"Moulin St. Pierre" - eine fiktive Mühle

  • Gern geschehen, Bruno. Obwohl: mir ist nicht ganz wohl dabei, Urs 'dreinzureden'. Jede Oberfläche muss wieder anders behandelt werden. Saugfähiger Gips oder glatter Kunststoff reagiert auf das beschriebene Prozedere unter Umständen völlig anders. Auch hat jeder eine eigene Vorstellung, wie etwas aussehen sollte. So muss jeder für sich versuchen, was für ihn stimmt. Ein guter Rat ist sicher, beim ersten Mal an einem externen Stück Versuche anzustellen, bevor man sich an das Diorama wagt. Wenn man dann 'seine' Methode, bzw. seinen Stil gefunden hat ist das natürlich hinfällig.

    Gruss Roger


    97 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Auch ich bedanke mich bei Roger recht herzlich für seine Tipps.

    Ich möchte mich bei alles dafür entschuldigen, dass ich im obigen Text einen Schreibfehler drinnen hatte. Mir war nicht klar, dass man sich in diesem Forum keinen Schreibfehler erlauben darf und sofort eine PN der untersten Schublade von einem Admin bekommt.


    Entschuldigt das ich kein Professor bin und nur ein kleiner Rangierangestellter war, der nicht 100% sicher ist in der Rechtschreibung. Sollten dem Herrn Admin meine Schreibfehler ein Dorn im Auge sein (wie es nach seiner PN ausschaut), dann werde ich das Forum leider verlassen müssen. War schön, interessant hier und ich konnte viel lernen, schade drum.


    Bruno


    Lieber Bruno, als NICHT involvierter Admin habe ich das Wort nun dem Frieden zuliebe überall richtig geschrieben. An dieser Stelle möchte ich mich für die allgemein sehr gute Rechtschreibung bei allen Forumisten bedanken. Im Vergleich mit anderen Plattformen, wo teilweise purer Analphabetismus herrscht, drücken sich die Schreibenden hier sehr gut, anständig und korrekt aus. Schreibfehler macht jeder. Krasse, störende Orthografiefehler zum Beispiel in Titeln, oder solche, die den Sinn des Gesagten entstellen ersetze ich ab und zu klammheimlich - und von den Meisten unbemerkt. Die häufigsten Fehler, die ich korrigiere, sind meine eigenen ;) ... Im vorliegenden Fall ist mir der falsche und der fehlende Buchstabe nicht einmal aufgefallen.
    Lass Dich nicht vergrätzen. Auch Admins haben mal einen schlechten Tag. :facepalm:
    Roger


    Zur Beruhigung: Die Wogen sind geglättet und wir haben uns wieder versöhnt. Manchmal läuft's eben nicht rund im Leben.
    Peter

  • Da nun die Wogen in meinem Beitrag wieder geglättet sind ^^ , mache ich meine "Drohung" war und bringe ein Update vor Ablauf der Quartalsfrist :pleasantry:


    Zuerst möchte ich nochmals Eure Meinung zum aktuellen Versuch, wobei der Fokus mehr auf den unteren Teil des Probestückes gelegt werden soll:


    Hinter dem Bauernhaus gab's einen versenkten Misthaufen, welcher aus dem Busch-Modell entstanden ist. Hierzu wurde ein Teil des Berges abgetragen und ein Loch geschnitten und danach alles wie im Bild wieder zurecht gemacht:


    Auch die kleine Drehscheibe wurde auf den ESU-Servo umgerüstet und harrt des Einbaus:


    Grüsse
    Urs

    Gruss Urs

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    34 Tank-SCC / 4 Kasten-SCC und noch viele Nummernvarianten möglich :D:whistling:

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  • Urs, der untere Teil des Probestücks ist perfekt. :thumbsup:

    Gruss Roger


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  • Ich wünsche allerseits noch ein gutes Moba-Jahr 2017 :beer:


    Über die Weihnachtsferien wurde die Scheune (Faller-Lasercut-Bausatz) zusammengebaut und das Gelände für den Einbau angepasst


    Die Feuerwehr (auch ein Faller-Lasercut-Bausatz) wurde probehalber positioniert

    Gruss Urs

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  • Der Weg von der Strasse zur Scheune wurde mit Noch-Sandpaste angelegt

    Gruss Urs

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  • Die Faller-2016-Neuheit 180383 Dampfmaschine (welche Ende letztes Jahre ausgeliefert wurde), liess mich schwach werden. Es musste ein Exemplar inkl. Elektromotor angeschafft werden:


    Die Dampfmaschine passt nicht in die alte Energiezentrale, also kopierte ich die Planungshilfe von Auhagen und erschuf ein möglichst eindruckvolles Gebäude, welches Platz für die Dampfmaschine sowie für Büroräumlichkeiten hat. Der Bau des Kartonmodells hat sehr viel Spass gemacht und auch geholfen Fehler zu vermeiden, damit die richtigen Teile aus dem Baukastensystem bestellt werden können. Die Dächer habe ich nicht angeleimt:

    Der Kamin ist ebenfalls von Auhagen und wird in der Grösse an die Gebäudeverhältnisse angepasst bzw. etwas in der Höhe leicht gekürzt.


    Im Vergleich das alte Gebäude, welches ca. 2x im neuen Platz hat:


    Den sehnlichst erwarteten "7 à 20" MOB-Triebwagen von Bemo durfte ich diese Woche auf der Post abholen. Bis auf die (noch nicht montierte) Aufstiegsleiter an einer Stirnfront sind alle Zurüstteile bereits montiert. Der Triebwagen ist wunderschön geworden und besticht durch viele Details, welche erst nach und nach so richtig auffallen. Für die Fans der MOB ein absolutes Muss-haben:


    Grüsse
    Urs

    Gruss Urs

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  • Ich freue mich immer, wenn es hier, in diesem Thread, etwas Neues zu entdecken gibt. :thumbsup:

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Bevor das 2. Quartal zu Ende ist, gibt es eine Aktualisierung von meiner Mühle.


    Auch bei mir hat sich im kühlen Bastelraum einiges getan: Die Energiezentrale ist im Rohbau fertig. Hört sich nach gefühlten 100 Stunden Bauzeit nicht nach viel an, ist aber ein Meilenstein für mich. Wie den Bildern zu entnehmen ist, hat sich der rechte Teil gegenüber dem Kartonmodell nochmals verändert bzw. vergrössert. Die 5fenstrige Werkstatt ist zu nahe an den Verwaltungsteil herangekommen und hätte somit alles zu sehr verdunkelt. Da habe ich mir überlegt, wie es überhaupt zu so einer Zusammenstellung der abgewinkelten Werkstatt zur Energiezentrale am Anfang des 20. Jahrhunderts gekommen sein könnte.


    Nun - die Geschichte ist folgende: Als am Ende des 19. Jahrhunderts das Hauptgebäude erstellt wurde, baute man die Werksatt rechts davon auf freim Feld, welche nur Platz für ein Durchfahrtsgleis zum nächsten Industriegebäude zwischen 3Schienengleis und Werkstatt sicherstellen musste. Als ca. 20 Jahre später das Hauptgebäude durch die Produktionssteigerung mehr Platz benötigte und die Verwaltung und die Energiezentrale ausplatziert werden musste, wurde das neue Gebäude rechts davon erschaffen.


    Im linken Teil ist die Energiezentrale einquartiert (man sieht den hellen Boden der Dampfmaschine), im rechten Teil der Bürotrakt mit der Lokwerkstatt davor.

    Der Architekt behielt die Werkstatt, welche früher dahinter einen Anbau für die Maschinen hatte in der Grundstruktur bei und baute das neue Gebäude schräg darüber. Im unteren Teil beim grossen Tor hinter der Werkstatteinfahrt ist nun die Werkstatt für die Maschinen.


    Früher besass die Lokwerkstatt ein Schrägdach, welches beim Umbau durch ein Flachdach mit Oberlichter ersetzt wurde.

    Um die andere Baustruktur dem neuen Gebäude etwas anzugleichen, wurde ums Flachdach die gleiche Ziegelabdeckung inkl. Verzierungstürmchen angebaut, wie beim restlichen Gebäude.


    Zum Schluss noch ein Bild von oben:


    Vor einigen Monaten war hier noch eine Segmentscheibe und ein kleines Depot. Die Weichen (auf eine warte ich noch) werden genau gegenteilig montiert werden. Die Segmentscheibe wird auf das nächste Modul rechts von der Mühle kommen (Ideen dazu sind schon fix fertig vorhanden).


    Dieser Teil hat mich sehr lange Zeit beschäftigt. Nun bin ich sehr zufrieden damit, da die Grösse der Gebäude sowie das Gesamtbild nun harmonisch sind.


    Sobald die Weichen eingebaut sind, wird alles verkabelt und dann endlich gefahren!


    Grüsse
    Urs

    Gruss Urs

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  • Da habe ich mir überlegt, wie es überhaupt zu so einer Zusammenstellung der abgewinkelten Werkstatt zur Energiezentrale am Anfang des 20. Jahrhunderts gekommen sein könnte.


    Nun - die Geschichte ist folgende:...

    Genau durch solche Überlegungen schafft man Authentizität. Solche Gedanken sollte sich jeder ernsthafte Modellbauer machen. Denn nichts entstand 'einfach so'. Gut gemacht, Urs. :thumbsup:

    Gruss Roger


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  • Sieht ja schon ganz gut aus! Schön, die einzelen Schritte immer gut dokumentiert zu sehen! Hilft weiter :)

    'Ich bin ganz deiner Meinung', sagte die Herzogin; 'und die Moral davon ist: 'Scheine, was du bist, und sei, was du scheinst' - oder einfacher ausgedrückt: 'Sei niemals ununterschieden von dem, als was du jenem in dem, was du wärst oder hättest sein können, dadurch erscheinen könntest, dass du unterschieden von dem wärst, was jenen so erscheinen könnte, als seiest du anders!' - Alice im Wunderland

  • In den vergangenen 2 Jahren konnte ich mich weniger dem Hobby widmen, als geplant.

    Dennoch möchte ich das Thema zu neuem Leben erwecken.


    Für das linke Modul habe ich ein Feuerwehrgebäude in der richtigen Grösse gefunden.

    Wer hat's erkannt? Genau es handelt sich um das Hobby-Modell Nr. 131240 von Faller, welches in einigen Punkten überarbeitet und verfeinert wurde:

    - Schlauchturm aus gebeizten und leicht gealterten Northeastern-Holzplatten, Dach farblich an in gealtertes Kupferblech umgemalt

    - Neue Tore und seitliche Holzverkleidungen ebenfalls aus den Northeastern-Holzplatten

    - Torscharniere von MBA Pirovino Modellbau-Atelier

    - Seitenwände und Dach in Mattfarben neu gestrichen und ebenfalls leicht gealtert




    Die Schrauber-Werkstatt ist ebenfalls einen grossen Schritt weiter gekommen.

    Bis auf den Türflügel und die Fenster ist die Werkstatt bis auf Details wie Schilder, etc. fertig.

    Auch die Kunden sind schon eingetroffen.


    Ich hoffe, das Update gefällt.

    Gruss Urs

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  • Ja, Urs, es gefällt. Vor allem, dass auf Deinem Diorama weitergebaut wird. Und die Schrauber-Kundschaft finde ich ausgesprochen gut gewählt. :)


    Vom Faller-Spritzenhaus blieb nicht allzuviel original, wie Du schreibst. Jedenfalls wirken die Echtholzlatten um Welten besser als schnödes Plastik.

    Gruss Roger


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  • Hallo Urs


    Industrie und Gewerbe (inkl. Anschlussgleis) + Kitbashing, dazu der dezente Umgang mit gebrochenen Mattfarben - gefällt mir ausserordentlich :thumbsup:

    Gruss, René

  • Auf dem Eckmodul soll auch ein Bus anhalten. Dazu beschaffte ich das Faller Wartehäusschen Nr. 180370.

    Das Wartehäusschen wurde absichtlich schräg in die Lücke platziert, um diese Stelle aufzulockern.


    Wiederum wurden die Preiser-Mauerplatten verwendet, um den Boden gleichmässig auszugestalten:


    Nach Beedingung aller Arbeiten einen Blick von mehreren Seiten:

    Gruss Urs

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  • Roger hat in meinem Geburtstagsglückwunsch nach einem Update gefragt.

    Gerne zeige ich Euch eine weitere kleine Veränderung am "Atelier Henry Visser" 1), welche aus einzelnen Faller 2019-Werkstatt-Neuheiten (180977 - 180984 / Epoche 3) auch eine Inneneinrichtung mit Hebebühne, Reifenmontage- und Auswuchtmaschine, Büroeinrichtung (Preiser) sowie eine Beleuchtung bekommt. Das Dach bleibt abnehmbar. Die Werkstatt wird nebst Autos auch Motor- und Fahrräder reparieren. Hierzu sind schon div. Modelle von Busch, Noch und Artitec beschafft worden. Sobald die Inneneinrichtung fertig ist, werden diese in und ums Gebäude platziert.


    Auf Seite Gemeindestrasse wurde die rechte Türe in ein Fenster mittels neuem Mauerunterteil umfunktioniert, da die Türe an dieser Stelle keinen Sinn gemacht hätte:


    Die Werkstatt hat auch ihren definitiven Platz bzw. Ausrichtung erhalten.

    Eine Vergleichsbild von der Rückseite, welche die Türe behalten hat:

    Bei diesem Bild war die Werkstatt noch nicht festgeklebt und deshalb noch etwas in "Schieflage".


    Zum Abschluss noch ein Bild von oben mit der bereits bekannten Autokundschaft:


    Die Schlitze im Vordergrund sind vom Bauernhaus (Laser-Creation). Rechts ist das Gewächshaus von Artitec angeschnitten. In der rechten oberen Ecke lässt sich noch eine Veränderung erkennen. Die Scheune von Faller wird durch ein Bauernhaus von Faller ersetzt, welches auf einem neuen Sockel zum Stehen kommen wird. Dies präsentiere ich Euch gerne ein anderes Mal.


    1) "Atelier Henry Visser" lässt sich sinngemäss mit "Werkstatt Heinrich Schrauber" übersetzen - passt doch gut - oder?

    Gruss Urs

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  • Sali Urs,

    Die Werkstatt sieht gut aus. Dass Du die Gebäude nach den gegebenen Verhältnissen anpasst (verschliessen der Tür) finde ich vorbildlich. Beim römischen Kopfsteinpflaster sieht man keinerlei Fugen. Worum handelt es sich beim Produkt? Bei Platten sähe man irgendwo eine Fuge. Oder Du hast die Verbindungsstellen genial im Griff.^^:thumbsup:


    Wie steht es eigentlich um die Mühle selber? Dieses Bauwerk ist ja mit Abstand das interessanteste Objekt auf dem Diorama. Schon deshalb, weil es von Dir selbst konzipiert wurde.

    Jedenfalls: weiterhin frohes Schaffen am Diorama!

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Zur Zeit ruht die Mühle, weil ich viel Spass mit der Ausgestaltung der Schrauberwerkstatt habe ^^

    Auch die Fenster sowie die Abtrennwand mit Türe und grosser Scheibe sind integriert. Der Türgriff ist von Modellbau-Kaufhaus.

    Die Beleuchtung ist ebenfalls montiert. Diese stelle ich später einmal vor.


    Der Werkstattchef unterhält sich mit einem Ehepaar, welches auf sein Auto von der Probefahrt im Büro erwartet.


    Auch der Werkstattbereich füllt sich mit allerhand Maschinen, Werkzeuge und mit Motorräder zur Reparatur:


    Die Einrichtung wird noch gealtert, ausser die Bühne, die ist schon ;)

    Im linken unteren Teil kommt noch ein WC sowie Lagerregale hin.


    Hoffe, es hat gefallen :D

    Gruss Urs

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