Re 450 "Verbundzug"

  • Solche gravierende - und hausgemachte - Fehler erwartet man von einem Hersteller, welcher teure Loks verkauft nicht

    Roman, was bist denn Du für einer?!?

    Bist Du ein richtiger lebendiger Mensch, oder nur eine Ansammlung von zusammen gelöteten künstlichen Byte?


    :thumbup:Mit obigem Zitat bin ich mit Dir 100% einverstanden! Mich wundert schon auch etwas, dass innerhalb nur 3-4 Monate hervorragende Qualität und Reklamier-Qualität, von aussen gesehen, nach dem Zufallsprinzip abwechseln. Es ist wohl kein Vorteil, wenn HAG mutmasslich nur noch ein kleiner Umsatzanteil vom Geschäft insgesamt beträgt. Es fehlt offenbar an Ressourcen, Know how, und Herzblut, eine gleichbleibende Qualität auf hohem Level - dauerhaft zu liefern. Bisher versteht man unter dem Label Swiss - Made allgemein ausgezeichnete Qualität. (;)Nicht dass es in 20 Jahren in einem Laden heisst: Swiss-Made? Ja okay, wenn es gerade nichts anderes hat und günstig ist. Haben sie keine Angebote in der edlen chinesischen A-Qualität?)


    Der Rest Deiner Äusserungen finde ich dem MoBa-Forum unwürdig. Wenn dass das normale Niveau und übliche Stil hier wäre, würde ich kein Mitglied sein wollen. Im anderen Forum schreibst Du gar, Du willst HAG einklagen?!? (versuchen), das ist doch in dem Fall lächerlich. Die Anspielung hier finde ich eine unangebrachte Beleidigung:fie:.Glaubst Du ernsthaft auf diese Weise wird nur ein i-Tüpchen besser werden? Nur weil ein (zu) teures Spielzeug nicht exakt dem entspricht, was man sich wünscht, würde ich nicht so überreagieren! Sondern einfach nicht mehr kaufen, wenn einem nicht gefällt, was angeboten wird.


    Gruss

    Hermann

  • Roman, was bist denn Du für einer?!?

    Lieber Hermann,

    so oder so ähnlich reagieren nun mal u.U. Käufer, die von einem Produkt enttäuscht sind. Das mit dem Brief an HAG ist sicher die wesentlich richtigere Methode. Aber noch erfolgreicher erscheint mir, wenn einfach GUTE Qualität geliefert wird . . . ;);)

  • Dann wäre (etwas) "leisere" Kritik und ein Schreiben an HAG sicher richtiger gewesen . . .

  • Ja, es darf mit einer korrigierten Version gerechnet werden, es ist so geplant. Falls es noch weitere Fehler in der Grafik gibt, ist jetzt die beste Möglichkeit diese zu melden. Das kann zum Beispiel hier sein, am liebsten mit einem Foto des Vorbildes belegt.

    Besten Dank für deine Antwort, dann werde ich noch warten mit einer Bestellung.


    @all

    Ich kann die Enttäuschung über das Modell nachvollziehen, wenn man sich darauf freut und eines erhalten hat. Nur frage ich mich ob ein Brief an HAG das richtige ist. Meiner Meinung nach müsste dies via Fachhandel laufen, Lok zurück an den Fachhandel. Genau aus diesem Grund schätze ich nach wie vor den bzw. die Fachhändler meines vertrauens. Ein Kollege klagte mir vor ein paar Tagen sein Leid über eine Roco Lok, welche nicht Ordnungsgemäss lief, gekauft in Deutschland, da günstiger. Günstiger ja aber der Service dafür um so schlechter, der Händler möchte nämlich nichts davon wissen die Lok zurück zu nehmen. Also bezahle ich lieber ein paar Franken mehr, ein Modell weniger aber dafür habe ich einen Händler dem ich Vertrauen kann. Daher würde ich jetblue vorschlagen, die Lok zurück an den Fachhändler zu senden.


    Daher mache ich bei HAG als Beispiel keine Vorausbestellungen mehr, ich schaue mir das Fahrzeug an ob es i.O. ist und entscheide dann ob ich es kaufe. HAG ist im übrigen nicht die einzige Firma bei der ich dies so mache.

  • Bevor man jetzt hier in der Öffentlichkeit gleich voller Zorn zu fett gedruckten Buchstaben greift, würde ich HAG doch erstmal ganz nett um einen Umtausch bitten...

    Als guter Kunde hat man da gute Chancen auf Kulanz.^^

    Ich habe mich auf Post #16 bezogen...


    Gibt es überhaupt einen besseren Kunden als Du einer bist? in Sachen Ae 6/6 wohl nicht ;).

  • Lieber Hermann,


    was ist denn Dir über die Leber gekrochen, dass Du so reagierst? Was habe ich Dir zu Leide getan?

    Du kannst ja nicht mal meinen Beitrag im "anderen Forum" richtig interpretieren und hier sachlich richtig wieder geben. Ich finde es von Dir persönlich sehr unprofessionell und dem MoBa-Forum unwürdig, mir vorzuheben, dass ich HAG einklagen wolle. Wie kommst Du auf solche Ideen, Beweise?


    Anbei mein betreffender Beitrag vom Hag-Forum:


    Zitat

    Eigentlich sollten alle, welche diese Lok vorbestellt und gekauft haben, diese an Hag zurückschicken. Grund: Ausbesserung der vorbildswidrigen Bedruckung / Beschriftung. Alternativ eine Wertminderung des Produkts geltend machen. Ziel von Modelleisenbahnen ist ja, vorbildgerechte Modelle herzustellen, steht sicher auch im Firmenbeschrieb von Hag...


    Wie hohe Chancen hätte man damit, durchzukommen / etwas zu bewirken?


    Macht sich ein Hersteller nicht automatisch strafbar, wenn er ein Copyright geschütztes Logo (SBB Pleitegeier) so verzerrt wiedergibt?

    Danke für Deine Stellungsnahme, aber diesmal bitte ohne Fake-News, Danke!

  • Vielleicht auch hier. Bei der Wahrheit bleiben, und keine Fake News oder Fake Eindrücke verbreiten! Danke!

    Ich weiss aber immer noch nicht, ob Du die Lok gekauft hast. Den Eindruck von Erwin hast Du jedenfalls bis jetzt noch nicht widerlegt ...

  • Hallo Roman,

    Mich irritierte einfach Dein doch recht aggressiven Ton gegen HAG, nur weil die HAG-Qualität zu oft nicht ganz dem entspricht, was wir eigentlich erwarten.

    Mir hast Du ausdrücklich rein gar nichts zu Leide getan, das hat auch niemand behauptet und ist offensichtlich. Zugegeben, ich hätte besser geschwiegen: Jetzt komme ich mir im übertragenen Sinne vor wie in der Mythen-Wand: ich kann nicht zurück, weil geschrieben ist geschrieben... Vorwärts zum Ausstieg ist auch schwierig, weil es hat wenig Griffe, ist glitschig und steil, man kann dabei ausrutschen. Und ich selber habe mich in diese Lage gebracht...


    Roger hat zu Deinem Votum viel kürzer, viel pointierter, dazu Dir hilfreicher und für sich selber unangreifbar bereits gesagt, was es dazu zu sagen gibt. Dann hätte nicht auch noch Hermann Trampeltier zu kommen brauchen... Aber ich nehme an, Du selber weisst schon, was mich und vielleicht auch andere Forumisten irritierte?


    Es sind eigentlich nur 2 Punkte:

    Der Hersteller HAG hat ja nicht extra willentlich mit Absicht das SBB Signet in die Länge gezogen, nur um seine Kundschaft zu ärgern... sondern es ist ein Fehler, einmal mehr, beim Produktionsprozess geschehen. Trotzdem, Zitat: "Macht sich ein Hersteller nicht automatisch strafbar, wenn er ein Copyright geschütztes Logo (SBB Pleitegeier) so verzerrt wiedergibt?" Wie kann man nur auf so eine irrationale Idee kommen? Wir befinden uns noch in der Schweiz nicht in den USA oder Russland. Und selbst wenn es einen Richter geben würde, welcher tatsächlich die Macht hätte, HAG wegen verzogenem SBB Signet erfolgreich zu verklagen, was hätte der HAG-Kunde davon? Ganz bestimmt keinen Vorteil! Mutmasslich die HAG Modelle würden noch teurer werden, oder eventuell die Firma aufgegeben, wenn es eine hohe Millionenklage geben würde. Beides kann nicht im Sinne der HAG Käufer sein.


    der KATO Chefgrafiker hätte sich wohl - nach so einem faux-pas - selber von einem Hochaus gestürzt...

    Gut, man kann dies wohlwollend als tiefen schwarzen englischen Humor bezeichnen. Oder als "das war nicht so gemeint", oder sonst wie als halb so schlimm. Doch ich finde diese Bemerkung - in dem Zusammenhang - nicht lustig, sondern unangebracht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, in einem Forum treffen sich viele unterschiedlichste Meinungen. Das ist ja auch gut so :thumbsup:. Man sieht an einen Menschen heran, nicht hinein. Hier am Urmiberg haben sich zu viele Leute "verabschiedet", wo man es nie für möglich gehalten hätte. Meist ist das deren eigenes Problem, nicht das der Gesellschaft. Aber trotzdem, für so eine Bemerkung sind fehlerhafte HAG Loks zu produzieren eine viel zu geringe Bagatelle. Wäre ich der Inhaber einer Firma und müsste so was lesen, ich würde mir vielleicht die Freiheit nehmen, den Satz energetisch umzukehren: sollen doch - wenn schon - die Unzufriedenen... Was letztendlich auch etwas egoistisch und nicht zielführend wäre.


    Zurück zu den HAG Lokomotiven, was kann man tun, damit die Qualität wieder besser wird? Meine Befürchtung ist, es hat mit HAG gar nicht sooo viel zu tun, sondern mit der Gesamtsituation in der Schweizer Modellbahn Szene.


    Es gibt Kleinserien und Einzelanfertigungen. (welche auch nicht immer 100% ganz perfekt sind). Im Preisbereich H0 ca. 2`500.- bis 6000.-

    Es gibt lokale Firmen mit Produktion Fernost, deren Preise und Qualität sind im Allgemeinen recht gut bis sehr gut, aber noch nicht einmal dort reissen sich die Produzenten um Modellbahn-Aufträge. Der Anbieter kann froh sein, wenn er einen guten zuverlässigen, preiswerten Produzenten-Partner gefunden hat. Oft dauert es Jahre, bis die angekündigte Ware auch tatsächlich geliefert werden kann.

    Roco und Märklin haben derzeit wieder Aufwind, sie bieten attraktive Neuheiten an, zu konkurrenzfähigen Preisen. Aus meiner Sicht gleicht das ein wenig einem Ritt auf einem Schleudersitz, aber es war wohl die einzige in die Zukunft orientierte Möglichkeit. Es sind viele Millionen Investitionen. Das ist nicht wie in der Silikon Valley Region, wo Firmen über Jahre keinen Gewinn erwirtschaften und trotzdem Banken- und (mehr oder weniger) Börsenlieblinge sind.


    In der Schweiz, u.a. im Land der mechanischen Edel-Uhren, der Pilatus Flugzeug Werke, der Maxon Motoren, Stadler Rail, Rigi-Trac u.s.w. wieso soll da nicht auch eine perfekte Modellbahn Herstellung möglich sein? Technisch bestimmt, finanziell kaum!! Würde eine Firma das Ganze wirklich hoch professionell von Grund auf aufgleisen, schauen was nötig ist und dann die Besten ihres Faches zusammen trommeln, - das MoBa- und HAG Forum hätte sicher eine kurze Freude daran, darüber hinaus ein paar Modellbahn-Liebhaber mehr, - aber es würde nicht den Trend umkehren - die Stückzahlen wären weiterhin markant viel zu klein und alles andere als eine nachhaltige Modellbahn Produktion. Das Ganze würde wie ein Kartenhaus zusammen brechen. Sonst hätte sich schon längstens eine weitere Firma diesem Thema angenommen, wenn eine nachhaltige Produktion mit Gewinn möglich wäre.


    Frei meine Meinung: die Firma HAG soll sich noch ein wenig mehr Mühe bei der Produktion geben, manche der Fehler scheinen nicht direkt mit Kosten zusammen hängen, sondern mit Aufmerksamkeit. Doch weit von dem, was wir erwarten können, sind sie nicht weit weg. Jedes Jahr länger, wo HAG noch produziert, ist doch ein gewonnenes Jahr. Wir Kunden haben doch eigentlich nichts zu verlieren!? Gefällt einem das Modell nicht, kauft man es nicht. Gefällt es einem, dann will man es kaufen:rolleyes::). Das ganze Risiko liegt beim Produzenten und etwas weniger ausgeprägt beim Händler.


    Gruss

    Hermann

  • Ein Kollege klagte mir vor ein paar Tagen sein Leid über eine Roco Lok, welche nicht Ordnungsgemäss lief, gekauft in Deutschland, da günstiger. Günstiger ja aber der Service dafür um so schlechter, der Händler möchte nämlich nichts davon wissen die Lok zurück zu nehmen.

    Lieber Michel,

    auch wir in D haben gewisse Rechte, wenn wir mit Produkten nicht zufrieden sind. So kann man Online gekaufte Waren innerhalb von 14 Tagen an einen Händler zurückgeben. Außerdem gilt in D (vielleicht sogar in der ganzen EU) eine Garantie von 2 Jahren bei neuen Produkten.

    Also nicht gleich auf die Händlerschaft oder die Gegebenheiten in D schimpfen, sondern sich informieren und ggf. aktiv werden, auch wenn das mit etwas Arbeit verbunden ist . . .


    Hier der entsprechende Passus:

    Im BGB §355 steht dazu: „Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Sie beginnt mit Vertragsschluss, soweit nichts anderes bestimmt ist.“ Als Zeitpunkt des Vertragsschlusses gilt der Zeitpunkt, an dem der Kunde eine Benachrichtigung über den Kauf, wie etwa eine E-Mail, und die Ware erhalten hat. Die Ware sollte der Käufer wieder original verpacken, damit der Händler die Chance hat, das Produkt erneut verkaufen zu können. Auch für reduzierte Ware gilt das 14-tägige Rückgaberecht.


  • Zurück zu den HAG Lokomotiven, was kann man tun, damit die Qualität wieder besser wird? Meine Befürchtung ist, es hat mit HAG gar nicht sooo viel zu tun, sondern mit der Gesamtsituation in der Schweizer Modellbahn Szene.


    In der Schweiz, u.a. im Land der mechanischen Edel-Uhren, der Pilatus Flugzeug Werke, der Maxon Motoren, Stadler Rail, Rigi-Trac u.s.w. wieso soll da nicht auch eine perfekte Modellbahn Herstellung möglich sein? Technisch bestimmt, finanziell kaum!! Würde eine Firma das Ganze wirklich hoch professionell von Grund auf aufgleisen, schauen was nötig ist und dann die Besten ihres Faches zusammen trommeln, - das MoBa- und HAG Forum hätte sicher eine kurze Freude daran, darüber hinaus ein paar Modellbahn-Liebhaber mehr, - aber es würde nicht den Trend umkehren - die Stückzahlen wären weiterhin markant viel zu klein und alles andere als eine nachhaltige Modellbahn Produktion. Das Ganze würde wie ein Kartenhaus zusammen brechen.


    Frei meine Meinung: die Firma HAG soll sich noch ein wenig mehr Mühe bei der Produktion geben, manche der Fehler scheinen nicht direkt mit Kosten zusammen hängen, sondern mit Aufmerksamkeit. Doch weit von dem, was wir erwarten können, sind sie nicht weit weg. Jedes Jahr länger, wo HAG noch produziert, ist doch ein gewonnenes Jahr. Wir Kunden haben doch eigentlich nichts zu verlieren!? Gefällt einem das Modell nicht, kauft man es nicht. Gefällt es einem, dann will man es kaufen:rolleyes::). Das ganze Risiko liegt beim Produzenten und etwas weniger ausgeprägt beim Händler.

    Lieber Hermann,

    beim Lesen Deines oben benannten Beitrages habe ich mindestens ein Taschentuch vollgeweint.


    Ist es wirklich so ein Hexenwerk, auch für eine Firma mit kleiner Belegschaft eine halbwegs gleichbleibende gute Qualität zu liefern? Kostet es ein Vermögen oder bedingt es zusätzliches Personal, wenn man VOR Produktionsbeginn ein Originalfoto mit dem Druckergebnis auf dem Modell vergleicht? Ich denke, es hat viel eher etwas mit der Einstellung der Mitarbeiter/innen zu tun, ob diese sich mit einem Produkt identifizieren oder es nur fertigen.


    Wir haben in den letzten Tagen gleich über zwei Probleme in Sachen Qualität gesprochen: einmal über die Re 450 und dann (mal wieder) über ein Modell, das zwar 2. Wahl war, schlampig ausgebessert war und in dieser Form nicht zum Endkunden - der darüber sehr erzürnt war - hätte gelangen dürfen. Allmählich muss sich doch in den Köpfen der bei der Herstellung Beteiligten festsetzen, dass solche Dinge geschäftsschädigend sind und auch nicht durch Heilsversprechen (wie oben: "es wird schon") für die Zukunft aus der Welt zu schaffen sind.


    Ich wiederhole es nochmals: ich bin ein ganz grosser Fan der Firma HAG und deren Produkte, aber es trifft mich - der für die Verteidigung der Produkte schon etliche böse Worte und Bezeichnungen einstecken musste - doch immer wieder wie ein Schlag, wenn über solche Qualitätsmängel berichtet wird. Allmählich werde ich müde . . .

    Gruss Günther

    Einmal editiert, zuletzt von ginne2 ()

  • @Günther


    Bitte nicht falsch verstehen, mir ist klar, dass die Rechte&Pflichten in Deutschland die selben sind, habe ebenfalls diverse Komponente welche man in der Schweiz nur schwer bekommt in Deutschland gekauft und muss mich daher darüber nicht informieren, bzw. weiss um was es geht.


    Aber es ist halt nunmal so, dass es Leute gibt, welche genau immer dort einkaufen wo es am günstigsten ist und dass man als Gelegenheitskunde bei den grossen Händlern nicht immer an Position 1 der Prioritätenliste steht ist leider auch bekannt, ist auch in der Schweiz bei gewissen Händlern so. Nun bei besagtem Kollege und deren Lok geht es darum, dass sie jeweils entgleist. Kunde sagt Anlage i.O. was vermutlich stimmt, da sie auf anderen Anlagen die selben Symthome zeigt, Händler sagt geprüft i.O. Lok sei in Ordnung, es steht also Aussage gegen Aussage, blöd natürlich, dass man die Lok um günstiger und schneller zu sein an eine Deutsche Paketlieferadresse geschickt hat und sie ohne zu verzollen (obwohl man die MwSt rückfordern könnte, aber halt mit Aufwand verbunden) eingeführt hat. Sprich der Aufwand ist nun um einiges grösser und genau das wollte ich damit sagen. Da ist natürlich der bevorzugte Händler (egal ob in der CH oder in D) die bessere Wahl, aber halt nicht immer die günstigste.


    @all

    Nun zurück zum Thema.

    Soweit mir dies mal ein Modellbahnhersteller erklärt hat, ist bei den meisten Bahnen die so geregelt, dass man das Logo dem Modell entsprechend drucken soll/muss, es gibt Modelle bei denen kann man Modellbedingt das Logo nicht 100% genau ausführen und daher sei dies so geregelt worden. Nehme an dies ist auch heute noch so, alles andere wäre Sinnlos. Zumal denke ich hat die SBB andere Pflichten und andere Dinge zu erledigen welche dringlicher sind als ein Logo zu überprüfen bzw. den Vetrag dazu, um nachzusehen wie es denn genau abgemacht wurde.


    Mal abgesehen davon, dass man mit einer Klage dann die Firma HAG endgültig in den Abgrund bringen würde und das ist glaube ich, dass was niemand möchte.


    Habe heute mal ein wenig die Webseite der Firma HAG durchstöbert, was ich jedoch nirgends fand war eine Niderschreibung, das HAG sich dazu verpflichtet ein Modell 100% dem Vorbild nachzuempfinden, nicht mal ein Hinweis um vorbildliche Modelle. Werner Gahler sagte jeweils dazu, wir produzieren nach wie vor hochwertiges Spielzeug für Erwachsene. Ich möchte HAG damit nicht in Schutz nehmen, finde ebenfalls den Fehler ärgelrich, aber HAG ist grundsätzlich nicht dazu verpflichtet ein Modell vorbildlich herzustellen, genau so wenig wie wir verpflichtet sind es zu kaufen.


    Vor rund 4 Jahren hatten wir eine Re 6/6 welche Fehlerhaft war -> Rücksendung an Händler -> Rücksendung an HAG -> Modell aus der 2. Serie in richtiger Form erhalten, nehme an dies wäre bei der Re 450 Verbundzug auch möglich, wenn man sich an den Händler / an HAG wendet. Aber hier wäre uns evtl. jetblue noch die Info schuldig, ob die Lok den bestellt wurde und ob es via Fachhandel lief. Aber ich persönlich sehe das ganze nicht so tragisch, entweder es stört einem nicht oder man gibt das Modell zurück.

  • Ist es wirklich so ein Hexenwerk

    Günther, ich glaube schon, dass das einem Hexenwerk gleich kommt, sonst wär es ja nicht so wie es ist. Das Jahr 2019 ist nicht mehr 1975...


    Das Hexenwerk dürfte sein, die richtigen Handwerker oder Handwerkerinnen / Fachleute zu finden. Es sollten mutmasslich in erster Linie gute Leute auf ihrem Gebiet sein und nicht all zu hohe Lohnerwartungen haben. Man kann schnell mal das eine oder andere haben, aber beides gleichzeitig? Selbst die Firma Knüsel, welche anscheinend gute Löhne zahlt und versierten Fachleuten gute Arbeitsplätze offeriert, (die Firma Sepp Knüsel bringt nächstens als 1. Firma einen elektrischen Hochleistungstraktor heraus... Der Prototyp existiert bereits und wird auf Herz und Nieren getestet). Selbst diese Firma muss sich nach seinen Aussagen sehr bemühen, ihre Stellen gut besetzen zu können.


    Oder wenn es Dir lieber ist, die genau gleiche Thematik, aber auf ganz anderen Gebieten: wie ist das mit dem deutschen Flughafen in Berlin, wenn wird der fertig? Für ein Riesending von Flughafen benötigten die Chinesen gerade mal 4 Jahre... Die Kehrseite davon dürfte sein, wenn dort ein einfacher Arbeiter in China nicht zufrieden ist, sein Befinden dürfte den Vorarbeiter kaum interessieren. Zurück in der Schweiz: Ist es wirklich so ein Hexenwerk, dass 2 Alpha-Tiere einer Schweizer Grossbank sich vorbildlich benehmen und auf professionelle gesittete Art miteinander umgehen? Ob gute Werbung oder schlechte Werbung, Hauptsache man ist im Gespräch, das sieht wohl die CS momentan anderst. Die Verunsicherung, primär der eigenen Mitarbeiter dürfte erheblich sein. Um komische Gegebenheiten zu finden, muss man nicht zwingend in die Schweiz: anscheinend gemäss Presse nur 4 bis 39 von 128 extrem teure Deutsche Eurofighter Kampfjet einsatzbereit?


    Was ein Hexenwerk ist und was nicht, ist gerade in unserer heutigen Zeit wo sich vieles im Umbruch und Wandel befindet, nicht immer so offensichtlich.


    Gruss

    Hermann

  • Lieber Hermann,

    wir könn(t)en jetzt hier über Gott und die Welt diskutieren. Gerne auch über den Katastrophen-BER und die absolut lächerliche Situation bei der Einsatzbereitschaft von Fahr- oder Flugzeugen bei der Bundeswehr. Auch darüber, dass ich mich - ausser bei der Bundeswehr - dafür fast schäme. Bei der Bundeswehr nur deshalb nicht, weil ich nicht glaube, dass wir in D bedroht und von Feinden umgeben sind und der derzeitige Stand der Bundeswehr, wenn sie nicht im Ausland herumfuhrwerkt, so absolut ausreichend ist.


    Aber zurück zum Thema Qualität in den Betrieben. Ich war lange Jahre bei unserem Zeitungsverlag für über 220 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des technischen Betriebsteils zuständig und habe lange Jahre - als es dort noch keine Personalabteilung gab - auch Personal dafür gesucht und eingestellt. Ich weiss also, worüber ich rede oder schreibe. Ich habe während meiner aktiven Zeit dort - zusammen mit Architekten und Beratern - aber vor allem aber auch mit unserer Mannschaft - eine hochmoderne, effizient arbeitende neue Druckerei konzipiert und in Betrieb genommen. Wir sind auch in der kritischen Zeit der Umstellung jeden Tag fast immer pünktlich erschienen. Mir muss man nicht erzählen, wie problematisch es ist, mit bisherigem und neuem Personal komplexe Technik zu erlernen, zu beherrschen und jeden Tag in der Frühe (komplette) Zeitungen zu liefern, aber auch nicht, was man unternehmen sollte und tun kann, um daran nicht zu scheitern .


    Ich weiss durchaus, wie schwierig es ist, damals - und sicher auch heute - 25 Jahre später - gutes Personal zu bekommen. Noch wichtiger ist m.E. aber, aus den Neuen Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen zu machen, die Verantwortung tragen für das Produkt, das sie herstellen. Ein paar Wenige haben das damals bei mir nicht geschafft, das war schade, aber ich war stolz auf ein Team, mit dem man quasi Pferde stehlen konnte, die in guten und weniger guten Zeiten voll mitgezogen haben und ein gutes Produkt hergestellt bzw. geliefert haben.

    Erzähle mir nicht, dass es nicht auch in der Schweiz - zu bezahlbaren Konditionen - gute Leute gibt. Sonst wäre Swiss-Made nur noch eine Erinnerung an bessere Zeiten.

    Ich will es dabei belassen. Gesagt und geschrieben ist inzwischen genug. Es liegt nicht an mir, entsprechende Weichen für mehr und vor allem gleichbleibend gute Qualität bei Modellbahnen aus der Schweiz zu stellen. Ich hoffe aber, es gelingt . . .

    Gruss Günther

    2 Mal editiert, zuletzt von ginne2 ()

  • Ich weiss aber immer noch nicht, ob Du die Lok gekauft hast. Den Eindruck von Erwin hast Du jedenfalls bis jetzt noch nicht widerlegt ...

    Finde es heraus ^^.

    Wieso sollte jemand, der die Lok nicht gekauft hat, bei Hag nachfragen, ob es einen Gehäuse-Austausch mit der Korrigierten V2 gibt?

  • Finde es heraus ^^.

    Wieso sollte jemand, der die Lok nicht gekauft hat, bei Hag nachfragen, ob es einen Gehäuse-Austausch mit der Korrigierten V2 gibt?

    Wieso soll ich? Mir kann es wirklich egal sein, ob jemand eine Lok kauft oder nicht. Gezwungen wird dazu niemand.


    Es geht hier aber nur um die Glaubwürdigkeit, für einmal nicht von HAG sondern von Dir als (potentiellen) Kunden. Wenn Du die Lok gekauft hast, dann betrachte ich das als legitimes Anliegen. Hast Du die Lok nicht gekauft, dann wärst Du nichts weniger als ein dummer Schwätzer, dem es nur um den Klamauk und die Miesmache, aber sicher nicht um die Sache geht. Ich gehe mal von der ersten Option aus ....

  • Roman,


    Grundsätzlich laufen die Reklamationen via Fachhändler zu HAG. So sollte es auch kein Problem sein, die Lok an den Fachhändler zu retournieren. Ich gehe nicht davon aus, dass du die Lok direkt bei HAG beziehen konntest.