Traktorfirma in Hinwil steht in Flammen

  • Ich hoffe, dass weder Hermann noch Christoph noch Beat ihre Traktoren bei Bührer in Reparatur haben. Gemäss 20min brennt in Hinwil eine Traktorenfabrik.... wird wohl Bührer sein, wenn man Google befragt.🤭

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Guten Abend Roger,

    danke für die Nachfrage!

    Wie bereits Beat und Christoph erwähnt haben, zuerst am wichtigsten ist, dass keine Menschen zu Schaden kamen. Was die Traktoren angeht, Bührer scheint nicht, oder nicht direkt betroffen zu sein? Aber es war knapp, die sind im gleichen Industrie Gebäude. Gemäss den Medien handelt es sich um einen Millionen-Schaden, das Gebäude ist einsturzgefährdet!


    Der Brand soll in einer Autogarage statt gefunden haben? Jedenfalls eindrücklich und etwas beängstigend, wie schnell, wieviel so ein Feuer vernichten kann... Der Bahnverkehr Hinwil - Rapperswil wurde für mehrere Stunden unterbrochen.

    Hoffen wir mal, dass die Garage wieder auf die Beine kommt! :rolleyes: Schon ohne Brand ist es nicht einfach, ein KMU Unternehmen in dieser Covid Pandemie lebendig zu halten. Es trifft die Unternehmen äusserst unterschiedlich: Die einen merken es kaum, andere kämpfen um ihre Existenz. Amazon wiederum verzeichnet Rekordumsätze. Schön für die, mich interessiert Amazon trotzdem nicht, nicht einmal wirtschaftlich.

    bei mir ist alles gut mit den Traktoren:)

    Einen arbeitsfähigen Traktor à la ICB habe ich eh nicht mehr, der wurde im Juli 2019 verkauft und die Dinky-Toys Traktoren funktionieren momentan alle recht gut, sogar der SLM und der Hürlimann. Immer sind die "heiligen Bleche" nicht defekt, vor allem nicht alle gleichzeitig, sonst hätte ich es längstens aufgeben. Aktuell ist nur das wirklich alte Auto in einer Behandlung. Ein ganz junger Mech, noch keine 30 Jahre alt, nimmt es in Sachen Wissen & Können über sein Fachgebiet mit jeder CH Garage auf! Ich weiss nicht, ob das Pech oder Glück ist, dass der ausgerechnet in Brunnen seine Werkstatt hat.


    Zu meinem alten Auto meinte er, der sei repariert, aber nicht restauriert. Und er kenne niemand in der Schweiz, welcher mit sowas noch (annähernd) die V/max ausfahren wolle... Normale Leute gäbe es keine(!): die einen lassen nicht annähernd jemanden in die Nähe ihres Oldtimers und würden ihn kaputt pflegen, bis er Standschäden bekomme und aus lauter Angst ja nicht mit dem Auto(!) fahren wollen... Und andere fahren damit bis zu Belastungsgrenze und wundern sich, dass über alles gesehen, ein Auto mit Bj. 2029 besser fährt, als eins mit Bj. 1929. Noch 8 Jahre bis er 100 wird, solange möchte ich ihn mindestens schon noch behalten. Von 1929 bis 2008 wurde das alte Auto mit der Zeit immer wie schlechter. Ein kleines Wunder, dass der nicht um 1950 herum verschrottet wurde. Doch seit 2009 wird das alte Auto immer wie originaler und immer wie besser. Derzeit geht es darum, dass die Felgen 4-eckig gefahren worden sind. Ich bin da nicht ganz unbeteiligt daran. Diese Guss(!!!) Teile sind 92 jährig und nach so langer Standzeit der Vorbesitzer nicht mehr gewohnt, wieder voll belastet zu werden. Haarrisse werden total unterschätzt bez. gar nicht erst wahrgenommen, wenn sie hinter einem Abdeckblech verborgen bleiben, bis die Felge bricht... (1 x mehr nichts passiert, es hat nur ein wenig stark vibriert und die Lenkung benahm sich widerspenstig! Hauptsache der Pneu machte sich nicht mit samt seiner Felge selbstständig davon...).


    Derzeit befindet sich das alte Auto in besten Händen. Es bekommt runde ausgewuchtete Felgen und neue Pneus! Das alte Auto hatte erst 2 x in seinem Leben neue Reifen erhalten, 1929 und 1989. Nach 32 Jahren neue Reifen ist kein Luxus, sondern Gebot der Stunde. Auch wurde die Unterdruck Benzin Zuführung saniert und Abgas Undichtigkeiten behoben und die Motoren Einstellung noch etwas optimiert. Wenn es angeblich als "das beste Auto der Welt" am Genfer Auto Salon angepriesen wurde. Nicht ohne Hinweis, dass sich die Gangschaltung neu (1929) IM Auto, nicht aussen am Umlaufblech befinden würde, so wie es noch teils beim Silver Ghost der Fall war. Englische Traditionalisten bauten in sehr konservativem Stil ihre Autos und schafften es dennoch, qualitativ hochwertige begehrte Autos abzuliefern. Aber Neuerungen haben sie immer konsequent den Konkurrenten überlassen. RR hat lieber Patente gekauft, als selber Neuerungen verwendet oder gar selber entworfen. Ihre Direktive war; im Alltag müsse sich alles Neue zu erst mal auf Tauglichkeit bewähren.


    Nun, gut 90 Jahre später soll es nicht als das "schlechteste Auto" verschwinden, sondern aufzeigen, was die damaligen Techniker und Ingenieure zustande brachten :thumbsup:, das alte Auto Bj. 1929 stammt aus der Zeit, als die neue SBB Ae 4/7 Bj. 1927 bis 1934 das aktuelle Gegenstück für die Gleise darstelle, die Titanic war bereits 1912 versunken und in der Luft gab es neu die Dornier DO X Juli 1929 und die kaum weniger eindrucksvolle Junkers G-38, welche allerdings etwas langsam war... die Ju-52 befand sich auf der Zielgerade und erschien im März 1932. Die DC-1 erschien 1 Jahr später 1933. Sie war sozusagen der Prototyp der legendären DC-3.


    In Brunnen und wohl auch in allen anderen Schweizer Regionen, zogen um 1930 herum noch für lange Zeit Berner Sennenhunde die Milchkarren der Kleinbauern, mittelständische Bauern benutzen ihre Pferde und Grossbauern setzen auf Bührer Traktoren, deren erster Traktor erschien bereits 1929.


    Ende Februar 1921: Der Auto-Mech wunderst sich nur, was machst Du da oben auf dem Bahndamm? Seine Werkstätte befinde sich nicht so exponiert da oben! ...auf eine schön lackierte Re 4/4 II warten... Man muss ein Modellbahner sein, um das nachvollziehen zu können.


    Gruss

    Hermann