Bärlauch-Wäldchen Treffen Sa 17. Juli 2021

  • sollte man

    wer ist man? Solange es beim Konjunktiv bleibt, wird sich nicht viel ändern.


    Also wenn ich Schmierfinke beim verschandeln von Eisenbahnwagen sehe, dann ist nicht "sollte man" sondern ich rufe effektiv die Polizei an! Wenn ich beim Bhf Coop Leute sehe welche willentlich Abfall aus dem parkierten Auto schmeissen, dann spreche ich sie an, ob das ihnen passt oder nicht.


    Und ich denke mir die Welt nicht schlechter als sie ist: Heute habe ich leider nicht den gewünschten Befund über meine Wirbelsäule erhalten. Eigentlich ahnte ich es schon, sonst hätte mich der auf die Wirbelsäule spezialisierte Zürcher Arzt gestern nicht in die Magnet Resonanz Röhre gesteckt. Meine Wirbel sind verformt und verschoben und verbogen. Aber ich habe daraus das Beste gemacht. Wahrscheinlich mehr, als manche Leute mit einwandfreier Wirbelsäule. Trotzdem, 4000-er sind für mich ausser Reichweite geworden. Das geht höchstens noch mit "bschiessen" was unter echten Bergsteigern eigentlich ein Tabu ist, sprich man versucht seine Idee der Air Zermatt vorzulegen... Chance jeweils 50:50. Auch dass ich den Militärdienst vollständig absolvierte, fand der Arzt risikoreich. Das würde heute ein Arzt nie und nimmer zulassen. Aber noch schlimmer geht man selber als Privatmann mit seinem Rücken um, von daher war alles bestens, was die Gerechtigkeit angeht.


    Weder hat mir das Militär geschadet, noch ganz knapp auch meine privaten Abenteuer nicht. Irgend wann wird halt das Matterhorn zum Mytherhorn und irgend wann das Mytherhorn zur Leiter und diese zum Fernseher-TV Sessel. Das bisherige Trainieren war nicht falsch, sondern noch mehr trainieren dass nur schon der Mythen noch einigermassen schmerzfrei machbar bleibt.


    So bin ich heute etwas nachdenklich von Zollikon nach Hause gefahren und bei Herrliberg in eine Polizeikontrolle geraten. Sie kannten mich nicht und wussten nicht von wo nach wo, sie sagten nur: nicht angegurtet und kein Licht würde CHF 120.- machen, ohne dass sie weiter suchen... Meine Antwort war: suchen sie nur, sie machen ja auch nur ihren Job und ja, diese Fehler habe ich gemacht. Aber aller spätestens bei CHF 360.- müssen sie hören, wegen der Polizei zum Bankomat wäre dann doch etwas übertrieben und tanken muss ich auch noch, die Warnleuchte hat gerade eben Reserve angezeigt, sie dürfen für maximal CHF 220.- Bussen finden. Und über die Fähre müsste ich auch noch, macht CHF 9.50 weniger, also 210.50 aber auch nur wenn sie weitere Beanstandungen finden, das Auto sollte eigentlich tadellos sein. Sie hatten gar keine Lust mich weiter anzuhalten und liessen mich fahren, ohne irgend etwas zu wollen:). Was will man mehr...


    Nicht nur in Zürich, aber dort besonders: die Polizei ist eher ein Freund und Helfer als ein staatlicher Busseneintreiber. Man muss schon eine sehr aggressive Ausstrahlung an den Tag legen, bevor Polizisten ihrerseits aggressiv reagieren. Dann wird es allerdings gefährlich. Wenn ich mir keiner Schuld bewusst bin, würde ich wahrscheinlich nicht einfach so klein beigeben. Es ist einige Jahre her, war in Zeitungen zu lesen, eine Spezialeinheit der Polizei ist in Vollmontur gewaltsam in ein Haus eingedrungen, kurz vor 06.00 Uhr und hat 4 Leute festgenommen. Es stellte sich bald heraus, die Polizei hat das Haus verwechselt... Würde mir sowas passieren, keine Ahnung, ob und wie ich reagieren würde.


    Etwas anderes ist es, wenn sich Leute selber in Gefahr bringen. Die können nicht auf Hilfe zählen, sind aber ansonsten harmlose Spinner. Wenn ein Surfer ausgerechnet bei Höchstwasser auf den Rhein in Basel surfen geht, was braucht das andere Leute zu kümmern? So einer hat es verspielt und kein Anspruch gerettet zu werden. Aber mit den Natur Elementen zu spielen? Das ist doch schön und mache ich auch gerne, bei den Gebeiten, wo ich mich wohl fühle. Das stört doch andere Menschen nicht!

    Wenn jemand mit dem Auto viel zu schnell fährt, das bringt auch und vor allem unbeteiligte Dritte in Gefahr.


    Gestern am späteren Abend bin ich kurz zur Stockflue gefahren, als wäre nichts, keine Überschwemmung gewesen. Dieses mal mit dem Tüüfeli.

    Wie gut dass diese Strecke sich für ein Forumsausflug eignet, das weiss ich nicht. Das Tüüfeli ist mit Abstand der schmälste Traktor, gesamtbreite nur 138 cm. Die anderen Fahrzeuge sind um +/- 2,0 Meter, der John-Deere gar 255 cm breit... eigentlich sieht man hier mehr Mountain Biker als Traktörli unterwegs...


       


       


    Der Weg hat bis auf eine Stelle keinen Schaden genommen, der Hang blieb stabil. Jedoch ein Haarriss in Strassenbelag hat sich deutlich verbreitert, vielleicht gibt es eine Zürcher und Schwyzer Tektonische Plattenverschiebung?


        


    Bis auf den Zeltplatz und die Schiffanlegestelle hat sich die Situation beruhigt. Aber es ist nicht das schöne trockene Sommerwetter, gestern wie heute bilden sich ab dem Nachmittag erhebliche Quellwolken. In ein paar Tagen wird es wieder zu heftigen Gewittern kommen.


    Hausberg Rigi Stockflue oder "Duumen". 1137 Meter über Meer. Die Westseite ist ganz einfach, es führt ein Pfad hinauf. Die Nordseite ist anspruchsvoll, das klettere nie mehr hinauf, benötige für die ca. 65 Meter ca. gut 2 Stunden. Das war 2011. Heute würde ich wohl hinunter fallen. Doch es hat eine schöne Abseilstelle, so dass jedermann mit Leichtigkeit und Freude mühelos hinunter Tanzen kann. Das Schwierige ist einzig ein genügend langes Seil hinauf tragen...

        


        


         


    Aussicht von der Stockflue gestern um 21.00 Uhr herum.

         


         


    Danke Jan und Fabian auch für Eure Eindrücke!

    Digital hat schon auch seine Reize und ist wunderschön, zum zuschauen. Das man bei der Anlage von Fabian einfach eine Lok oder einen Zug auf die Anlage stellen kann und die Elektronik sorgt erfolgreich, dass es keinen Zusammenstoss gibt, das ist schon noch faszinierend. :thumbsup:


    Jan hat die Piko H0 CSD Lok Laminatka gebracht, zum Glück die S-499.1 welche 140 fährt. (komischerweise hat die CSD die Loks anstatt noch schneller, den Langsamen angeglichen). Jedenfalls ein sehr schönes Piko Modell, welches hochwertig wirkt. Ausgerechnet dieses Piko Modell wirkt überhaupt nicht nach billigem Plastik.


    Auch danke Jan für die Relais Präsentation, ich habe noch niemals so viele Relais auf einem Haufen gesehen:thumbsup:. Etliche dieser Tische seien in der Westschweiz noch in Betrieb. Ich überlasse es der Fantasie der MoBa-Forumisten wo uns Jan hingebracht hat.


    Gruss

    Hermann