Modellbahn Sammler Listen Gestaltung

  • Sind standardmässig sichtbar. Lassen sich über Optionen ausblenden/einblenden. Sind für's Funktionieren des Programms irrelevant.

    Aber für das Arbeiten mit einem Arbeitsblatt doch sehr nützlich (um nicht zu sagen unabdingbar) wenn sichtbar.

    Da bin ich ganz bei Peter. Die Zeilen- und Spaltennummern sind lediglich eine Matrix oder Navigationshilfe, sie definieren die Adresse innerhalb der Tabelle (wie bei einem Schachbrett, nur etwas grösser :D). Damit können Felder über diese Adressen relativ oder absolut angesprochen werden, für die Funktion eines Arbeitsblattes aber absolut irrelevant.

  • Ja Roland!

    Falls es einen gewissen Widerspruch verträgt, ich vertrete auch die Ansicht von Peter :thumbsup:. Niemals würde ich von mir eine Excel wollen, wenn es darauf an kommt. Die welche das können, sind Hexenmeister. Bei der Tankanzeige hat es auch keine Zahlen, welche anscheinend irrelevant sind u. doch vorhanden. :facepalm:


    Roger spricht ein heikles Thema an, Auktionatoren als private Sammler: Aber es ist nichts zu heikel, als dass es Geheimnisse darüber gibt.


    Ein Auktionator welcher sich beruflich mit Objekte befasst, für die er keinerlei Interesse hat, das kommt nicht gut. Es gibt genügend Beispiele von Auktionatoren welche den finanziellen Background mehr wie flüssig hatten, das Wesen einer Auktion auswendig kannten und doch nach 1-2-3 Auktionen (zumindest mit Modellbahnen) aufgaben, weil sie die zu versteigernde Thematik nicht interessierten.


    Umgekehrt ist es wenn sich der Auktionator auch für die zu versteigende Thematik interessiert und auskennt. Wohl eine Grundvoraussetzung. Wie sonst will jemand die Ware innert nützlicher Frist beschreiben und einschätzen können? Oder einigermassen halbwegs sicher feststellen können, wenn ihn jemand bescheissen will, oder umgekehrt wenn er seinerseits eine Expertise abgeben soll, die das Papier Wert ist!


    Bei mir war das so:

    Anfänglich waren grössere Schulden vorhanden, da ich das Auktionshaus zu einem viel zu teuren Preis vom Vorgänger abgekauft hatte. Dieser SKA - Blanko Kredit - galt es so schnell wie nur irgend möglich abzubezahlen. Zu dem ist jeder Auktionator stolz, wenn er etwas tolles vorweisen kann, was aus dem Meer der üblichen Gegenständen heraus sticht.


    Dem Gerücht welches mir an gewissen Modellbahn-Börsen immer wieder zugetragen wurde: ich hätte die besten Stücke gar nicht über die Auktion abgewickelt, sondern für mich behalten? Nein dem war nicht so! Wie würde man dies dem Einlieferer erklären wollen? Solche Sachen sind der Stolz vom Auktionshaus und bezeugen dass der Einlieferer Vertrauen zum Auktionshaus hat. Solche Sammlerobjekte sollen hoffentlich einen guten Preis bringen, was auch mehrheitlich der Fall war.


    Bei der Menge an Objekten gab es immer wieder unfreiwillige Käufe.

    - wenn ohne Angaben von Gründen bez. aus unbekannt wieso, die Auktionsbedingungen nicht eingehalten wurden, sprich Ware nicht bezahlt.

    - wenn ganz selten, aber auch das kam vor, mein Beschreib nicht oder nicht ganz stimmte.

    - Beschreib wie es heute in D der Fall ist, hätten unsere Kunden nie akzeptiert. Sie bezahlten gute Preise, verlangten dafür sehr exakte Beschreibungen.

    - wenn jemand zwischen dem schriftlich bieten und dem Abholen / bezahlen verstorben war. Selten, aber auch das kam vor.


    Ich möchte dabei festlegen, es war nie um die Preise nach oben oder unten zu manipulieren, sondern ausschliesslich weil (auch) ich als Sammler etwas haben wollte. Längstens waren das nicht immer teure hochpreise Sammlerobjekte, sondern mehrheitlich H0 Objekte. Schon zu Auktionator Zeiten sammelte ich eher antizyklisch, oftmals - aber nicht ganz immer - betraf es Objekte die niemand anderst haben wollte.


    Auch wird unterschätzt, wenn man dass, was man eigentlich sehr begehrt, beliebig verfügbar ist, im Sinne von arbeiten damit, ist das Begehren der Käufe viel intensiver, als wenn man sich täglich damit befasst und in mitten von hunderten bis tausenden Modellbahnen steht, vor allem kurz bevor der Katalog zum Druck ging, dann müsste schon jemand mit einer Eisenbahn à la Bernsteinzimmer aufwarten können, für dass das einem noch wirklich beeindruckt. Beschreibungszeiten von 08.00 Uhr bis 02.00 Uhr waren vorübergehend nichts seltenes. Ohne wenn und aber kam zu 99.999% aller Fälle die Ware in den Auktionskatalog und somit an die Auktion. Wer denn der Meistbietende war, das darf doch auch ich sein? Wenn ich mich nicht besser stelle, als die Käufer Kundschaft.


    es gäbe da noch manche - im Nachhinein - lustige Anekdoten

    Da hat mal jemand ein Spur 0 Märklin Häuschen günstig beboten, das Objekt erhalten und einfach nicht bezahlt. Mein Geschäftspartner hat sich etwas darüber über diese Mentalität aufgeregt. Mein unüberlegter spontane Antwort war: zum Glück passiert selten mal sowas, also spätestens jetzt darf ich doch das Häuschen kaufen - was für ein Glücksfall. (Das nicht bezahlen, kam vor, aber ganz selten, das hatte keinen Einfluss auf den Einlieferer, der hatte Anspruch auf dass, was konkret an der Auktion abgelaufen war. Nicht abgeholte oder bezahlte Objekte die ein Käufer ersteigerte, das ging zu Lasten vom Auktionshaus!)


    Ein ander mal gegen (meinen) Schluss hin, bekamen gute Kunden ein Weihnachtskärtchen. Man wollte niemandem eins aufzwängen, manche Leute legen auch keinen Wert darauf, oder empfinden es gar als übertriebenen Werbe-Druck, noch mehr kaufen zu müssen. Was nicht unsere Absicht war, sondern einfach eine kleine Wertschätzung, dass wir diese Person als Kunde haben durften. Es war 2006 oder 2007, habe ich widererwarten doch so viel mitgeboten, dass ich unter die Kartenbezüger geraten war. Das fand mein überaus geschätzter Geschäftspartner gar nicht lustig, er meinte klar und deutlich, du sollst weder dein eigener Kunde sein, noch andere Käuferkunden konkurrenzieren. Es reiche doch, wenn man den ganzen Tag unter Eisenbahnen sei?!


    Ich fand das jetzt noch im Rahmen. Wenn Zeit und Geld vorhanden war, bekamen weniger Modellbahnhändler, noch nicht mal Dorenbach all zu viel Umsatz meinerseits, sondern primär das Reisebüro und damit verbundene Branchen wie Fluggesellschaften und Taucher Organisationen. Kaum waren die Eisenbahnen ab 2008 endgültig "weg", was ja bewusst so geplant war, habe ich sie bereits vermisst. Im Ausland auf dem Meer kaum, in der Schweiz aber schon. Meine Sammlung entstand in recht kurzer Zeit ab 2008.


    Gruss

    Hermann

  • Hallo Hermann


    Auch wenn ich deine Ausführungen, gerade über die Entwicklung durch aus nachvollziehen kann, weshalb es denn nun so wichtig für dich ist, dass die Fahrzeuge in Kategorien nach einander folgen kann ich irgendwie nicht nachvollziehen?


    Was macht es für einen Unterschied ob nun die Liste so erstellt ist:

    1 - Re 460 002

    2 - Re 4/4 II 11299

    3 - Re 6/6 11601

    4 - Re 4/4 II 11200

    5 - Re 6/6 11620

    6 - Re 460 040


    Oder so:

    1 - Re 460 002

    2 - Re 460 040

    3 - Re 6/6 11601

    4 - Re 6/6 11620

    5 - Re 4/4 II 11200

    6 - Re 4/4 II 11299


    Sortieren kannst du danach immer noch via Filter und die Laufnummer bleibt beim Modell.

  • das ist eine gute Frage: Wahrscheinlich weil mein Gehirn zu simpel aufgebaut ist / funktioniert?


    Ich kann mir eigentlich viele Sachen merken, aber nur 1 x, so wie ich es zuerst angetroffen habe! Ich benötige eigentlich gar keine Liste, sondern es ist primär für die Versicherung und vor allem die Angehörigen waren die "Treiber". Ich kenne mein Sammlung auswendig, egal ob auf Excel, oder die realen Modelle, aber nur genau so wie sie platziert sind!!


    Als Gehirn Training kann ich ja Excel sozusagen als Fake-Sammlung kopieren und harmlos wild darauf herum spielen, vielleicht begreife ich dann, wie es besser geht. Aber zurück zum Ursprung: Ich bin mit meinem System zufrieden. Wenn die Anzahl Loks erreicht ist, die man sich vorstellt, dann ist das so. Wichtig ist für die Hersteller ist, dass er sie alle verkaufen kann. Ob der einzelne Kunde dann Erwin, Hermann, Michel oder Max Muster heisst, ist jetzt nicht von so grosser Bedeutung.


    Gruss

    Hermann

  • Ich kenne mein Sammlung auswendig, egal ob auf Excel, oder die realen Modelle, aber nur genau so wie sie platziert sind!!

    Auweia, das heisst, du darfst deine Vitrinen nie umräumen. Das wäre für mich ein absolutes no go. Bei mir hat so oder so nicht alles in der Vitrine platz. Nach dem Umzug ist eine kleine Vitrine verschwunden und andere sind leicht anders eingeräumt. Würde ich die Vitrinen ersetzen, würde fast alles umgestellt werden.


    Meine Sammlung ist im Vergleich zu deiner schon fast mickrig, nur kann ich sicher nicht alle Modelle die ich habe aus dem Gedächnis abrufen, schon gar nicht wenn es um spezifische Details geht. Dafür gibt es Datenbanken.


    Bei den Flugzeugmodellen ist das eine Sache der Unmöglichkeit, es sind mittlerweile etwas mehr als 10'000 Stück, immer noch zunehmend. Wer sich so etwas mit allen Details merken kann, der hat irgend ein Schaden, Autist oder was auch immer.

    Gruss Erwin



    Wer rast, der verpasst das Leben.


    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Danke Roland, das ist sehr lieb von Dir ausgedrückt, vor allem wenn man weiss dass Du aus der andern Ecke kommst und überhaupt nur Dank Deinem Einsatz das MoBa-Forum funktioniert wie auch existiert :thumbsup:.


    Auweia, das heisst, du darfst deine Vitrinen nie umräumen

    hi hi, so verschieden und doch gleich sind wir;):thumbsup:


    was heisst nicht dürfen? Den Inhalt einer Vitrine umstellen? Das ist der absolute Alptraum! Da wird NIEMALS etwas umgestellt werden. Jedenfalls nicht solange ich Eisenbahnen als Hobby habe, und/oder zu meinen Lebzeiten.


    Man darf schon 1-3 Loks hervor nehmen, sonst kann man ja nicht auf der Anlage fahren. Aber danach müssen sie haargenau so wieder am exakten Ort wo sie waren, wieder herein gestellt werden. Ein ausgewachsener Autist? Glaube nicht. Mich stört jetzt nicht, wenn die Zahlen zwischen 10 und 13 nicht "einzehn" und "zweizehn" sondern Elf und Zwölf genannt werden. Selber würde ich mich eher als Innerschweizer Grenzgänger wahrnehmen.


    Oder auf die Frage von der Miss Jura aus Neuchatel, wieso im Deutschen beim zählen die Einer vorangestellt werden, statt nachfolgen, wusste ich auch keine Antwort, im französischen und englischen sei es richtig ausgesprochen und im Deutschen falsch herum, meinte sie. Ich musste ihr zustimmen, aber es war nicht ich, welcher die Deutsche Sprache definierte. Mich dauern nur die kleinen Bébés, wenn die von der Mutter das Französische adaptieren müssen - es heisst nun mal Muttersprache - weil es wäre für ein Bébé bestimmt viel einfacher, egal wo auf der Welt, wenn es beim sprechen lernen, sich in Schweizerdeutsch auszudrücken könnte? Nun, es gibt noch schwierigere Fälle als das Französische, mit finnisch, ungarisch, oder chinesisch und gewisse Sprachen in New Guinea, da sind die Bébés mehr als beschäftigt.


    Ob ich einen Dachschaden habe? Das würde ich jetzt nicht unbedingt abstreiten, sondern eher zustimmen. Allerdings gebe ich mir auch keine Mühe, etwas zu finden. Zu viele Leute sind derzeit chrampfhaft bemüht, irgend welche Krankheitsbilder jedwelcher Art haben zu wollen, für was soll das gut sein? Wenn man genug bohrt, findet man bei JEDEM Menschen etwas, was besser sein könnte. Wie in der Mechanik verstehe ich einen Menschen als etwas, was in Bandbreiten und Fertigungstoleranzen lebt und funktioniert. Erst was darüber hinaus geht, kann es mühsam werden.


    Eisenbahnen: also mir fällt es leichter, sich seine Sammlung zu merken, als eine Datenbank zu bedienen. Die Digitalkamera kann ich auch nur deswegen bedienen, weil sie dermassen automatisiert ist, dass der Anwender sich nur mit den wenigen Zahlen herumschlagen muss, welche auch wirklich relevant sind. Susann hat auch eine Nikon, aber ein etwas anderes Modell, da wimmelt es von Zahlen und Einstellmöglichkeiten, ich genierte mich etwas, Susann, wie geht das Ding? Bei etwas Mechanischem wie z.B. ein Oldtimer Auto, da getraue ich mich viel mehr, einfach auf gut Glück auszuprobieren.


    Die Menschen sind und empfinden verschieden, das ist wahrscheinlich eher positiv und dürfte dem Überleben dienlicher sein. Als wenn die Menschen wirklich alle gleich wie ein Serienprodukt wären.


    Gruss

    Hermann

  • Der eine lebt in ganz fixen vorgegebenen Strukturen, der andere mag es gern offen und erweiterbar.


    Eine grosse Sammlung wie deine, fehlerfrei mit allen Daten aus dem Kopf abrufbar, das glaube ich schlicht nicht. Denn eines ist einwandfrei wissenschaftlich erwiesen, das menschliche Gehirn lässt zu einfach und zu gerne etwas vorgaukeln das gar nicht der Realität entspricht. Einfach weil man es gerne so hätte oder man fest daran glaubt.


    Bei mir weiss ich genau, dass es so ist. Darum überprüfe ich viele Sachen noch einmal um sicher zu sein, dass ich mich nicht täusche. Ich kann zwar meine Modellflugzeugsammlung nicht auswendig runterrattern, wenn ich ein Modell in einem Katalog sehe oder wo auch immer, ist die Trefferquote ob ich das Modell habe recht gut aber doch so schlecht, dass ich manche gute Gelegenheit verpassen würde oder es zu Doppelkäufen kommt.


    Den Eichhörnchen wird auch nachgesagt, sie finden alle ihre versteckten Nüsse. Das entspricht aber nicht den Tatsachen. Die Trefferquote liegt bei 80 Prozent, das reicht sicher, dass sie den Winter überstehen. Für mich wäre das bei einer Sammlung ganz klar zu wenig, darum Datenbanken und nicht bloss Gehirnschmalz. Die sauber geführte Datenbank zeigt dem Hirn und wenn man ehrlich ist sich selbst die Grenzen auf.


    Die Menschen sind und empfinden verschieden, das ist wahrscheinlich eher positiv und dürfte dem Überleben dienlicher sein. Als wenn die Menschen wirklich alle gleich wie ein Serienprodukt wären.

    Ich glaube, da täuscht du dich. Individuelle Marotten sind in unserer Überflussgesellschaft möglich, führen aber oft genug auch zu psychischen Problemen. Wenn jeder um sein tägliches Überleben kämpfen müsste, wären die Unterschiede wesentlich kleiner. In der Steinzeitgesellschaft als Jäger und Sammler waren die Menschen viel mehr auf gleicher Stufe als heute, wissenschaftlich erwiesen. Erst die Sesshaftigkeit führte zu verschiedenen Rängen und Abstufungen in der Gesellschaft und zu arm und reich.

    Gruss Erwin



    Wer rast, der verpasst das Leben.


    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Hallo Hermann


    Besten Dank für deine Antwort, ein Versuch eine Parallel Liste zu machen um damit zu üben ist sicherlich nicht schlecht, aber achtung es kann sein dass du mega Spass daran bekommst :thumbup:


    Grundsätzlich sehe ich es wie Erwin, gerade wenn ich im vergleich meien Sammlung ansehe, ich bin schon froh wenn ich auf der Anlage weiss welches Fahrzeug sich wo befindet ;) Aber muss dazu auch sagen, ich habe dies einmal bei einem Autosammler gesehen, dieser hatte mehrere Tausend Autos und das Ganze als eine Art Kartei sortiert, sprich jedes Auto hatte seine Karteikarte und ich staunte nicht schlecht, er wusste wirklich alle Details über seine Sammlung. Daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass es solche Personen gibt.

  • Ich glaube, da täuscht du dich

    nein ganz sicher nicht! Ausser reziprok als Zitat zurück gesendet, stimmt es natürlich.


    ja wir leben in einer Überfluss Gesellschaft. Wahrscheinlich schon seit wir Menschen sesshaft wurden, also seit mindestens seit 10`000 Jahren. Immerhin soweit stimmen wir überein. Aber dann weichen unsere Empfindungen markant voneinander ab. Ich wäre noch einverstanden mit "gleich sein", wenn

    der Erwin sich zu einem Hermann ändert. Aber das ist eine arrogante Haltung Dir gegenüber und selbst wenn Du wollen würdest, würde Dir das möglicherweise nicht vollständig gelingen und wohlfühlen würdest Du Dich auch nicht dabei. Selbstverständlich gilt das alles auch umgekehrt, wenn Schicksal befehlen würde: Hermann, hast 1 Monat Zeit, zu einem echten Erwin zu werden. ... unmöglich! Da müsste die Person welche sich ändern müsste, schon in ein chinesisches Umerziehungslager gesteckt werden. Lieber nicht!


    Auch kann man davon ausgehen, dass wenn es einmal wirklich existenziell schwierig werden wird, überlebt wenigstens einer von uns beiden. Nicht weil wir gleich, sondern weil wir unterschiedlich sind. Kommt die Digital-Zeit, ich meine nicht das harmlose digitale Vorspiel wie wir es heute erleben, sondern echter digitaler Transhumanismus: stelle Dir vor, es wären alles Hermann-Menschen, die Menschheit wäre Geschichte, so was würden Hermanns garantiert nicht überleben. Höchstens vielleicht noch der vom Limmattal, weil er anpassungsfähiger ist. Sind zukünftig eher Höhlenbewohner-Eigenschaften gefragt, würde ich eher auf mich setzen, als auf Erwin-Eigenschaften.


    Waren die Nahrungsbesorger zu früheren Zeiten zu ängstlich, dass das Essen ausgehen würde, dann hat der zu zaghafte wie auch der Draufgänger sowieso verloren. Der mutigere aber nicht zu waghalsige dürfte die besten Überlebenschancen haben. Nicht einmal die Affen und Schwertwale sind alle "gleich"


    Psychische Gesundheit: ich kann dazu wenig sagen, bin aber absolut überzeugt, dass es unsere Väter und Mütter, geschweige die Vorfahren-Generationen ganz bestimmt nicht leichter hatten. Natürlich wird es auch dazumal Menschen gegeben haben, welche schlimmer nicht ganz richtig im Kopf waren, einer hat es gar bis zum (An)Führer gebracht und sich am Schluss aus Feigheit doch selber umgebracht. Aber so allgemein ist bewundernswert, dass es bei den Vorfahren viel mehr brauchte, bis die psychisch unzufrieden waren und ausrasteten. Für eine gewisse Resilienz ist niemand anderst als man selber verantwortlich. Irgendwie scheint da die Natur die Mitte zu suchen: früher hies es (Kindergarten Winterlied) ... "die Mädchen ziehen Handschuhe an und die Buben laufen geschwind". Heute fragt sich ein Bub, bin ich überhaupt ein Bub? Die Natur hat unglaublich viele Klaviertasten, es wird alles seine Gründe haben, wieso mal mehr diese, mal mehr jene Neigung und Ausprägung gesellschaftlich Relevanz bekommt. Aber die welche zu sehr die Gesellschaft Links Progressiv forcieren wollen, müssen warten bis die Hermanns von selber verschwunden sind. Wenn sich einfach ein gesunder junger Mann nahe vom Zürcher Bahnhof mitten auf die Strasse setzt, mit einem Schild: "ich habe Angst", dem würde ich sagen; wünsche dir was anderes!


    Gruss

    Hermann

  • Aber muss dazu auch sagen, ich habe dies einmal bei einem Autosammler gesehen, dieser hatte mehrere Tausend Autos und das Ganze als eine Art Kartei sortiert,

    Guten Abend Michel,

    wow!?!

    kennst Du Elon Musk oder der Sektenanführer Bhagwan (Osho) ?

    Zum Glück sind unsere Admins allesamt liebenswerte grosszügige intelligente Kerle. Stelle Dir mal vor, die Admins würden uns MoBa-Forum süchtig machen und dann sich gegenseitig auf`s Dach geben, ob Messingmodelle, oder Ae 6/6 oder Re 460 oder sich befreien von Materiellem der einzig richtige Weg zur Erleuchtung sei. Angenommen der mit der Fable für Re 460 würde sich durchsetzen und dann verlangen, dass JEDER der Forumisten zur Sommerwende und Winterwende eine Re 460 spenden müssten. Und um ja sicher zu sein, genug hoch in den Himmel zu kommen, würde jeder dann besser je 2 Loks geben. Habe nicht annähernd so viele Autos.


    Also für meine Modellbahn, dazu benötige ich keine Datenbank, die habe ich wirklich im Kopf, dafür wahrscheinlich sonst nicht so viel. Zählen als Lok tut nur was in den Vitrinen steht. Um in die Regionen zu kommen, was wirklich grosse Sammlungen anderer Forumisten sind, da müssten bei mir halbfertige Loks und Teilespender auch dazugerechnet werden, um in diese Grössenordnungen zu kommen.


    Jedoch jeder von uns Forumisten hat sein Beuteschema und seine ganz persönliche Geschichte wieso so und nicht anderst gesammelt wird. Das ist auch gut so. Wenn jetzt da einer aus der Kunstbranche plötzlich Modellbahnen sammeln würde, das wäre gut für die Modellbahn Szene insgesamt, vor allem für die Hersteller und Händler. Aber ich glaube nicht unbedingt, dass das automatisch zu einer bewunderten Person würde, nur weil jemand "viel" hat. Da braucht es schon noch das Wissen und Herzblut von einem Roland oder Roger oder Günther u.a. Nur mehr oder weniger Geld haben genügt definitiv nicht! Siehe die Kunstwerke von Roger: dass jemand mit so wenig Maschinen und Apparaten, quasi auf dem Küchentisch so viele schöne Tankwagen baut, PLUS NOCH GLEICH DIE KARTONS DAZU! Sowas würde ich einem Rockefeller oder jemandem aus dem Cardashian Clan nicht annähend zutrauen.


    Gruss

    Hermann

  • Hallo zusammen

    Hallo Christian


    Auch ein interessanter Ansatz, lässt du die Züge gleich automatisch durch Excel anzeigen mittels Formeln oder überträgst du dies von Hand?

    lehcim


    ...ich mache das von Hand;( - und ertappe mich dabei, wie die eine Liste (diejenige der Züge) mit Vorzug gepflegt wird - weil eben Daten in beiden enthalten sind (z.B. die Fahrzeugnummern und Revisionsdaten - dies ist je nach dem wie genau man es nimmt - für die Zugbildung noch wichtig...). Das ich diese lieber Pflege ist wohl dem Umstand geschuldet, dass diese Liste die kreativere ist, diejenige mit der ich mich mit den Zügen beschäftige.

    Ich verwende dort ganz wenige Fahrzeuge auch mehrfach, zeige dies dann damit an, dass ich den Text statt schwarz grau darstelle - dann ist der Wagen an anderer Stelle der Liste einmal in schwarz vorhanden - aber nur einmal! Ebenso baue ich z.T. und auch hier wenige Wagen ein, die ich (noch) nicht habe - dann mit hellblauer Schrift.

    Ich habe auch schon oft darüber nachgedacht, wie ich beide Listen verbinden könnte - da fehlt es mir noch am cleveren Einfall, an den Möglichkeiten und letztendlich auch am Wille/der Zeit dafür noch mehr Zeit zu investieren (Obwohl, ich kenne den Spruch "ich habe keine Zeit, einen Zaun zu bauen - ich muss die Hühner einfangen!" sehr wohl8)).


    Die Listen enthalten schon Formeln und auch bedingte Formatierungen (diese dann in der Fahrzeug- oder "Sammelliste"). Bedingte Formatierungen verwende ich vor allem um Zustände von Fahrzeugen anzuzeigen ("Einsatzfähig" - ja/nein/bedingt/Delta...) - ja, der Teil "Digitalisierung" sieht sehr ähnlich aus wie bei Michel (doch Michels Teil ist deutlich klarer dargestellt - sogar mit den Kondensatorwerten der Powerpacks - ein Gebiet, wo ich mich jetzt erst damit beginnen, intensiver damit auseinander zu setzen).


    Rechnen tue ich dann auch bei den Zügen, damit ich in etwa eine Vorstellung habe, wie schwer ein Zug im Original wäre (t ohne Lok) und wie lange er im Modell ist (mm mit Lok/Loks). Hier nochmals ein Bild, wie das aussieht:



    11465 - Oerlikon Danke Roger:rolleyes:

  • Guten Abend zusammen :)


    Ich führe dazu klassisch eine Excel-Liste - mit zahlreichen Kriterien. Zuhinterst wären dann noch die Namen der Verkäufer, der bezahlte Preis und der Zustand des Modelles (nicht mehr sichtbar auf dem Ausschnitt des Excel-Datenblattes). Auch Revisionsdaten (falls vorhanden auf dem Modell) sind vermerkt, zum Beispiel zum Gestalten von epochengerechten Zügen.


    Von 2006 bis 2014 habe ich leider keine Erfassungen des Rollmaterials gemacht - vor rund sieben Jahren habe ich damit angefangen und rund eine Woche lang das bestehende Rollmaterial von damals neu aufgenommen und ergänzt.


    Sobald ich ein Modell per Post bekomme oder beim Fachhändler abgeholt habe, wandert dieses zuerst auf meinen Schreibtisch und wird dann gleich mit all den aufgeführten Punkten erfasst. Je nach dem dann auch gleich zugerüstet. ^^ Wichtig ist auch, bei Verkäufen natürlich auch gleich die Wagen aus der Liste zu löschen.


    Ich führe eine Liste für das Normalspur-Rollmaterial und eine Liste für das Schmalspur-Rollmaterial (H0m und H0e). Ich filtere jeweils nach den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und dann nach Typen.


    Freundliche Grüsse aus dem Berner Seeland von Dominik


    Sammelt und fährt H0 / H0m...von SBB über BLS und MOB bis zur RhB!

  • Guten Abend zusammen,

    Danke für die zahlreichen Beispiele und Rückmeldungen:).


    Dominik, hast Du Deine Liste ausschliesslich elektronisch erfasst, oder willst Du die auch auf Papier A4 ausdrucken können? Ich finde Deine Liste ansich wunderbar:thumbsup:. Doch auf dem Ausdruck sind entweder die Buchstaben klein, oder aber nicht mal im Querformat dürfte das alles Platz haben? Bez. täusche ich mich und es hat alles auf A4 Ausdruck platz?


    Gruss

    Hermann

  • Guten Abend Hermann :)


    Vielen Dank für Dein Lob - hätte nicht gedacht, dass diese einem so grossen "Sammlungs-Meister" wie Dir gefallen würde. ;)


    Ausdrucken werde ich die Rollmaterialbestandeslisten nie, da bin ich ganz digital unterwegs. Ich speichere dies lokal und in der Cloud - das reicht mir völlig aus. Da müsste wohl schon fast ein A2-Druck hin, damit noch alles drauf ist und vor allem leserlich. :thumbsup:


    Ich habe die Bestandeslisten nicht nur für die allgemeine Übersicht gemacht, sondern auch für die Versicherung. Nach einer gewissen Zeit musste ich dafür die Hausratsversicherung anheben - man weiss ja nie. :whistling:

    Freundliche Grüsse aus dem Berner Seeland von Dominik


    Sammelt und fährt H0 / H0m...von SBB über BLS und MOB bis zur RhB!

  • grossen "Sammlungs-Meister

    Guten Abend Dominik,

    der ist gut, aber da verwechselst Du mich ganz bestimmt mit jemand anderem! Wahrscheinlich wären viele Leute, ich meine anspruchsvolle richtige Sammler ab meiner Sammlung etwas enttäuscht. Heute habe ich wieder mal eine weitere Version der Lima Ae 6/6 Swiss-Express entdeckt:thumbsup:. Zum Glück hatte ich da vorausschauend genügend Platzhalter im Excel "reserviert". Nicht dass es keine Lima Sammler geben würde, vor allem in Deutschland haben gewisse Lima Modelle einige Märklin H0 Produkte preislich längstens ein- und überholt. Doch die Lima Ae 6/6, die gab es dermassen viel, dass sich die wenigsten Leute die Mühe machen, etwas genauer hinzuschauen. Und auch wenn der finanzielle Wert nahe 0 ist, für mich ist es absolut sammelwürdig.


    Ja wirklich, Deine Liste gefällt mir. Doch ich möchte mich listenmässig, wenn man sich schon die Mühe macht, eine zu erstellen, nicht einschränken müssen. Sondern nach Parameter die Sammlung e-abfragen können, Versicherungswert und Übersicht, dass muss sich ja gegenseitig nicht ausschliessen. Jedoch dies auch auf Papier ausdrucken können, liegt bei mir in der Priorität ganz weit oben. Da haben wir unterschiedliche Ansichten, das darf es ja auch. Wir müssen nicht alles gleich ausführen. Die ideale Liste ist die, welche den, welcher sie erstellt hat, erfreut, befriedigt und den gewünschten Zweck erfüllt.


    Ob das MoBa-Forum auch auf Cloud aufgebaut ist? Das weiss ich nicht und falls ja, würde dies bisher bestens funktionieren. Aber ich für mich will keine Cloud, sondern anfassen können und selber wissen wo was ist.


    Klar hat Papier auch seinen Nachteil, man kann nichts abgeben oder dazu kaufen, weil sonst würde die auf Papier gedruckte Liste nicht mehr aktuell sein. Hingegen der PC ist da geduldig, solange Strom da ist und das Programm funktioniert, kann man beliebig "fuhrwerken".


    A propos Cloud (1:1) ich hätte jetzt lieber klarer Himmel statt Wolken. Da dachte ich mir, ja dann halt, wenn das Wetter was anderes vor hat, dann eben Blitze fotografieren. Die letzten Blitz Fotos sind 5 Jahre her und es gelingt nicht immer auf anhieb. Blitze von 20 Meter und näher will man nicht, das kann tödlich sein. Blitze aus mehreren Km Distanz, da kann es rekordmässig viel Blitzen und es gibt kaum gute Fotos. Blitze sollten am besten kräftig aus 300,00 Meter Distanz blitzen und keinen Schaden anrichten. Seit einer Woche warte ich in Brunnen auf Blitze und in der ganzen Schweiz kommen die Blitze mehr wie ausreichend vor, in allen Varianten, nur hier in Ingenbohl-Brunnen hat es keinen einzigen gegeben. Sogar der Radarblitz hat die Polizei mangels Auslösung weggeräumt und wo anderst hingebracht, wo er besser rentieren soll.


         


    Sammlerlisten sind wie diese Holzbrücke, es gibt ein Grundgerüst und danach folgt jeder seinen eigenen Vorlieben, die Detail-Möglichkeiten sind annähernd unendlich.

  • Hallo Hermann :)


    Es müssen ja nicht immer Kleinserienmodelle zum Sammeln sein - bei mir sind es auf rund 60 Triebfahrzeuge nur gerade zwei. Doch mir geht es nicht ums Sammeln, sondern um das Fahren mit vorbildsgerechten Kompositionen auf meiner Anlage. ^^ Lima-Modelle zu sammeln finde ich interessant, diese sind nach wie vor sehr beliebt, im In -und Ausland.


    Die Listen von mir sind ziemlich simpel gehalten, da ich überhaupt nicht der Programmierer bin. Doch es ist alles drauf, was ich benötige. ^^

    Zusätzlich führe ich noch einen Zugbildungsplan, der ähnlich aufgebaut ist wie die klassischen Wagenstandsanzeiger für Personenzüge, wie sie früher noch auf den Perrons anzutreffen waren und bei der DB teilweise noch anzutreffen sind. Da hat Christian eine wunderbare Lösung, ganz schön umgesetzt (siehe dieser Thread). :thumbsup:


    Wunderbare Aufnahmen von Dir Hermann - wie immer absolut passend zum Text. ^^

    Freundliche Grüsse aus dem Berner Seeland von Dominik


    Sammelt und fährt H0 / H0m...von SBB über BLS und MOB bis zur RhB!