Beiträge von Schienebieger

    Hallo Thomas

    Grundsätzlich kann eine Lok auch ohne den Besitz eines Lokprogrammers programmiert werden, mache ich z.B. bei Märklin/Trix, Piko oder Zimo Decodern so, da ich selbst "nur" den ESU Lokprogrammer besitze. Bei diesen Herstellern muss ich dann jeweils die gewünschten CV`s einzeln verändern, was nach ein wenig EInlesen in die Materie recht gut geht. Die CV Werte übertrage ich dann in solchen Fällen mit meiner LENZ Digitalzentrale, dort kann ich anhand einer CSV Datei die gewünschten Werte schreiben und muss nicht jeden Wert einzeln schreiben.

    Hallo, ich progrogrammiere meine Decoder hauptsächlich mit JMRI DecoderPro. Damit kann man fast alle Handelsüblichen Decoder programmieren, man kann auch ESU Decoder Programmieren. JMRI unterstützt sehr viele unterschiedliche Zentralen. Ich verwende eine Intellibox

    JMRI DecoderPro bietet eine gute Bedienoberfläche (ähnlich ESU Programmer Software), wo man sich nicht durch die einzelnen CV's wälzen muss.

    Leider haben die ESU Decoder dermassen viele CV's, dass es mit JMRI sehr lange dauert eine Lok auszulesen/ programmieren. Deshalb habe ich mir mittlerweile auch einen ESU Programmer angeschafft obwohl ich hauptsächlich Zimo Decoder verwende.

    Hier wieder mal einen Beitrag von mir zu meinen Bastelprojekten.

    Leider haben viele Modellcontainer Zapfen an der Unterseite, was nicht dem Vorbild entspricht. Beim Vorbild haben die Wagen Zapfen und die Container sogenannte Corner Castings.

    Die Containermodelle halten teilweise auch die NEM Normen nicht ein, was ein Verladen erschwert.

    Gemäss NEM 380 müssten die Bohrungen am Wagen sein und die Container Zafen haben, was grundsätzlich nicht vorbildgerecht ist. In der Norm wird nur in einem Nebensatz erwähnt, dass bei H0 und grösseren Spuren es auch vorbildgerecht ausgeführt werden kann. "Ab Nenngröße H0 ist auch eine vorbildgerechte Befestigungsart darstellbar."

    Ich habe mir Bohrschablonen herstellen lassen, damit ich Container mit "normgerechten" Bohrungen ausrüsten kann.

    Meine Bohrlehre mit Massen nach NEM380:

    Container zum Umbauen:

    Die Zapfen wurden abgetrennt:

    Die Bohrlehre passt perfekt auf den Container, Sie hat die Abmessungen des Containers:

    Es wird eine Bohrung nach der anderen gemacht.

    Stifte (in meinem Fall Bohrer) fixieren die Lehre in den bereits gemachten Löchern:

    Der Container passt nun perfekt auf den Kombimodell Wagen:

    Das "New Look" Design wurde im Dezemeber 1999 vorgestellt und Anfang 2000 erschienen als erstes EW IV mit diesem Design im Betrieb.

    Zur gleichen Zeit wurden die Bpm 20-70 gerade modernisiert. Deshalb wurden nach der Ablieferung der ersten Wagen in grün/grau ebenfalls auf das neue Design umgestellt.

    Die ex.SNCF MD76 Gepäckwagen wurden ab 2008 in das neue Design umlackiert.

    Die EC Wagen (10-90/20-90) wurden erst ab 2009 modernisiert und in diesem Farbschema lackiert.

    Zu guter letzt kamen dann noch die Umbau Bpm 21-70 in den Genuss dieses Farbschemas und mutierten zu B 21-73.

    Ich hoffe dies beantwortet deine Frage.

    Wie oben angedeutet habe ich auch die Vigier Zement Wagen tiefergelegt. Diese haben eine andere Kurzkupplungskinematik. Diese kommt ohne Spiralfeder aus.

    Der Umbau erfolgt genau gleich wie bei den anderen Wagen. Einzig ist hier beim Abfräsen der Drehgestelle mehr Präzision gefragt. Wird zuviel abgefräst hängt die Kupplung leicht nach unten.

    Links vorher, rechts nachher

    Hier nun der zweite Teil mit den Änderungen am Modell.

    Am Drehgestell werden die drei rechteckigen Erhöhungen von 2mm auf 1mm abgefräst.

    Scheinbar habe ich kein Foto gemacht vom bearbeiteten Drehgestell des Makies Wagen, deshalb hier ein Bild von einem Vigier Zement Drehgestell. Hinten Original, vorne abgefräst.

    Original liegt das Drehgestell über die drei Erhöhungen auf der Kupplungsdeichsel auf. Dadurch wird diese geklemmt und geht schwergängig.

    Um dieses Problem zu lösen habe ich eine U-Scheibe mit 0.5mm Dicke auf den Drehzapfen gelegt. Somit liegt der Wagen direkt auf dem Drehgestell und die Kinematik wird nicht geklemmt.

    Und eine Scheibe über das Drehgestell.

    Ich denke das Resultat kann sich sehen lassen:

    Der Wagen ist nun exakt gleich hoch wie die überarbeitete Version von Liliput.

    Ich habe wieder mal einen Wagen zum tieferlegen gefunden. Diesmal geht es um die Kieswagen von Liliput, welche es schon ewig im Modell gibt.

    Diese Wagen wurden von Liliput-Bachmann mit Kurzkupplungskulisse ausgerüstet. Mittlerweile gibt es seit einigen Jahren sogar eine neue Version mit Spiralfeder. Die Ursprüngliche Kurzkupplungskulisse kam ohne Feder aus, es gab nur eine Art Zentrierfeder am Drehgestell aus Kunststoff.

    Nun habe ich bei meinen Makies Wagen gemerkt, dass die neuesten Ausführungen geändert wurden und ab Werk bereits tiefer liegen als die älteren Modelle.

    Auf dem Bild unten sind beide Wagen im Originalzustand zu sehen. Der Wagen rechts liegt deutlich tiefer, erkennbar an den Puffern und dem spalt zwischen Drehgestell und Wagenrahmen.

    Nun war für mich klar, dass dies so nicht bleiben kann.

    Als erstes wurden die Drehgestelle demontiert um die Ursache für die ungleiche Höhe zu finden.

    Bei den Drehgestellen sieht man einen deutlichen Unterschied.

    Der Wagenboden scheint aber identisch zu sein. Beide Wagen haben bereits die neuere Kulissenführung mit Feder.

    Soba hat einen Kundenwunsch erfüllt und einen ganzen Zug (mit verschiedenen Wagennummern) erstellt. Dies ist kein Fantasiewagen, der verkehrte
    tatsächlich, aber ausser Arnold in Spur N hat den noch niemand gebracht.

    Diese Wagen gab es von Liliput unter der Art.Nr. L224684. Ich habe selber einen ganzen Zug davon.

    Ich habe kürzlich festgestellt, dass diese Wagen recht hochbeinig sind.

    Ich bin nun dabei die Makies Wagen tieferzulegen. Bei Erfolg folgen die Vigier Wagen dann auch noch.

    Herpa hatte die Bertschi Food logistics Tankcontainer leider ohne Kesselringe hergestellt. Dies hat mich an diesen Modellen irgendwie gestört und es scheint auch nicht vorbildgerecht zu sein (siehe Bild).

    Heute habe ich nun die Kesselringe nachgerüstet.

    Oben: das Herpa Modell ohne Kesselringe

    Mitte: das nachgerüstete Modell

    Unten: Herpa mit Kesselringen