Beiträge von TEE1055

    Hoi Barni


    Deine Lok schien mir zuerst der Spanierin ähnlich, scheint aber wohl länger zu sein. Die Form der Vorbauten weicht mit dem Knick doch deutlich ab.
    Masse der Modelle: Vorbaubreite: v/h: 20,5mm (RENFE), 21,1mm (OSE), Höhe ab Umlauf/Rahmen bis Scheitel Vorbauten: 26mm (RENFE/OSE), Länge vorne: 32mm (RENFE), 30mm (OSE), Länge Vorbau hinten: 115mm (RENFE), 131mm (OSE); Länge/Breite Führerhaus: 22,7/33,1mm (RENFE) 25/33mm (OSE)


    Edit: DL 560 gab es gemäss üblicher Literatur in Europa nicht.

    So wird es schwierig, allerdings. Vielleicht nach den „Grundzeichnungen“ des Werktyps suchen, wobei ich auch nicht weiss wo anfangen. Nach Fotos bauen oder aber, mittels einem passenden 1:87-Modell die Masse hochskalieren und das Modell danach in die Vitrine stellen.

    Hoi Barni


    Eine Skizze hatte ich schon irgendwo gesehen, kann mich allerdings im Moment nicht soweit sammeln, um zu wissen wo. Die greifbare Literatur meint:

    LüP: 16205mm

    ALCO 1965 Model DL537

    80,3 Tonnen

    Dies gilt für die Meterspurversion A 9101

    Je nach dem was du nachbilden willst, wirst du bei Mabar oder Sudexpress fündig, da häufig Gebrauchtfahrzeuge aus Spanien und Portugal nach Südamerika verkauft wurden. Sollte die Lok eine Direktlieferung sein, wird es wohl schwieriger.

    Du weisst, ich zähle nicht. Weder Stunden noch Modelle8) Nach dem Umräumen der Vitrinen ist noch Platz vorhanden.

    Beim Thema OSE gibt es überwiegend nur den Selbst(um)bau als Möglichkeit für einen repräsentativen Fahrzeugpark. Noch fehlen wichtige Loks der Nachkriegszeit, wie zum Beispiel die Baby-ALCO A 201, von denen mindestens eine immer noch fährt.

    Gleiches gilt auch für SBB-Dienstwagen, von ein paar angepassten Grosserienmodellen abgesehen.

    Die A 326 macht dank Ferien Fortschritte und kann schon bald in das Beschriftungs- und Endmontagelager verschoben werden.


    "Dank" der vielen Detailunterschiede zu den Australiern ist eine Menge Arbeit aufgetaucht, doch nach nach meiner Meinung konnte mindestens 95% Übereinstimmung erreicht werden. Rund um den Führerstand machten die auf der anderen Seite angeordneten Führerstände und damit auch vertauschten Türen Aufwand, da auch die Griffstangen/Geländer darauf ausgerichtet sind.

    Der verwendete Umbausatz passt zu Arkits, nicht Austrains. Ich bin noch von deren Drehgestellen traumatisiert ;)



    In den ersten Tagen der Entspannung stellte sich die Frage der Beleuchtung. Da ich an der Originalverkabelung und den Platinen möglichst nichts ändern wollte, wurden die Lichtleiter für die roten Markerlights mit dem Lötkolben soweit in die neue Position gebogen und der Support soweit angepasst. Gleiches passiert dann auch mit den Streckenscheinwerfern. Der Rest bleibt unbeleuchtet, denn die zweite weisse Funzel ist für OSE nutzlos, denn die Markerlights bestehen aus je einer roten, orangen und grünen Leuchte.



    Hier sehen wir rechts das modifizierte Bauteil und links das Original sowie die Lichtleiter auf einer originalen Markerlight-Konsole. Ich habe diese übrigens nicht irgendwo geklaut/demontiert, sondern von einem Kollegen geschenkt erhalten. Am Flughafen sorgte das Ding allerdings für Erstaunen bei der Sicherheitskontrolle. Zum Glück nichts scharfkantiges...



    Nun fast fertig. Die Aufstiegsleiter rechts musste nochmals entfernt und neu gesetzt werden, da die gelötete Platte nicht mit der Seitenwand übereinstimmte. Das hätte man auch weglassen können, da mit dem Aufkommen von Fahrleitungen in den Neunzigerjahren diese Leitern als Unfallverhütungsmassnahme ohnehin entfernt wurden. Mit gefällt mir aber besser :D



    Nun mit Grundierung. Fehlen noch die Griffe für die Wartungsklappen, dann geht es an die Lackierung.

    Dieses Wägelchen hat es in mein Programm geschafft. Treibend war auch die Meldung im vorletzten Eisenbahn-Amateur, dass wie erwähnt ein Käufer für die Fahrzeuge gesucht wird. Auch scheint mir, dass da schon ein paar Exemplare abgängig waren, denn so häufig sieht man die Dinger nicht, schon gar nicht an einem Haufen. Die grösste Stückzahl, die es auf eines meiner Bilder geschafft haben, waren neun Wagen. Das wären dann fünfzehn Prozent der Flotte.



    Diese Aufnahme entstand bei der Heimreise von der Plattform der Kleinserie Bauma, als es diese Art von Veranstaltungen noch gab :whistling: Hier sehen wir einen Einsatzfall für diese Wagen beim Perronumbau in Winterthur.


    Weiter habe ich meine Unterlagen sortiert und ein paar Rechercheanstrengungen unternommen. Grössere Rätsel gibt der Wagen nicht auf. Dennoch wäre ich froh, wenn zufälligerweise jemand ein Foto vom Anlieferungszustand oder zumindest aus den Neunzigerjahren hätte.

    Die Einschätzung freut mich, ein wenig Passionata muss man sein, damit es gut werden soll :)


    An der Stelle möchte ich aber auch mal allen danken, die mich quer durch Europa von Zürich bis Athen mit Dienstleistungen und Dokumenten unterstützen. Ohne würde das alles wesentlich verkompliziert bis verunmöglicht.



    Hier sehen wir meinen grosszügigen Gastgeber und den Begleiter vor Ort (vermutlich ESSTY/Rosco, war in der Transformationsphase nicht ganz klar) im Lokdepot Thessaloniki mit drei Dieselloks aus Kanada und einer Dampflok aus dem 2. Weltkrieg aus UK in erstklassigem Industriekultur-Groove.

    Auch wenn die letzten Beiträge besser ankommen, ich muss dennoch in die Ferne schweifen. Denn da ist eine alte Pendenz seit über sechs Jahren, als ich mir beim grössten Australischen Modellbahnhersteller Auscision eine ALCO DL 543 geordert habe. Mittlerweile sind die Modelle auch in Europa erhältlich, ich hatte damals für das Paket Portokosten von CHF 100 bezahlt, plus Verzollung. AUA, äh Australien. Ansonsten sind die Modelle auf dem Standard der Amerikaner (Bzw. in Europa wie LS-Models oder REE) was Ausführung und Preis/Leistungsverhältnis anbelangt.



    Daraus soll eine A 321 der OSE entstehen, im Vorbild in sieben Exemplaren 1966-67 an die damalige SEK geliefert. Zutat ist ein früher in kleinen Mengen erhältlicher Umbausatz von erail.gr, der wohl auf das ältere Modell von Austrains gemünzt war, was diverse Anpassungsarbeiten nötig macht. Mittlerweile gibt es das Modell auch pfannenfertig beim Modellingcentre, aber wenn schon alles da ist...

    Der Spanische Lizenzbau, in 1:87 von Mabar (grün oben) hilft übrigens nicht, denn das stellt eine kleinere Variante dar. Kann man aber gut für die Meterspurversion der SPAP/Peleponnes benutzen, auch wenn das Vorbild auf Iberischer Breitspur fährt.



    Ich weiss, das macht man nicht. Aber da das untere Modell ohnehin komplett demoliert wird :whistling:



    Hier ist klassischer Modellbau gefragt: Sägen, kleben, spachteln, etc. Die Demontage förderte ein grosses Sortiment von Kleinteilen zu Tage. Diverse zu verschliessende Fenster, Lampen und Lüfter verlangen nach langen Trocknungszeiten. Ein grösserer Kühler ist auch nötig. Also ich bin bisher davon ausgegangen, dass es in Australien wärmer ist :huh:



    Das ist der ganze Bausatz. Nun geht es langsam ans zusammenstellen.


    Kleiner Bonus: Die Heavy-Metal-Band Diviner hat vor den zwei übriggebliebenen Loks dieses Typs ein Musikvideo gedreht. Man erkennt auch kurz einen GTW von Stadler. Der Drehort ist übrigens genau die Stelle, an der ich die Ausmessarbeiten vorgenommen hatte.


    https://www.youtube.com/watch?v=_QN28AXXGvY

    Der Montagewagen bewegt sich doch, allerdings ist die Hebebühne fest, dafür austauschbar.

    Achtung: Alles ist nur provisorisch zusammengestellt und teilweise lackiert. Nun sind die Ätzteile dran.



    Diese Signale sind mit LED ausgerüstet, man erkennt dies an der gosszügigen Umgebungsheizung unterhalb des Signalgehäuses.


    Für das Personal im Gleisbereich sind die Dinger überaus nervig, bieten doch normale Zwerge eine Indikation über bevorstehende Zugsfahrten. Dazu kommt noch, dass das Lokpersonal im L2-Bereich nicht zwingend nach draussen schauen muss.

    Der Montagewagen ist in 3D nun fast fertig. Bleibt noch die Frage bei der Hebebühne, ob ich mich mit duzenden Ätzteilen selbskasteien soll oder ob nicht einfach eine feste gedruckte Variante, ev. zum austauschen in der Grundstellung und ausgezogen auch genügt.





    Bei den Andrückzylindern habe ich die Anordnung dahingehend geändert, dass die gelben Bereiche nun im selben Teil integriert sind. Die Sache ist allerdings recht filigran.

    Die Inneneinrichtung bilden zwei Tische, eine Anrichte mit Kochplatte, eine Werkbank, zwei Regale, ein Hydraulikaggregat, ein Schaltschrank sowie ein stinkender Ölofen.

    Alle Teile sind noch im Entwurfsstadium und daher fehlt ein sorgfältiges Finish.

    Ich bin ebenfalls fasziniert von Rogers Kadenz und der handwerklichen Ausführung! Ich selber komme mit Decals nur bedingt klar, zur Not geht es.

    Hallo Oski und Roger


    Ich weiss, es gibt keine blöde Fragen, nur blöde Antworten. Ich stelle sie trotzdem, die "Frage":


    Stellt sich das Problem auch, wenn beim Zeichnen (z.B. Adobe Illustrator) für die Grösse eines Objekts an Stelle der Einheit pixel die Einheit mm verwendet wird?

    Da war vor Wochen doch noch eine Frage.

    Wenn mit Illustrator in Millimeter gezeichnet wird, dann hat man eine Vektordatei. Somit sollte das Problem nicht auftreten, es sei denn der Drucker macht etwas kaputt. Die „Druckvorstufe“ läuft über eine PDF-Datei. Wenn diese mit einem richtigen Grafikprogramm erstellt wird, ist das überhaupt kein Problem und funktioniert bei mir bei diversen Dienstleistern problemlos. Auch auf simplen Officedruckern wird die Datei in der gewünschten (d.h. gezeichneten) Grösse ausgegeben, ohne dass man mühsam herumskalieren muss.

    Kesselwagen waren in diesem Forum doch kürzlich ein Thema. Hier kommen weitere, allerdings als Einzelstücke. Die Basismodelle liegen auch schon länger im Regal.

    Da hätten wir zuerst einen Kesselwagen des US-Transportation Corps, welche im letzten Krieg in grosser Menge nach Europa kamen. Die USATC-Fahrzeuge stiessen im Westeuropa nicht auf übertriebene Begeisterung, wenn man die recht kurze Nutzungsdauer anschaut. Eine Ausnahme machten die zu Zementsilowagen gepimpten Wagen der DB, die noch knapp die Ep. IV erlebten. Ganz anders dagegen in Südosteuropa, wo man doch noch einige Relikte finden kann. So wurde einer dieser Wagen Teil des Unkrautvernichtungszuges der OSE, passend zum Spritzfahrzeug, welches ich letztes Jahr zusammengelötet habe.

    Das passende Modell finden wir bei Klein Modellbahn, heute im Programm von Roco. Wird aber nur in kleiner Dosierung aufgelegt und ist daher nicht ganz einfach zu finden. Ein Kollege hat diesen Umbau bereits vorgenommen und mir auch den passenden Beschriftungssatz geliefert. Am Modell müssen die Puffer entfernt und durch die Originalausführung ersetzt werden. Ich habe mich für die hochwertigen Federpuffer von Weimann entschieden, kostet aber fast soviel wie das Basismodell. Dann müssen noch diverse Rohrleitungen, ein Überlaufbehälter, ein Schwenkarm mit Einfülltrichter und freistehende Griffstangen ergänzt werden. Diese Teile sind mittels gelöteteten Messingprofilen, Evergreen-Platten und 3D-Druckkomponenten realisiert. Feinere Radsätze werden auch noch fällig, leider habe ich aktuell keine mit den richtigen Massen.

    Da ich von genau diesem Vorbild keine eigenen Bilder habe, hier der Link zum Projekt des Kollegen:

    http://www.balkanmodels.biz/forum/viewtopic.php?f=21&t=531


    Der zweite Wagen ist ein Wagen deutschen Ursprungs. Hier habe ich ebenfalls keine eigenen Bilder. Eine Verzögerung ergab sich, weil ich ein falsches Basismodell gekauft hatte und dies erst nach der Demontage bemerkte :facepalm: Da fehlte nämlich das Bremserhaus. Da aber Brawa die Güterwagen mit allen möglichen und vorallem unmöglichen Farbvarianten durchnudelt, war die Nachbeschaffung kein Problem. Dem Modell musste die Kesselheizung entfernt werden, der Rest kann formtechnisch so bleiben wie er ist.



    Die gelbe Beschriftung bedeutet ungefähr Chemischer Unkrautvernichtungswagen. Würde man heute auch nicht mehr so gross anschreiben :D

    Ich habe noch das Datenblatt und eine Typenskizze gefunden. Das sind 60 Wagen, gebaut 1993 von Costamasnaga OCM. Verwendung vorwiegend bei Baggereinsätzen für Aushub, Sand, Schotter etc.

    Vorhanden ist eine elektrohydraulische Kippvorrichtung, eher im System "Dreiseitenkipper", dh. ohne "Hub" wie die die längst verflossenen Fs-u. Dafür ist dann die Auslaufrutsche nützlich. Schienenzangen gibt es zumindest auf der Skizze auch.

    Was viele nicht wissen, auch die heute verbreiteten gelben Fans (Xans) aus der Slovakei funktionierten zu Beginn nicht richtig. Das ist daran zu erkennen, dass die ersten Wagen in der Schweiz nur kurz eingesetzt wurden und dann zur Überarbeitung zurückgingen. Zurück kamen sie mit einer komplett anderen Aufbauform.

    Bei mir ist es umgekehrt, denn dieser Wagen ist durchaus auf dem Radar für ein zukünftiges Modellbauprojekt. Transzendente Kommunikation sozusagen :D

    Modelle gibt es soweit mir bekannt keine. Das wäre dann auch die eigentliche Motivation für eine Eigenentwicklung. Was noch fehlt, ist eine Typenskizze, bzw. müsste ich suchen. Was ich habe ist ein Beschriftungsschema. Daraus ist zu entnehmen, dass die drei ehemaligen SBB-Kreise je 20 Wagen zugeteilt hatten. Wie bei allen Dienstwagen sind beim Kreis I 100erter-Nummern, beim Kreis II 400er und beim Kreis III 700erter-Nummern verwendet worden. Das erklärt die bis heute zum Teil etwas "schräge" Nummerierung.

    René, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Die Aussagen zu "Fahren, koste was es wolle" bezog sich auf die Schweiz. Das Bild mit der Schiene ist nur ein Besispiel, wie Auf-Bruch-Fahren aussehen kann.