Neue HAG-Lok Re 421 blau mit Werbung Zürich-München

  • Hallo Michel!


    Vielen Dank für Deine Info - was da so ein bisschen Farbe ausmachen kann! :thumbsup:

    Freundliche Grüsse aus dem Berner Seeland von Dominik


    Sammelt und fährt H0 / H0m...von SBB über BLS und MOB bis zur RhB!

  • War „nur“ die Schachtel falsch angeschrieben oder wurde effektiv die falsche Loknummer aufgedruckt?

    Michel,


    Nur die Schachtel, darum stört mich das nicht gross, den Kleber mit der richtigen Loknummer erhalte ich noch. Wenn die Loknummer auf dem Modell falsch wäre, wäre ich daran mitschuldig.

  • Hallo Hermann


    Besten Dank für die erstellten Bilder, konnte mir die nun ein wenig genauer anschauen, ime rsten Moment hoffte ich, dass der schlechte Druck (Körnerung) sowie teilweise abgehackte Stellen im Tech Block durch die Makro Fotos dramatisiert wurden. Nun die konsultation eines Modells von einem Kollegen bestätigte jedoch, dass dies leider auch vom normalen Ansehen auffällt. Schade, lobt man doch den Digitaldruck so sehr, dies betrifft jedoch auch andere Hersteller, nicht nur HAG.


    Ansonsten ist die Lok im grossen und ganzen nicht schlecht, was aber gar nicht geht ist die verkratzte Frontscheibe auf deinem vierten Bild, so etwas müsste meiner Meinung nach in der Qualitätskontrolle auffallen und richtig gestellt werden.


    @Erwin

    Danke für die Info, sprich halb so tragisch wenn es nur die Verpackung betrifft.

  • Hallo Michel

    Fotos gerne.

    "Schlimme Fenster": Ich kann Deinen Beitrag nachvollziehen, Du hast ausgesprochen was wohl viele Forumisten gedacht / gesehen haben? Nicht dass meine Fotos zu einer Hypothek für HAG werden.


    Aber ich kann Dich beruhigen: zwar stimmt im Ansatz stimmt der Kritikpunkt, meine Kamera erfindet keine Fehler! Aber es handelt sich nur um Mikromikro-Minikrazerli. Für mich ist das Fenster innerhalb (meiner) HAG Toleranz. Zum Glück habe ich "nur" die 8 jährigen ältere Nikon D-800. Die neuere D-810 ist noch viel extremer.


    Selbst Fakten bewegen sich schnell mal im Grenzbereich zwischen einer Schaden Feststellung und übertriebener Exaktheit. Diese gebotene HAG Qualität würde es nicht schaffen, den 12 Lichtjahre entfernten Orion Nebel unzerkratzt zu wiedergeben! Muss es auch nicht unbedingt, für eine Modellbahn ist es noch im Rahmen. Es sind viele kleinste Mikro-Kratzer, etwas Staub und ein Fingerabdruck, was ein unvorteilhaftes Fenster Foto ergab. Nicht weit davon entfernt, eine optische Täuschung zu sein.


    Nicht nur bei dieser Lok, bei allen SBB Re 4/4 II Modellen bekunde ich etwas Mühe, die Fenster Front in exakt gleichbleibender Qualität aufzunehmen! Die Fenster-Peilung macht es reichlich mühsam. Das wäre wie wenn man an einem südlichen Bergrat, die West- und Ostflanke bei gleicher Helligkeit aufnehmen will, das geht nicht mal 100%-tig einwandfrei, wenn die Sonne im Horizont steht.


    Was mich an diesem Modell etwas komisch dünkt: statt dass der Lokführer sich erfreut, den Fahrhebel auf ++ zu stellen und gerade aus zum Frontfenster blickt, schaut er mürrisch Richtung Seitenfenster.


    Farbqualität: An den Schriften und Nummern kann ich rein gar nichts aussetzen, die sind egal wo gestochen scharf :thumbsup:und stimmen in den Dimensionen. Da hat HAG grosse Fortschritte erreicht:). Jedoch der Grundlack und das Dach sind minim etwas pixelig, das dürfte ein Kompromiss der digitalen Fertigung sein.


    Anbei 4 x exakt das gleiche Lok Fenster vom selben Modell mit der selben Kamera. Aber von verschiedenen Winkeln und verschiedenes Licht.

         

    Das ist das Fenster schlecht, dafür stimmt der Rahmen.


        

    Da ist das selber Fenster nahezu gut, dafür wirkt der silberne Rahmen durch das Blitzlicht schwarz fehlerhaft, was nicht zutreffend ist!!


    Ich bin mit meinem Modell sehr zufrieden:thumbsup:. Wobei in 3,5 Stunden von Zürich nach München, das ist schnell, aber noch kein Rekord. Ich möchte bis in ein paar Jahren eine blaue HAG Lok, Re 4/4 II, welche Brunnen - München in 1,5 Std schafft. Mit 600 km/h müsste das möglich sein:rolleyes:...

  • Besten Dank für die erstellten Bilder, konnte mir die nun ein wenig genauer anschauen, ime rsten Moment hoffte ich, dass der schlechte Druck (Körnerung) sowie teilweise abgehackte Stellen im Tech Block durch die Makro Fotos dramatisiert wurden. Nun die konsultation eines Modells von einem Kollegen bestätigte jedoch, dass dies leider auch vom normalen Ansehen auffällt.


    Michel,


    Kannst du das noch von blossem Auge sehen? Bei meinem Exemplar ist der Techblock etwas besser gedruckt, hat aber vor allem bei den Klammern da und dort einen fehlenden Pixel. Mit der Lupe sehe ich das, von blossem Auge kann ich gar nichts davon erkennen. Die Digitaldrucker stehen irgenwann auch mit der Auflösung an und die Konsistenz und Sauberkeit der Düse wird sicher auch entscheidend sein. Übrigens ist es schlicht ein Irrtum, dass Tampondruck in dieser Grösse generell besser ist. Die Vergleiche konnte ich vor der Anschaffung des Druckers machen. Die Vergleichspartien hatten leicht unterschiedliche Fehlstellen im Druckbild, machen sich aber im Grundsatz durch die gleichen Fehler bemerkbar, Ausfransungen und fehlende Pixel. Ich bin nach wie vor sehr überzeugt von diesem Modell.


    Unter der Lupe betrachtet wird kein Druck deinen Ansprüchen genügen können. Ausfransungen und fehlende Pixel sind schlicht Systembedingt. Ich habe als Vergleich ein Modellflugzeug im Massstab 1:400 herangezogen. Von Auge alles sehr gut, mit der Lupe gleichartige Fehler wie auf Hermanns Fotos aber eher stärker ausgefranst, nie von blossem Auge sichtbar.


    Schärfere Fotos kann ich nicht liefern, ich habe kein Stativ und ruhiger kann ich die Kamera nicht mehr halten.



    Hier Fotos einer Mörschwiler Lok, Auswahl zufällig, naja nicht ganz, sie lag zuoberst. ;)


    Die Konturen sind zwar schärfer gedruckt, die Fehler im SBB Schriftzug kann ich noch von Auge erkennen. Unregelmässigkeiten sind von Auge viel leichter erkennbar als ein fehlender Pixel, zumindest für mich.




    Grundsätzlich habe ich meine Meinung nicht revidieren müssen. Jede Drucktechnologie hat ihre Vor- und Nachteile, die allen überlegenen Technologie gibt es nicht. Für mich gilt immer noch der Grundsatz, sehe ich mit dem blossen Auge keine Fehler, ist es gut. So schlecht sind meine Augen auch heute noch nicht. Vor 15 Jahren hätte ich den Techblock noch und Lupe lesen können, das klappt heute nicht mehr.

  • Hallo Hermann


    Danke für die Fotos. Der Unterschied ist interessant, leider waren eben verkratzte Frontfenster in letzter Zeit des Öfteren den Fall. Bei dem von mir besichtigten Exemplar war es eine Seitenscheibe welche verkratzt war.


    Hallo Erwin


    Danke für deine Ausführungen.

    Ja, ich sehe das daher ist es mir auch aufgefallen. Mir ist völlig klar, dass man dazu das richtige Licht und den richtigen Winkel haben muss, aber auch deine Bilder zeigen gut den leicht verpixelten Druck. Ich selbst besitze diverse Fahrzeuge mit gestochen scharfem Tampodruck sowie scharf gedrucktem Digitaldruck von Gross- sowie Kleinserienherstellern und ich bin klar der Meinung ein gut gemachter Digitaldruck kommt nach wie vor nicht an den Tampodruck ran.


    Auch hier finde ich nicht den Druck an sich schlimm, sondern die Kommunikation dahinter, man bewirbt den Digitaldruck als top, und besser als bei allen anderen Herstellern und trotzdem finde ich keinen markanten Qualitätsunterschied zu den neueren Roco Modellen oder Fahrzeugen welche Identico mittels Digitaldruck bedruckt hat. Dies soll nun nicht zwingend abwertend sein, denn mir ist auch klar, dass man gewisse Sachen Kostengünstiger machen kann mit dem Digitaldruckverfahren. Aber als Beispiel beim VAE von Hui besteht das ähnliche Problem, dort wurde von Anfang an den Kunden gesagt, dass es sich um Digitaldruck handelt und deshalb die leichte Unschärfe etc. entstehen kann. Aber am Schluss halt klar eine Ansichtssache und jeder muss es für sich selbst entscheiden ob ja oder nein.


    Noch was anderes, evtl. hast du weitere Infos dazu:


    Beim betrachten der Bilder bemerkte ich noch, dass auf der Front zwar die seitlich verschobene UIC-Dose korrekt ist, jedoch auf die Anschrift UIC 18-Pol verzichtet wurde, weisst du weshalb dies so ist, zu filigran um zu drucken?


    PS: Die Frontnummer wirkt zu gross und zu "klobig" hat dies allenfalls einen technischen Fertigungshintergrund?

  • ( ... ) und ich bin klar der Meinung ein gut gemachter Tampodruck kommt nach wie vor nicht an den Digitaldruck ran.

    Das ist Deine Meinung. Meine ist es nicht und wenn ich auf die Aussagen vom "Tampondruck-Guru" Daniel Staiber verweisen darf, da wirst Du ebenso auf sehr wenig Beifall stossen.

  • Hallo zusammen


    Habe eben einen neuen tollen Roco Wagen erhalten, ein SNCF B10tu, Art. Nr. 74534 - eine 2018er Neuheit, die soeben erst ausgeliefert wurde: https://www.roco.cc/de/product…0-0-0-003-1/products.html


    Hier zeigt sich deutlich, welch hohe Druckqualität Roco wiedererlangt hat (ich weiss nicht, wie er bedruckt wurde...). Ich bringe dies, da es ja Digitaldruck sein könnte - und dann wäre bei Roco eben auch etwas gegangen. Und, auf das will ich hinaus, dass sich die "Reihen in der Digitaldruckqualität schliessen und die Technik eben zum Standard wird, zeigt sich wohl immer deutlicher. Das war schon bei vielen Dingen so - z.B. auch bei der Fotografie...

  • Wie Erwin ganz richtig geschrieben hat: jedes der beiden Verfahren hat seine Vor- und Nachteile: Sieht man einmal vom wirtschaftlichen Aspekt ab, dass Digitaldruck günstiger und einfacher ist und uns auf die Qualität beschränken, würde ich mich folgendermassen äussern:


    Satte einfarbige Flächen in einer Mischfarbe meistert der Tampondruck besser. Die Feinheit der digitalen Verfahrensweise stösst bei der Pixelgrösse schneller an ihre Grenzen als der Tampondruck. Je ‚reiner‘ die Farben, desto weniger andersfarbige Pixel also diese Fläche bevölkern, umso ruhiger wirkt die Fläche auch beim Digitalverfahren. Beim Tampondruck wirken Farbmischungen feiner. Vielfach sind sie nicht zu erkennen.


    Bei der Schärfe der Abbildungen sind sich beide Verfahren ebenbürtig.


    Persönlich neige ich auch dazu, den Tampondruck als hochwertiger anzusehen. Aber dies sicher auch aus dem Aspekt, dass die Langlebigkeit der neuen Technologie noch nicht gesichert ist. Genau dies könnte aber früher oder später der Vorteil des Digitaldrucks werden: hier ist noch Entwicklungspotenzial vorhanden und die Pixel könnten weiter verfeinert werden.


    Lieber eine Lok, die aufgrund der günstigeren Technik überhaupt hergestellt wird, als eine tamponbedruckte Lok, die nie entsteht, weil sie sich nicht rentiert.

    Gruss Roger


    92 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Das ist Deine Meinung. Meine ist es nicht und wenn ich auf die Aussagen vom "Tampondruck-Guru" Daniel Staiber verweisen darf, da wirst Du ebenso auf sehr wenig Beifall stossen.

    Hallo Roland

    Sorry, meine Aussage war anders gemeint, richtig gedacht aber falsch geschrieben, ich Depp :dash: Selbstverständlich war es umgekehrt gemeint, dies geht auch aus den Zeilen weiter oben im Beitrag hervor. Es sollte heissen, ein gut gemachter Digitaldruck kommt nicht an den Tampodruck heran, dies sieht man übrigens bei den von dir angesprochenen Modellen, insbesonders bei der Re 446 015 (der jüngsten Kreation von Staiber) 1A. Habe es oben korrigiert.


    @Roger

    Absolut deiner Meinung, aufgrund von Digitaldruck konnten einige Modelle im Bereich Grossserie und Kleinserie zu "attraktiven" Preisen abgegeben werden aufgrund von Digitaldruck. Dies ist für mich absolut kein Problem, wenn man sich dessen bewusst ist. Nur wird bei HAG oftmals vom besten Druckverfahren "der Welt" gesprochen und damit habe ich so meine Mühe, man sollte zur Qualität stehen und halt auch klar sagen können, ja es ist Digitaldruck mit Ecken und Kanten wir stehen dazu.


    @all

    Die Fotos von Hermann bewegten mich dazu, auch einmal die Anschriften von Modellen im Detail zu fotografieren um zu sehen was dabei heraus kommt, ist nun zwar etwas OffTopic aber passt eigentlich zum Thema, ansonsten könnte man es evtl. verschieben. Die Unterschiede sind recht interessant, auch im Vergleich der unterschiedlichen Wahrnehmung Auge / Objektiv.


    PS: Die weissen Punkte beim roten sowie grünen Tech Block sind Staub, die Fahrzeuge standen zusammen in der selben Vitrine, da ist Abstauben angesagt :D


    Als erstes ein EW IV A, nicht pendelfähig in 1: 87 von Roco, älteres Baujahr, Techblock mittels Tampodruck erstellt:


    Nun zwei Fotos aus dem Bereich des Digitaldrucks, das erste Foto zeigt die Re 446 von Alpnacher, welche bei Roco bedruckt wurde mittels Digitaldruck:


    Als zweites ein Revvivo welcher bei Identico Bedruckt wurde und auf die möglichen "Gefahren" hingewiesen wurde:


    Nun ein Wagen welcher mittels Decals beschriftet wurde:


    Interessanterweise ist der Unterschied zwischen Identico und Roco frapant, wobei man klar sagen muss, Identico ist nun ein paar Jahre her, damals war die Technik bei Identico noch neu, Modelle aus aktuelelren Produktionen kommen an das Roco Modell heran. Die Verpixelung der Farbe sieht man auch hier. Ebenfalls interessant ist, dass fehlende Farbpigmente wie dies bei der Re 421 der Fall ist, für das Auge viel eher sichtbar sind als z.B. die Wellenlinien beim Decal, diese blendet das Auge beim normalen betrachten praktisch aus.


    Genau diese schwarzen punkte beim Modell von Hermann, welche die weissen Linien trennen waren auch der Grund für meinen Beitrag, ob da evtl. die Handhabung des Druckers falsch war, aus konstruktiver Kritik lernt man bekanntlich dazu.


    Weiter würden michd er Umstand mit der Frontnummer und der fehlenden Anschrift wunder nehmen, ob dies effektiv technischer Natur ist?

  • jedoch auf die Anschrift UIC 18-Pol verzichtet wurde, weisst du weshalb dies so ist, zu filigran um zu drucken?

    Keine Ahnung, die Anfrage was dort steht hatte ich beantwortet. Allerdings achtete ich auch nicht mehr darauf, dass diese Beschriftung fehlt.


    Wie auch bei technischen Details, ist bei der Beschriftung nicht immer die absolute Massstäblichkeit in der Umsetzung die beste aller Lösungen. Manchmal ist leicht falsch für das Auge schlicht gefälliger.

  • PS: Die Frontnummer wirkt zu gross und zu "klobig" hat dies allenfalls einen technischen Fertigungshintergrund?


    Kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht eine nicht passende Vorlage als Muster herangezogen, keine Ahnung? Für eine Re 421 Cargo ist die Schriftgrösse passend. Ist mir ohne Vergleich auch nicht aufgefallen.

  • Hallo Erwin


    Danke für die Antwort, ich hatte bezüglich der Anschrift UIC, 18-Pol Roco einmal kontaktiert, dort meinte man vor rund 2 Jahren, dies sei aktuell nicht schlau umsetzbar mit dem Digitaldrucker (zu klein um sauber lesbar), daher meine Annahme. Wobei man klar sehen muss in 2 Jahren geschieht einiges.


    Zur Frontnummer in demfall vermutlich eher eine Verwechslung, sprich man nahm einfach die Schriftgrösse der Re 421 (Cargo).