Die Bahn im Oelkeller: Fels, Fall und Adlerhorst

  • Hallo Roger,


    imposante Ansichten deiner Feldpartie!

    Scheint die Felspartie nur fast Senkrecht oder ist sie es wirklich? Ich würde, wenn möglich, die obere Partie ein wenig nach innen versetzen. Und bei der Felsnase oberhalb des Tunnelportals wirst du sicherlich noch Felssturznetze anbringen :vain:.


    Freue mich auf weitere Baubilder.

  • Ja Marc: der Styrodur-Teil ist natürlich grundsätzlich senkrecht. Weiter oben will ich aber diese Wand noch ein bischen brechen und in weniger steile Abschnitte aufteilen. Die überhängende Felsnase beim Tunnelpprtal kann dann nötigenfalls immer noch mit Steinschlagschutz versehen werden, auch wenn die Geologen dem dortigen Fels eine kompakte Beschaffenheit attestieren. :vain:

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • ..., auch wenn die Geologen dem dortigen Fels eine kompakte Beschaffenheit attestieren. :vain:

    Ich hoffe mal schwer für das Bauunternehmen, dass der Attest nicht von den Pappnasen stammt die auch am Flughafen BER bestätigten, dass dieser bald aufmachen könne.

    Jetzt fehlen nur noch Artilleriestellungen der hiesigen Armee.:D

    Es sieht aber auch cool aus, muss man einfach mal sagen.

    A king asked a sheperd`s boy about eternety,The boy answered: "There`s this mountain of pure diamond. It takes a day to
    climb and one day to go around it.
    Every houndred years, a little bird comes. It sharpens it`s beak on the diamond mountain.
    And when the entire mountain is chiseled away, the first second of eternety will have passed."
    " You must think that `s a hell of a long time".
    Personally, I think that`s a hell of a bird.
    The Doctor

  • Es geht nur in kleinen Schrittchen weiter. Momentan wird am Grundgerüst des Piz Margelisch gewerkelt. Das ist die Erhebung über der Steilwand. Aber zu diesem Behufe muss zunächst eine Stützmauer gebaut werden, denn es versteht sich ja von selbst, dass genannter Berg auch das höchstgelegene Bahntrassee überragt. So ist eben auch an der weit oben verlaufenden Strecke noch eine Stützmauer nötig. Hier:



    Und unten ist der markante Felszacken des künftigen Piz Margelisch schon sichtbar... und auch die genannte Stützmauer wurde inzwischen ‘gemauert‘.




    (Der Gipfel des Piz Margelisch konnte natürlich nicht dargestellt werden... irgendwann - jetzt - stosse ich an die Decke. Daher muss ich mich mit dem hier sichtbaren Vorgebirgs-Felszacken begnügen...:D)


    Von unten sieht der Betrachter später nicht mehr viel von der Mauer:



    Und nun entferne ich die Mauer wieder, bringe sie zurück in die gute Stube, wo sie nachfolgend am Basteltisch koloriert wird, bevor sie definitiv auf die Trassee geklebt wird. Erst danach kann mit Fliegengitter das Massiv gestaltet werden.

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Roger


    Eindrücklich, wie es ab in die 3. Dimension geht - ich würde sagen Matterhorn... :thumbsup:

    Frage eines Unbedarften - die Mauerbogen so knapp über Grund - gibt es das so?

    Beste Grüsse - Carlo


    [H0m 2L DCC] Anlage "Rhaetian Flyer" Proto-Freelance RhB, FO; Testanlage fertig, zZ Bau Schattenbhf
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  • Nein Carlo, vermutlich gibt es die Mauerbogen ganz rechts in dieser Form so nicht. Dort wäre eine glatte Mauer gebaut worden. Ich spiel(t)e mit dem Gedanken, diese Bögen zu schleifen und durch eine ähnliche Mauerstruktur zu ersetzen.

    Warum jetzt dort ein solcher ‚Bodenbogen‘ besteht: Ich goss zunächst auf das Geratewohl Doppelbögen für die ganze Mauerlänge. Dann klebte ich die Gipsteile nebeneinander höhenmässig zur Mauerkrone angepasst auf die hölzerne Grundmauer (siehe im ersten Bild meines letzten Beitrags). Dann sägte ich nach der Trocknung die Platten unten bündig ab. So entstand dann der bodennahe Doppelbogen. Er gefällt mir auch nicht und ist unrealistisch. Von unten sieht man ihn nicht. Aber da dieses Detail nun auch von anderen Forumisten infrage gestellt wird, werde ich mein Vorhaben wohl umsetzen und die Bögen ‚zum Verschwinden bringen‘.


    Danke für die kritische Hinterfragung. :thumbup:

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Lieber Carlo

    Es gibt nichts, was es nicht gibt. Die Mauerbogen zeigen zwei Sachen: erstens kann ein Durchlass notwendig werden für eine Strasse (Weg) oder einen Bach usw. und zweitens spart er ungeheuer Baumaterial. Auch wenn ich auch nicht spontan über ein Bild verfüge, behaupte ich, das gibt es.

    Herzliche Grüsse

    Oski

  • Hihi, Oski, genau von Dir hätte ich jetzt ein ‘Daumen Runter‘ erwartet. :D

    Danke für Dein Statement.

    Gruss Roger


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  • Ästhetisch perfekte Bögen, Roger - da lacht das Auge! :beer:


    Ich freue mich schon auf die nächsten farblichen Schritte und die Wirkung in situ...

    Beste Grüsse - Carlo


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  • Lieber Roger


    Diese Landschaft - ein Akt auf dem Hochseil :thumbup: 
    Ich bin gespannt, wie's weitergeht... und auf Grund deiner bisherigen Projekte natürlich sehr zuversichtlich :thumbsup:.


    René

  • Ja René, perfekt umschrieben. Und ich befürchte zwischendurch ernsthaft, ob ich den Bogen überspannt habe.:S

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Ja René, perfekt umschrieben. Und ich befürchte zwischendurch ernsthaft, ob ich den Bogen überspannt habe.:S

    Hallo Roger,

    Bist du jetzt unter die Indianer gegangen?!? Pfeil und Bogen sind ja nicht "urschweizerisch", eher die Armbrust.


    Ich schliesse mich René an: das klappt schon. Wenn nicht im ersten Anlauf, dann sicherlich im nächsten!


    Viel Spass beim weiterbauen ;).

  • Wenn nicht im ersten Anlauf, dann sicherlich im nächsten!

    ...auch zu diesem Thema könnte ich einen separaten thread eröffnen; :dash:
    Grundsätzlich nicht aufgeben, bis man vom Resultat überzeugt ist - und es notabene den zahlreichen MoBa-Kollegen auch gefällt...

  • Über das Wochenende war ich zu beschäftigt, um gross an der Modellbahn zu bauen. Zwar wurde die Mauer weiter koloriert, aber bevor sie fertig ist, werde ich auf die Veröffentlichung verzichten.

    Eben fand noch eine Testfahrt statt. Ziel dieser war es, festzustellen, ob die korrigierte Durchfahrtshöhe nun für einen Gussklumpen-Express genügend ist.




    Fazit: Ja, die Durchfahrtshöhe ist für ein Kaliber einer Hag-Ae 4/7 (alte Generation) genügend.

    Getrübt wurde dieser Erfolg aber durch die Tatsache, dass die Secheron-Lok, mit ihren 6 uralten und steinharten Haftreifen die neun schwergängigen Märklin-Schürzenwagen nicht die 30%o-Rampe hochziehen konnte.

    Daher werden die Wagenachsen geölt und die Haftreifen ersetzt. Weiss in diesem Zusammenhang jemand spontan, wo ich solche beziehen könnte?


    (Übrigens scheiterte die alternativ vorgespannte Ae 8/14 von Märklin an dieser Aufgabe noch viel grandioser... Grosse Klappe, nichts dahinter, fällt mir dazu nur ein...)

    Gruss Roger


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  • Die gealterte, aber noch nicht bemooste Mauer ist nun fix aufgeklebt.


    Das Ölen der Wagenachsen war eine gute Idee.

    Es zeigte sich ausserdem bei der Lok, dass sich die zähen, ausgetrockneten Haftreifen auf den Rädern durchdrehten. Bevor Ersatz angefordert werden konnte, ereilte die Sécheron-Lok ein Trafo-Schaden (integraler Kurzschluss, den ich nicht reparieren konnte, da ich das verursachende Teilstück nicht lokalisieren vermochte). Die Lok wurde somit defekt abgestellt und wartet auf ihre Verschrottung.;(

    Den Blechzug zieht nun eine Standard Ae4/7, die die Bergstrecke unter Erzittern meistert. Dort sind die Haftreifen kaum neuer und besser.:S



    Gruss Roger


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  • Es zeigte sich ausserdem bei der Lok, dass sich die zähen, ausgetrockneten Haftreifen auf den Rädern durchdrehten. Bevor Ersatz angefordert werden konnte, ereilte die Sécheron-Lok ein Trafo-Schaden (integraler Kurzschluss, den ich nicht reparieren konnte, da ich das verursachende Teilstück nicht lokalisieren vermochte). Die Lok wurde somit defekt abgestellt und wartet auf ihre Verschrottung.

    Flicken! So eine alte HAG Ae 4/7 (falls original) ist ANALOG und geht nie kaputt! Sozusagen heilig. Nicht im Traum will man so was verschrotten.


    Ungesehene Ferndiagnose, da gibt es wenig Möglichkeiten: (betr. Wechselstrom-Ausführung.

    - Schleifer überprüfen, es passen nicht ganz alle Varianten. Möglicherweise verursachen die Schleifer-Enden Kurzschluss zur Masse.

    - keine Lampen eingesetzt, oder verbogene Lampen-Blechstreifen können gleichfalls Kurzschluss durch Massekontakt herstellen.

    - sehr selten, aber möglich: unsichtbarer Kabelbruch: äusserlich noch gut, im Kabelinneren irgendwo ein Bruch. = Kein Kurzschluss, nur Lok läuft nicht.


    Besonders bei Dir Roger, Du bist nicht als Murkser bekannt, sondern als Ae 6/6 -Kenner: das kann nur was Kleines sein. Schlimmes, das wäre verbratene Spule, wegen Überhitzung durch aufgelösten Isolierlackierung. Da muss man wild tun. Verdrehtes Relais, = Lamellen Kontakt zum Gehäuse. Abgebrochene Drähte, sei es an der Spule, am Rotor, oder im Kabel-Bereich. Alles unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.


    Viel Glück bei der Fehlersuche!


    Gruss

    Hermann

  • Genau etwas der letzteren Möglichkeiten ziehe ich in Betracht, Hermann. Und eben: ich finde mit meinem geringen elektrischen Wissen nicht heraus, wo der Schuh drückt.:S


    Anderes Thema, anderer Zug:


    Panzer im Oeltal - der Film

    Gruss Roger


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