    Langsam neigt sich der Bogen dem Ende zu. Noch ein Exot:



    Es soll einen in Griechenland verbliebenen Kesselwagen Typ Uerdingen gegeben haben. Dieses Modell habe ich nach Vorlage eines Kollegen und teilweise mit dessen Beschriftungsdecals hergestellt, ganz ohne Vorbildfotos. Da die Decals schon älter waren, musste mit Anreibern ergänzt werden. Das Basismodell sah so aus:


    Roman, das wäre abzuklären. Ich wüsste allerdings nicht wo anfangen zu suchen.


    Der EBT Te III ist eine Eigenkonstruktion auf Basis Brawa, Fenster und die Umhüllung des Vorbaus sind Ätzteile, der Zwischenraum ist mit Blei aufgefüllt. Irgendwo in diesem Chaosthread findet man die Entstehung ;)

    Dank Julians Hinweis sind die Frontnummern der RM-GTW jetzt verkleinert:



    Links neu, rechts alt.



    Für die demnächst zu erwartenden Bausätze der Kühlwagen habe ich mir ein gescheites Schachteldesign überlegt. Oder es zumindest versucht. Eine Onlinedruckerei lieferte diese recht preiswerten PVC-Folien. Das Zuschneiden bleibt mir überlassen, weil ich zu blöd war, das Endformat korrekt anzugeben.

    Danke, aber da sind nicht viele SBB-Wagen dabei, schon gar nicht selbstgebaute. Aber hier hätte ich etwas:


    Der Verwandte des DB BTmms 58 und seinem Griechischen Kollegen, leider aber trotzdem deutlich abweichend und daher eine weitgehende Eigenkonstruktion. Nur die Achshalter, Kupplungsdeichseln und ein Teil der inneren Längsträger stammen von AKUs Ks, die Handbremsspindel von Weinert.



    Die Preissteigerungen bei Shapeways machen das Material für dieses Modell inzwischen recht unerschwinglich, vom Bauaufwand reden wir noch nicht. Daher wird es wohl ein Einzelgänger bleiben.


    Noch ein Müsterchen:


    Roger, dir kann geholfen werden :D


    Sehr änliches gab es auch in der Schweiz. Da wären einerseits die Hubbehälter 1939, hier bereits vorgestellt. Der DVZO hat Solche organisieren können, die stehen im Moment am Bahnhof Bauma auf einem Wagen. Eine sehr vorbildliche Initiative :thumbsup:


    Dann, nach System pa hätten wir private Flüssigkeitsbehälter. Hier zu sehen in einem zeitgenössischen Bahnkundenbrief:



    Auch gab es Behälter für Feinschüttgüter, noch erhältlich bei Friho:


    http://www.friholenk.ch/liefer…o_sbb/wagen_ho_sbb_gr.htm


    Wenn es etwas preisgünstiger sein soll, empfiehlt sich der BTmms 58 von Brawa, Ausgangsbasis für obigen Umbau. Nicht auszuschliessen, dass diese auch in der Schweiz anzutreffen waren, denn bei einer Firma in Fribourg steht ein Behälter ex DB, gut sichtbar vom Zug aus.

    Ich weiss was du meinst, aber mir ist nicht klar, von welcher Verladesituation diese Spuren stammen, denn die Spannbänder waren nur bei den ersten dreiständigen Wagen vonnöten. Die Haken waren mir für den Druck zu fragil, deswegen habe ich sie weggelassen. Leider gibt es nicht viele Fotos dieser Behälter im kommerziellen Einsatz, mir ist genau keines bekannt :facepalm:


    Dafür aber ein Feuerwehrvehikel (Pyrosvestiko) in Drama, ein ganz aktuelles Bild, gemacht im April. Der Ferrostaal-Triebwagen rechts im Bild ist inzwischen einem Brandanschlag zum Opfer gefallen. Wie zu sehen ist, reichen bei diesen Wagen die Zurrspindeln.


    Roger, du hast recht, es ist zu schön um wahr zu sein. Der Wagen ist so wie dargestellt nämlich massiv überladen. Ich muss Visiteur Speck entlassen.


    So ist es besser:



    Trotz der Verkleinerung passen die Behälter auch nur haarscharf.


    Ich nutze nun die Muse, welche sich aus der Abwesenheit der Familie und meinem Gleitzeitsaldo ergibt noch etwas aus 8)

    Die opene Laadkist ist nun fertig, dank den eingetroffenen Beschriftungen. So sieht das Ergebnis aus:



    Beim Tragwagen bin ich noch nicht weiter. Eventuell entsteht zuerst ein Solcher für die Hubbehälter Typ 1939, denn von diesen konnte kürzlich eine Skizze gefunden werden.


    Anders und nicht selbstgebaut ist diese Lok, welche ein Kollege für mich gemacht hat:




    Diese schöne Realisation zeigt, was heute am erweiterten Küchentisch möglich ist. Die Konstruktion erfolgte sehr sorgfältig mittels elektronischer Messmittel aus dem Vermessungsbereich, die Konstruktion hat ein ausgebildeter Maschinenkonstrukteur übernommen. Die Qualität des Designs ist daher nicht mit meinen Versuchen vergleichbar. Die Produktion aber schon, es ist ein Mix aus Messingguss, Ätzteilen, gefrästen Fenstern, Messingrahmen und 3D-Druck. Zuerst von Shapeways, nun wie bei mir mit einem Form2-Drucker.

    Für mich ist das ein herausragendes und beinahe schon industrietaugliches Modell.


    Das Vorbild sieht so aus:


    Ich habe mir das heute mal beim Vorbild angesehen und ändere meine Meinung. Es sind Parallelogramme. Die Fensterunterkante ist immer horizontal. Wären es Rechtecke, würden diese im Rahmen des Frontknickwinkels nach unten zeigen.

    Wer schon mal Frontfenster der HAG-BoBo montiert hat, kennt den Effekt.

    Richtig, Konstruieren ist spannend, primär aber dann, wenn es nicht schon eine gute existierende Grundlage gibt. Persönlich würde ich mich in diesem Fall mit dem Bausatz abgeben, es gibt auch da noch genug Herausforderungen. Spätestens bei der ersten missratenen Ätzplatine wirst du dich ärgern. Das ist etwas weniger schlimm, wenn du z.B. einen der zahlreichen BLS-Leichttriebwagen baust. Ist aber auch schwerer...


    Der RAe TEE II ist ein gutes Beispiel, mein Traum in Spur 0. Leider gibt es in allen Massstäben missratene Modelle davon. Märklins Karikatur ist nur eines davon.

    Die beim Vorbild anzutreffende Handwerkskunst wäre heute unbezahlbar, Fensterrahmen, Sitzgestelle, Bareinrichtung, Blechkonstruktion des Kastens und Vieles mehr.

    Kein Problem, Tinu. Probiere es einfach, es ist einfacher als es scheint!


    Die "Opene Laadkist" nach System NS hat nun auch das Tageslicht erblickt. Selbstverständlich wird daraus die SBB-Version. Etwas viel Ausschuss ist angefallen, weil ich mir mit den Stützkonstruktionen nicht ganz einig war und die inzwischen angeschaffte Form Cure-Aushärtungskammer auch noch getestet werden wollte. Das Ding ist zwar teuer, scheint aber nicht ganz schlecht zu sein. Mit dem umgebauten Fingernagel-UV-Härter hatte ich zuvor nicht wirklich Erfolg.