Beiträge von TEE1055

    Eine interessante Umbauvariante, Albert!


    Was macht eigentlich der Hilrrs?


    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn einer der geeigneten Hersteller eine Neukonstruktion mit Berücksichtigung der Varianten wagen würde, aber wer interessiert sich schon für Gügerwagen :rolleyes:

    Die erhältlichen Modelle haben konstruktiv schon (mehrere) Jahrzehnte auf dem Buckel.

    Als Weihnachtsbastelei begonnen, sind die Kesselwagen auch in der Schlussphase. Piko hat mit dem Polnischen Basismodell eine schöne, vielteilige Konstruktion geliefert. Leider aber ist diese nicht wirklich für die Demontage geeignet, denn die Entleerungsarmatur ist unerreichbar und fest mit dem Kessel verklebt, dadurch lässt sich das Untergestell nicht ausbauen. Zur Folge hatte dies, dass die Entleerungs-Armatur-Baugruppe mit Aufwand (verstiften, spachteln, lackieren) repariert werden mussten.

    Beim Zusammenbau stellte sich heraus, dass ich von der Dreipunktauflage hereingelegt wurde, denn die Massaufnahme für die neuen Drehgestelle erfolgte an der gegenüberliegenden Seite. Dadurch wurden Anpassungen erforderlich, zum Glück unsichtbarer Art. Die Decal-Beschriftungen sind von www.erail.gr



    Zur Erinnerung, die Basismodelle sahen so aus:


    Brawas Neuheitenprospekt ist ebenfalls sichtbar geworden:


    https://www.brawa.de/fileadmin…heitenprospekt_2020_D.pdf


    Wiederum eine interessante Wagensammlung. Für uns (und natürlich ganz Westeuropa) interessant ist die Neuentwicklung des Gs/K4. Gerade auch weil die SBB-Varianten von den verbesserten Rivarossi/Hornby-Wagen nicht bedient wurden.

    Von den K2 gibt es weitere Farbvarianten, von denen überraschenderweise mindestens eine ein Vorbild haben dürfte :rolleyes:

    Unter den diversen Güterwagen-Neuentwicklungen findet sich ein 30m3-Kesselwagen Bauart Uerdingen. Ich weiss schon, was damit machen ;) Die angebotene Etra-SBB-Variante scheint mir eher zweifelhaft zu sein. Gab es diese Wagen je in der Schweiz?

    Wenn dem Softie die SAP-Funktionen nicht passen, wird einfach ein Umsystem gebastelt. Ich habe immer gedacht, SAP steht für Software aus Pakistan?

    Von der überzeugenden Wirkung der Bildschirme habe ich mich persönlich überzeugen dürfen. Von Windows 2000 war da nichts zu erkennen. Vermutlich hat der ganze Laden Bluescreen. Deswegen stehen die Mitarbeiter so unmotiviert herum;)

    Immerhin hat die Firma ein Pflanzenkonzept (ja, das gibts!)

    Piko macht in letzter Zeit bekanntlich ziemlich viele Doppelentwicklungen, aber die CC 6051 mit schweizer Wurzeln ist der Hammer! Leider ist das Modell exklusiv für Frankreich, was sich im Preis zeigen wird, so vermute ich. Auch auf die tschechoslovakische Laminatka dürften viele gewartet haben. Polen wird gleich mit mehreren Güterwagen-Neuentwicklungen bedient, neben formneuen Lokomotiven.

    Natürlich hätte ich mir gerne ein paar Farbvarianten bestehender Modelle in hellenischen Versionen gewünscht, aber Piko zeigte hier schon bei den UFOs (DB BR 221) wenig interesse. Daher habe ich mich mal mit Poznan-Wagen eingedeckt. Da gibt es auch ein paar neue, auschliesslich Polnische Varianten.

    Die Dessauer Kühlwagen wären ein weites Feld für Neuentwicklungen, nee, besser jetzt nicht ;)


    Die Einheitswagen I sind durchaus gut, aber solange es Piko nicht schafft, die Dinger richtig zu lackieren (Dächer, Wagenübergänge) wecken diese den Kaufreiz noch nicht so richtig. Da tut es auch Lima zu einem Viertel des Preises.

    Das Meiste ist schon gesagt. Persönlich habe ich an der Börse nichts gefunden. Das erste verlockende Kaufangebot machte der Glühweintopf. Leider war dieser kalt und so wurde das auch nichts.

    Hauptsache war aber auch das Fotografieren von diversen Modellen auf Andys Anlage. Schön gestaltet, alles sehr sauber und einen super Service. Für das Fototeam wurde sogar extra die Fahrleitung abgebaut:


    Danke für die Blumen, Urs. Die Probleme liegen weniger im sichtbaren Bereich, sondern bei der Montage. Das heisst, verschobene Supporte, nicht passende Löcher, fehlende Anschrägungen, nicht auf die Konsole passende Fensterrahmen und solches Zeug.

    Da sollte doch noch das Ergebnis präsentiert werden, fertige Begleitwagen aus der Waggonfabrik Arad, Rumänien mit Baujahr 1973 und 1980. Es sind zwei komplett unterschiedliche Konstruktionen, trotzdem egaben sich bei Entwicklung und Bau ein paar wenige Synergien. Leider haben sich, obwohl die Entwicklung über zwei Jahre gedauert hat, einige doofe Konstruktionsfehler herausgestellt :facepalm:. Immerhin habe ich keine Teile auf Reserve ausgedruckt, und Guss- und Ätzteileseitig ist alles in Ordnung.

    Urs, du brauchst nicht zu verzagen, auch die Schneeschleuder hat in der Zwischenzeit noch ein paar konstruktive Verbesserungen erfahren. Du kannst, wenn es so weit ist, zwischen einer masstäblichen aber antriebslosen (dafür drehbaren) Version und der oben gezeigten Ausführung wählen.

    Da mein CNC-gesteuerter Helfer mittlerweile meistens das macht, was ich will, kann nun das letzte fehlende Puzzleteil für die Güterzugsbegleitwagen in Angriff genommen werden.



    Einziges Opfer auf dem Schlachtfeld der Einstellungen war übrigens ein Schneidplottermesser Typ Roland, aber kein einziger Fräser, wenig im Vergleich ;)


    Als CAM-Software benutze ich Estlcam, ist vergleichsweise sehr günstig und auch für Hobbyuser einfach zu bedienen. Nun steht der Herstellung solch schicker Fenster aus Polykarbonat nichts mehr im Wege. Die Geometrien erzeuge ich auf einfachste Weise direkt auf Basis der 2D-Zeichnungsgrundlage, aus der dann die 3D-Konstruktion erstellt wird.


    Das Brawa-Modell ist ein gutes Modell, ich habe einige davon auch umgebaut. Das Gehäuse besteht aus minderwertigem Zinkdruckguss, nicht Kunststoff.

    Im Bereich der Trittbretter sollte allerdings nicht hingelangt werden und die seitlichen Griffstangen neigen je nach Verpackung zum Verbiegen.

    Vor jahren habe ich an der Börse in Bern ein Exemplar erworben, bei dem fast sämtliche Anbauteile abgerissen waren.

    Auf dem Gebrauchtmarkt findet man die Modelle schon hie und da, es ist allerdings zu erwähnen, dass der ursprüngliche Verkaufspreis recht hoch war.

    Es wird mal wieder Zeit für einen Blick in die Werkstatt:


    Da wäre dieses seit Frühling köchelnde Projekt. Im Hinterkopf waren schon länger diverse selbstfahrende Bahndienstfahrzeuge. Das Vorbild ist auf der Abschussliste, die Nachfolger werden demnächst getestet:




    Es ist zu erkennen, was es darstellen soll ;)

    Konstruktiv ist das für mich eine echte Herausforderung. Rund und freiformflächig, dazu kommt dass sich die Blechdicken des Vorbilds so nicht realisieren lassen. Dennoch wäre hier der konventionelle Modellbau erst recht am Limit. Auch nicht einfach war das Finden eines Fahrwerks. Passendes gibt es bei Micro-Model, der Raddurchmesser ist allerdings massiv zu gross, was zum Bescheissen bei den "Drehgestellblenden" zwingt. Ein reines antriebsloses Vitrinenfahrwerk wäre die Alternative.


    Weiter habe ich den Maschinenpark durch eine kleine CNC-Fräse von GOCNC erweitert. Gebraucht von einem Kollegen, Entwicklungshilfe aus Griechenland sozusagen. Überraschend schwer war es, das Ding zum Laufen zu bringen. Hier rächt es sich, dass während meiner Lehre die einzige CNC-Maschine in der Lehrwerkstatt ständig für produktive Aufträge missbraucht wurde und ich daher nie das Vergnügen hatte, damit zu arbeiten.

    Immerhin läuft sie jetzt und ich hoffe damit Fenster fräsen, bzw plotten zu können, je nach Materialdicke. Es ist allerdings überraschend komplex, gerade auch im Vergleich mit einem 3D-Drucker.

    Hoi Roger, da du bisher noch keine Antwort erhalten hast: Mein Kenntnisstand, aber ohne Haftung und exakten Plan:

    Dachfarbe und Rahmen: Umbragrau, Fahrwerk, Schienenräumer und Puffer: Schwarzgrau. Hier ist Mä und HAG meist zu hell. Die demontierbaren Dachsegmente sind Aluminiumfarbig. Die Shuntabdeckungen eigentlich auch, sind aber häufig verwittert. Heute macht Cargo bei Revisionen an den Dächern fast gar nichts mehr, ist also alles einheitlich schmutzig.

    In der Regel ist der Anstrich anlässlich einer Revision, Malen für Lustig macht schon lange niemand mehr. Du kannst dich auf http://www.triebfahrzeuge.ch über die Statistik informieren.