Und zwischendurch: Der Truck aus 'Duel' in 1:87 und 1:25

  • Dabei ist mir die verschmutzte Windschutzscheibe mit den Spuren der Scheibenwischer ins Auge gestochen.


    Willst oder planst Du dieses stimmige Detail auch nachzustellen
    Dies würde m.E. natürlich nur passen, wenn Du Dein schönes Modell alterst.


    Klar wird es am Schluss gealtert. Das ist ja der Witz davon. Und selbstverständlich ist die dreckige Windschutzscheibe mit Wischerspuren geplant.


    Heute muss ich ab Mittag arbeiten, so dass ich am Morgen nur eine knappe halbe Stunde Zeit hatte, um weiterzubasteln. Dabei fing ich damit an, einen Teil des gestern montierten wieder abzureissen. Vor allem die aufwendig gebaute Fahrertritte mussten daran glauben. Die waren viel zu wenig ausladend. Es ist so, dass sich das Modell aus drei Einzelgruppen zusammenstellt: Kabine, Unterbau mit Kotflügeln und Chassis. Das macht zwar das Bauen daran einfacher, weil man gut rankommt, ist aber nachteilig, da man die Gesamtwirkung immer erst nach der Montage und dem Zusammensetzen erkennt. Ausserdem habe ich ja keinen Plan zur Verfügung, wo man anhand Massen arbeiten könnte. Ein paar verschwommene Bilder und spärliche Infos aus dem Internet müssen genügen.



    Da stimmte einfach etwas nicht: Der Aufgangstritt liegt ja fast unter der Kabine. Recherchen (Modellbaukit eines neueren Modells) zeigten, dass die Kiste viel breiter ist. Also weg damit.



    Und so sieht der Unterschied von unten aus: kurz = vorher, breit = nachher. Ein Bild von der Dreiviertelansicht wird aufzeigen, dass die Entscheidung, alles nochmals abzureissen, richtig war. Aber dieses Bild folgt erst am Abend.


    EDIT: @ Erwin, Du hast sicher recht. Aber im Moment kann ich mir keine solche Ausgaben leisten. Es ist ja so, dass ich eigentlich einen Tankwagenanhänger im Wert von CHF 6.-- restnutzen wollte.... Inzwischen habe ich schon sehr viel (teilweise unnützes) Zubehör dafür gekauft... Aber gleich deswegen eine Blechbiegemaschine?....hm. Einen Drehbank lege ich mir sicher mal zu. Bis jetzt muss die Bohrmaschine für Drehteile herhalten.

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hier noch das versprochene Bild mit den herausgesetzten Treppenstufen... hm auf den Fotos ist der Unterschied zu vorher gering. Aber in Natura liegen Welten zwischen vorher und nachher... :rolleyes:


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Heute bastelte ich mal einen Aussenspiegel. Mit meinen zitterigen Wurstfingern konnte ich aber nicht alle Verbindungen löten. Ein Teil wurde geklebt.


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Und Du bist sicher, dass das in 1:87 ist? Von wegen Wurstfinger....
    Unglaublich...

    Grüsse

    Rolf

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    Fahrzeuge von Märklin, Roco, HAG, Liliput uvm.


    Meine Anlage: Homepage

    Modellbahn Verwaltung: MobaVer

    Mein YouTube Kanal: rfnetch

  • Ein Sieg gegen die Wurstfinger: Die schienenverstärkte Stossstange:



    mindestens so stabil wie das Vorbild. :D


    Und wieder eine Position weniger, die ich an der Zugmaschine noch ändern oder ergänzen muss.


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Samstagmorgen. Das ist meine Lieblingszeit der Woche. Dann kann ich nämlich ungestört und mit Volldampf bauen. So auch heute. Sechs Positionen der Liste konnten abgehakt werden. Als Erstes widmete ich mich der Hinterachsen. Dabei wurden Achsstand und Lage der Antriebsachsen (genau genommen wurde beim Filmmodell nur eine davon angetrieben) dem Movietruck angepasst. Dabei rüstete ich das Funktionsteil sogar mit etwas Differenzialähnlichem aus. Aber schaut selbst:



    Auf Blattfederimitationen und anderen dort angebrachten Teilen verzichtete ich jedoch. Ich bin doch kein Spinner. Davon sieht man ja nachher eh nichts.


    Dann wurde ein Kabinengriff eingepflanzt, das Kühler'emblem' (ein einfacher Peilsteg - im Modell ein Draht)( war gar nicht einfach, das Fitzelchen gerade und mittig anzukleben... :seriously: ), die Blechabdeckungen auf dem Rahmen (aufgrund mangelndem Warzenblech mit Gitterrostimitat belegt) - und der Dieseltank. An diesem musste ich die Aufhängebänder noch anpfriemeln...


    Alles in Allem ein kleiner Fortschritt- auch wenn ich mich noch vor einigen komplizierteren Positionen wie zweitem Aussenrückspiegel oder Lampen (Halterungen) gedrückt habe.


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Heute konnte nur eine einzige Position abgehakt werden. Obschon ich mehrere Stunden am Truck baute und es zunächst ziemlich einfach aussah. Das Frontlicht. Die Lampen habe ich ja vom ursprüngliche Matchbox-Modell übernehmen können. Indes waren diese Lampen recht grob stehend im Kotflügelteil eingesteckt. Das mochte für den 39er gestimmt haben, aber am Duell-Truck sind sie Lichter an seitlich angebrachten Supporten befestigt. Diese galt es also zu bauen. Der erste Versuch mit Polysterol-Stücken befriedigte meine Qualitätsansprüche nicht. Zu fein waren die Teile, um wirklich präzise gefeilt werden zu können. Darum schwenkte ich auf Messingblech um. Dies vergrösserte den Aufwand beträchtlich. Nicht mal so sehr der Bau der Träger an sich, sondern weil ich mit der Messingvariante gleichzeitig eine gute und stabile Befestigung anstrebte, musste ich auch zwei der drei Grundteile befeilen. So konnten dann die Halter grossflächig am Kabinenteil befestigt werden. Dass dieses weiterhin auf das Kotflügelteil passt, mussten am letzteren eben entsprechende Ausschnitte gefeilt werden.
    Bilder folgen. Aber aufgrund mangelnden Kontrasts der scheckigen Rohkarosse, erkennt man die nunmehr unauffälligen Lampenhalter kaum noch. Dass diese beiden kleinen Teile so komplex zu bauen und einzupassen waren, glaubt mir sowieso keiner... :evil:


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Nach einem strengen Arbeitstag in brütender Hitze sinkt am Feierabend die Lust am Basteln auf Null. Aber was ich gestern dennoch mit letzter Kraft geschafft habe, kann ich mit einem aktuellen Bild belegen:



    Erst wurden die beiden kleinen Griffe seitlich des Kühlers nochmals neu gemacht. Nachdem ich den kleinen Bohrer wiedergefunden habe konnte ich diese Griffe dreidimensional ausführen, indem ich die Enden in die gebohrten Löcher quetschen konnte. Ohne Bohrloch war ich vor einigen Tagen gescheitert und klebte stattdessen die nur angedeuteten 'Griffe' als Drahtstückchen seitlich an.
    Weiter setzte ich die auf den Kotflügeln angebrachten Positionslichter auf. Hierzu bohrte ich ein Loch in die Kotflügel steckte ein kurzes Drahrstückchen ein, welches ich oben mit der Zange breitdrückte. Das sollte es eigentlich sein. Da dies aber nicht besonders toll aussah, drehte ich einen Polysterolstab auf die entsprechende Grösse ab und schnitt als Lampenglas davon zwei Wurstscheiben ab, die ich auf das breitgedrückte Drahtplättchen klebte.... wer nun einwirft, dass ich das auch viel einfacher hätte machen können, indem ich die Wursträder direckt auf den Kotflügel hätte kleben können - ohne Loch und Draht - der hat ganz recht... Diese Vereinfachung werde ich beinder Serienfertigung sicher einfliessen lassen. :P
    Dann - als Belohnung sozisagen - klebte ich das im Film akustisch eine tragende Rolle spielende Horn auf das Kabinendach. Sicherlich wäre es sinnvoller gewesen, erst den verflixten zweiten Rückspiegel anzupfiemeln. Aber ich wollte mich mit dem Horn belohnen: Ein schneller zusätzlich abzuhakender Punkt auf meiner Liste.


    Wie gesagt: Heute tat sich nichts. Ich lag paralysiert in der Hitze faul aufm Balkon herum und döste nach Arbeitsschluss sanft ein... Und nun ist der Abend schon wieder gelaufen.... :evil:

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Unter der Gefahr, dass ich nerve, aber als heutiges Update präsentiere ich die Zugmaschine mit vollständigen Rückspiegeln und der montierten Auspuffanlage. Auch einen Teil der an der Vorderstossstange montierten Kontrollschilder sind fertiggestellt. Aber natürlich kann ich diese vor dem Lackieren noch nicht anbringen. Dasselbe wird auch bei den Scheiben der Fall sein. Diese stehen aber noch auf dem Programm und liegen noch nicht vor. Inzwischen ist die Liste der noch zu erledigenden Zurüstteile auf sechs Positionen geschrumpft. Und ja: Die Details werden langsam zahlreich.


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Da nervt nix - wir warten immer sehnsüchtig auf Texte und Bilder vom Baufortschritt. Toll - wie Du den Truck komplettierst . . . ;) :) :)

    Gruss Günther


  • Diese sechs Nummernschilder sind beim Duell-Truck auf der vorderen Eisenbahnschienen-Stossstange montiert. Sie wurden nach Vorlagen aus Filmausschnitten von mir gezeichnet. Einzig das kleine Nummernschild unten rechts konnte ich nicht genau in allen Details definieren: Zwar ist die Zahl 4017 auf Bildern gut sichtbar, der Rest hingegen unleserlich. Den Staat (Arizona) und die Jahreszahl habe ich von einem anderen Schild kopiert. Alle anderen License plates konnten entziffert und korrekt wiedergegeben werden.
    Indes: Auf den massstäblich mikroskopisch kleinen Ausdrucken kann man bestenfalls die Zahlen lesen. Dass jeder Staat eine andere Schrift verwendet oder auch schon nur der Staatenname, ist auf dem Ausdruck nicht erkennbar... :dash:


    Aber wer weiss: vielleicht benötige ich die Vorlage ja auch mal für einen grösseren Massstab, wo ein Kontrollschild länger als 3 mm wird. ;)


    Ausserdem: Bei der Überzahl der Schilder handelt es sich vermutlich um Fakes. Jedenfalls stimmen Farben und Staaten nur selten mit denjenigen der Epoche überein. Oder aber es handelt sich um Sonderschilder von Spezialfahrzeugen und Motorrädern (die kleineren). Bei der Vielfalt in den USA wurde ich nicht wirklich schlau über die beim Vorbild befestigten Plates. Auch sind die Farben im Film durch Schmutz und Unschärfen nicht immer eindeutig bestimmbar.

    Gruss Roger


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  • Einfach gigantisch, was Du so alles fertigbringst. Ich bin immer wieder mächtig beeindruckt!! :) :) :)

    Gruss Günther

  • Danke Günther,
    Das kleine Modellchen macht mir auch immer mehr Spass, je filigraner es wird. Man kanns bald gar nicht mehr anfassen. :evil:
    Nun kommt es einem immer mehr entgegen, dass es (noch) aus mehreren Teilgruppen besteht.
    Wieder zwei Punkte abgehakt:


    - Der Oelfilter (oder was es sonst sein mag) fahrerseitig und ein Trittchen unter der Kiste rechts. Sieht man in der folgenden Gegenlichtaufnahme recht gut:



    Un natürlich wieder mal einige Bilder von allen Seiten. Wie man erkennen kann habe ich für den obersten Teil des Auspuffs ein Röhrchen verwendet.... der ganze schwarze Rauch muss doch irgendwo raus können. :D



    Dafür sind wieder drei neue Punkte dazugekommen, die ich übersehen oder verdrängt hatte:


    - ein Suchscheinwerfer
    - das Nummernschild ses Trucks UNTER der Stossstange
    - ein einsamer, halb abgerissener Kotschutzlappen am linken Vorderkotflügel (wie im Film - rechts fehlt er) ;)

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • So sehen die Winzschilder dann am Modell aus. Natürlich sind sie erst provisorisch hingestellt worden - mit der Pinzette. :search:


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • selbstverständlich dreckige Windschutzscheibe...

    neeeiiiiin, doch nicht extra...


    Gratulation Roger, zu Deinem Wunderwerk :). Ganz besonders sticht Deine Qualität hervor, wenn man bedenkt, mit wie wenig Werkzeug Du immer wieder Spitzenarbeit hervorbringst, das zeigt den wahren Könner :thumbsup: wie Dich.


    Bringe doch Deinen fertigen einzigartigen Duell-Truck vorbei oder zum Nachbaren. Dein Truck wird zuerst mit dem Hochdruckreiniger behandelt. Dann seine Scheiben hochglanz gereinigt und überhaupt von allen Schmutz- und Gebrauchsspuren befreit, dann hast Du ihn wieder wie neu zurück.


    Ohne dass man es will, wird doch IMMER u. ALLES ganz von selber dreckig, teils innert kürzester Zeit. Hätte ich einen Verfolger im Rückspiegel, würde mir ein sauberer LKW mehr Angst einjagen, als ein "dreckiger". Man kann zwar nicht automatisch vom Äusseren auf das Innere schliessen. Nur im Falle einer Verfolgung besteht die Hoffnung, dass ein etwas vergammelter LKW auch technisch schlecht gewartet ist und bei der nächst besten Belastungsgrenze ganz von selber gegenüber einem Auto zuerst den Geist aufgibt. Sitzt der Fredi im Lastwagen am Steuer, hat man so oder so schlechte Karten, der weiss wohl am besten, bis wie weit man was aus diesen alten Kisten herausholen kann, ohne dass es kracht oder brennt.


    Jetzt muss nur noch das Drehbuch umgeschrieben werden, der Finish ändern würde reichen. Nicht dass Roger noch eines Tages auf die Idee kommt, sein Duell Truck Modell zerstören zu wollen, weil es im Film halt so ist.

    Gruss
    Hermann







    Analog ist cool:)

  • Wenn ich mir das zweitletzte Bild anschaue und mit einem Filmbild vergleiche, wird mir klar: Die Lampen sind zu gross und zu hoch angesetzt. Was nichts anderes heisst als: zurück zum Start (in Sachen Lampen). Einfach wirds nicht, diese selbst zu machen. Und die Lampenhalter sind auch ein Thema für sich... Darüber muss ich nachdenken. :wacko:

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hermann, besten Dank für dei Blumen, aber in einem hast du vollkommen recht, auch ich hasse die vergammelten LKWs, dreckig ist nicht so schlimm, denn mit dem LKW muss man Geld verdienen und die Schönheit bringt da nichts!


    Wenn man aber den LKW von Roger sieht, dann stellt sich die Frage; wer fährt diesen alten Sack?? Ich könnte diesen noch fahren, der hat bestimmt ein Fuller-Getriebe drin, d.h. total unsynchronisiert, d.h. den kann man nur schalten mit Zwischengas und das können die heutigen Chauffeure gar nicht mehr, ich habe mit 19 Jahren noch die Prüfung mit einem uralten SAURER BLD gemacht, d.h. Einstieg nur Links, rechts war an der Bordwand das Reserverad und die Handbremse, das Getriebe - ein Viergänger hatte die sogen. Klauenzahnräder, d.h. wenn du die Drehzahl nicht richtig erwischt hast, dann hatte der Ganghebel dir einen Zwick in die Hand gehauen - es gab sogar Handgelenkbrüche mit dem Biest - das hast du nur einmal erlebt und dann du es gelernt!


    Aber heute mit den modernen LKWs musst du überhaupt nichts mehr denken, der Compi macht ja alles, mit einem Vierrad-Hänger retourfahren - kein Problem - Knopf drücken und er macht alles selbst, luftgefederte Sessel mit Heizung und Rückenmassage und was es sonst noch alles gibt - NEIN DANKE - wenn da mal etwas aussteigt, dann steht er - ich meine der LKW! Früher war das beste Werkzeug der Hammer ein Schlag und er lief wieder, mach das mal heute, der bricht ja auseinander!


    Und noch etwas, heute ist das Fahren mit dem LKW nicht mehr lustig, da bist du der Prügelknabe der Nation, alle verfluchen dich, früher habe ich es erlebt, wenn ich hundert Meter vor dem geschlossenen Bahnübergang angehalten hatte und den Blinker rechts eingeschaltet hatte, sodass die PKWs überholen konnten, die meisten PKW-Fahrer dir gedankt haben - und heute????

    Ich habe eigentlich nichts gegen Anwälte, aber einen mag ich gar nicht, aber irren ist menschlich!




    Grüsse


    Fredy

  • Ich trete auf der Stelle. Jedenfalls punktemässig. Keine weitere Position konnte abgearbeitet werden. Dennoch sind Fortschritte zu verzeichnen. Ihr erinnert euch, dass ich bei diesem Bild ins Grübeln kam:



    Die Lichter waren einerseits zu hoch positioniert und viel zu gross. Sie wurden in der Zeit von 1939 bis 1955 eben kleiner, so dass ich die Matchbox-Lampen einfach nicht mehr verwenden konnte. Blöd, dass mir das nicht vorher bewusst wurde. Dann hätte ich mir mit den Lampenhalter viel Arbeit ersparen können: Diese wurden in der Form zwar vorbildgerecht nachgebaut, gerieten jedoch aus dem Grund, dass sie an die Lampen angepasst wurden, viel zu gross und zu grob. Ich hätte mir einiges an Kopfzerbrechen ersparen können, wenn mir dies vorher bewusst geworden wäre.


    Nun, langer Rede, kurzer Sinn: Die verträumten Oldtimer-Lampen mit dem Mangablick sind Geschichte. Nachdem ich aus Messing einen Prototypen der Lampe erstellt und montiert hatte, stellte ich fest, dass er trotz Redimensionierung immer noch zu gross war und das Fahrzeug dadurch nicht stimmig wirkte.
    Also alles für die Katz. Bzw. eben: der Scheinwerfer taugte nur als Prototyp.


    Heute nun bastelte ich die definitiven LIchter und montierte sie. Dabei war die höhenmässige Ermittlung des Bohrlochs der Lampenhalter ziemlich anspruchsvoll. Weil der Lampenhalter verschiedenge Biegungen aufweist und die Stossstange nicht zur selben Baugruppe wie der Kühler und der Kotflügel gehört, sieht man erst am Endergebnis, ob die Scheinwerfer am gefühlt richtigen Ort sitzen.
    Obschon die Lampenhalter vereinfacht werden mussten und nur noch aus einem gebogenen Draht bestehen und nicht mehr aus einem zugefeilten Messingblech, bestehen die Lampen aus doppelt so vielen Teilen: Waren es vorher zwei (Kunststofflampentopf aus dem Originalmodell und mühsam zugefeilte und eingepasste Halter) sind die neuen Teile aus doppelt so vielen Elementen gefertigt: gedrehten Messingtöpfen, fein zugefeilten Alu-Lampenringen, des Drahts, der als Halter dient - und aus meiner Geduld.


    Aber es hat sich gelohnt:



    Kein verklärter Märchenblick mehr, sonder verschlagene Schweinsäuglein - wie es sein soll. :D

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • So, alle 26 Punkte wurden abgehakt (es waren ja noch viel mehr Änderungen, aber erst die letzten 26 wurden aufgelistet).


    Einiges bereits Erledigtes wurde nochmals neu gemacht. Ausser den Scheinwerfern zum Beispiel der kleine Rückspiegel auf dem Kühler (das Plastikteil des Bausatzes war für die einfache Konstruktion viel zu dominant und wurde vereinfacht), die Kühler'figur' wurde ebenfalls ersetzt: statt eines einfachen Drahtes besteht sie nun aus einem kantigen trapezförmigen Blech - wie in Wirklichkeit. Und die Fanfare auf dem Dach, die bei jeder Erschütterung abfiel, wurde mittels Drahtseelen unverrückbar im Dach verankert.


    Neu kam der einsame Kotschutzlappen hinzu, ein Griff in der Rückwand, die Haubenverschlüsse, die Positionslichter auf dem Dach, sowie ein feines Aetzblech als weiteres Kühlerdetail. Die Fensterstreben in den seitlichen Kabinenfenster. Diese Details verändern den Gesamteindruck zwar nicht mehr, verhelfen dem Modell aber zu mehr Filigraninität, was die Einzelanfertigung betont.


    NUn wurden also erste Partien - vor allem unten am Rahmen - schwarz lackiert. Das soll erst mal trocknen. Und ich geb zu: ein bisschen Bammel habe ich schon vor dem Airbrushen des Aufbaus. Habe ich die richtige Grundfarbe gewählt? Gelingen die Farbmischungen? Die Alterung?... 8|:S


    Gruss Roger


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